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Montag, 30. April 2018

ET -10, Montag

Heute sind es also noch 10 Tage bis Termin. Langsam hibbel ich dem nun wirklich entgegen.

Die Nacht hatte ich einige Wehen, auch wieder recht schmerzhaft. So auf der Seite liegend empfinde ich sie als anstrengender. Am Morgen mache ich mir etwas Sorgen, weil ich denke, dass ich den Kleinen länger nicht gemerkt habe. Aber es dauert nicht lange und er turnt mir wieder durch den Bauch. Wobei man nun deutlich merkt, dass er kaum noch Platz hat. Die Bewegungen haben sich verändert. Aber so soll es ja auch sein. Ich spüre ihn nun anders. Er ist langsamer und vermutlich kostet es ihn auch mehr Kraft. Deswegen bewegt er sich insgesamt etwas weniger.

Ich habe die noch schwangere Kollegin/Freundin besucht, die im August entbinden wird. Ihre große Tochter ist wieder sehr aufgedreht - war sie bei meinem letzten Besuch auch schon. Immerhin sitzen da nun auch zwei Muttis mit Bauch auf ihrer Couch. Das irritiert sie schon etwas. Sie zeigt deutliches Interesse an meinem Bauch und möchte gern wissen, wie der kleine Mann heißen wird. Am liebsten hätte sie mir unser Geheimnis gern entlockt. Aber wir werden es wirklich erst lüften, wenn der kleine Mann geboren ist :) Darauf freue ich mich sehr! Und immerhin kann dann keiner mehr etwas gegen den Namen sagen. Jetzt im Vorfeld war es uns zu nervig, über den Namen Rechenschaft ablegen und diskutieren zu müssen. Denn jeder hätte etwas dazu zu sagen gehabt. Das merkt man ja schon an den Ratespielen, die immer alle mit uns spielen wollen.
Ich genieße es, mich mit meiner Freundin auszutauschen. Und ihr geht es genauso. Sie geht nun auch seit Anfang des Jahres nicht mehr arbeiten und auch ihr macht dies schon zu schaffen. Es ist seltsam, wir finden es echt gut, im Beschäftigungsverbot zu sein. Aber andererseits ist nur zu Hause sitzen und wenig zu tun haben, eben auch sehr seltsam. Vor allem für uns in unserem Beruf, wir sind die Action ja gewöhnt... Der Stress ist aber eben genau das, was wir in der Schwangerschaft auf keinen Fall gebrauchen können. Und somit ist es schon gut, wie es ist.
Bei mir ist ja nun mittlerweile auch schon seit einigen Wochen der Mutterschutz angebrochen und mein Beschäftigungsverbot spielt keine Rolle mehr.

Der Kleine schiebt sich während des Besuches auch immer mal wieder mit seinem Rücken bzw. dem Po meiner Bauchdecke entgegen und meine Freundin staunt nicht schlecht. Das sieht ja auch wirklich seltsam aus, wenn ich da so eine Beule rausschauen habe. Sie wird das so nicht kennen. Ihr Bauch ist jetzt schon fast größer als meiner - es ist zwar ihre 2. Schwangerschaft und da wächst der Bauch ja eh schneller, aber ich denke mal, in der 1. Schwangerschaft war auch ihr Bauch größer. Ich genieße es sehr. Alle meine Sorgen vom Morgen sind vergessen.

Zum Mittagessen bringe ich dem Mann und mir Döner mit. Immerhin müssen wir diese Woche genießen, da er ja Urlaub hat. Darüber freue ich mich sehr! Und nach dem Essen bringen wir gemeinsam noch etwas Ordnung in unsere Wohnung. Gemeinsam macht das viel mehr Spaß und im Moment bin ich eh sehr schnell geschafft. Da tut es gut, wenn wir uns die Arbeit teilen können.

Abends habe ich wieder ein paar Wehen. Aber weiterhin nichts aufregendes.
Ich denke nicht, dass es bald losgeht... Der Bauch hat sich auch immer noch nicht nach unten gesenkt.

Sonntag, 29. April 2018

1000 Fragen an mich selbst - #15



Nun komme ich auch dazu, mal wieder ein paar Fragen aus den "1000 Fragen an mich selbst" zu beantworten.
Das reale Leben hatte mich ja fest im Griff und vor allem unser Krankenhausaufenthalt hat einiges durcheinander gewürfelt. So dass ich aus meinem normalen Rhythmus heraus kam und erst mal einiges aufarbeiten musste. Jetzt ist aber soweit wirklich alles für den kleinen Mann fertig und so komme ich wieder dazu, mich den Fragen zu widmen.
Hier also Part 15.

281. Malst du oft den Teufel an die Wand?

Eigentlich nicht. Manchmal denke ich schon etwas pessimistischer an die Zukunft oder an bestimmte Dinge. Aber das mache ich dann meistens, damit ich mich hinterher umso mehr freuen kann, wenn es dann nicht so schlimm kommt, wie ich es befürchtet habe.

282. Was schiebst du zu häufig auf?

Das Aufräumen, Ordnung und Sauber machen. Leider.

283. Sind Tiere genau so wichtig wie Menschen?

Ich denke schon. Aber eher im Sinne für das gesamte Ökosystem als als Haustier. Dem Haustierwahn kann ich nicht viel abgewinnen.

284. Bist du dir deiner selbst bewusst?

Ich denke schon.

285. Was war ein unvergesslicher Tag für dich?

Unser Hochzeitstag - 16. Februar 2018!

286. Was wagst du dir nicht einzugestehen?

Das ist eine gute Frage über die ich noch länger nachdenken werde. Aktuell kann ich sie nicht beantworten. Vielleicht hole ich das mal noch nach.

287. Bei welcher Filmszene musst du weinen?

Ich habe bei "Honig im Kopf" weinen müssen. Welche Szene genau kann ich nicht bennenen. Und "Beim Leben meiner Schwester" fand ich auch teilweise sehr traurig. Aber auch hier kann ich keine konkrete Szene bennenen.
Seltsamer finde ich ja, dass ich im Moment nicht unbedingt viel weine, wenn ich Filme oder ähnliches sehe. Also nichts mit Hormonen und so. Das hatte ich eigentlich anders erwartet.

288. Welche gute Idee hattest du zuletzt?

Ich freue mich sehr darüber, hier meine Schwangerschaft so intensiv festzuhalten und mit euch zu teilen. Darüber werde ich mich bestimmt später auch noch sehr freuen! Immerhin kommt diese Zeit nie wieder. Und sie ist so besonders. Auch, wenn ich die Schwangerschaft nicht gaaanz so genießen kann, wie ich es gern würde bzw. wie ich es mir vorher immer ausgemalt habe. Aber so ist das nun mal. Und auch diese ganzen Wehwehchen gehören nun einmal dazu. Und ich möchte sie auch mit euch teilen, um mich später daran erinnern zu können. Die Erinnungerungen daran werden so schnell verblasst sein.

289. Welche Geschichte würdest du gerne mit der ganzen Welt teilen?

Die Geburt unseres Sohnes. Aber dazu muss er erst einmal geboren werden ;)

290. Verzeihst du anderen Menschen leicht?

Das kommt sehr darauf an, um was es sich handelt. Und welche Person es betrifft. Das kann ich so pauschal nicht sagen. Aber ich versuche es.

291. Was hast du früher in einer Beziehung getan, tust es heute aber nicht mehr?

Jede Beziehung ist doch so anders. Eine bestimmte Sache kann ich da gar nicht beschreiben, die ich nun verändert habe. Jedenfalls ist diese Beziehung mit meinem Mann eine ganz besondere und deswegen werde ich sie gut festhalten und pflegen.

292. Was hoffst du, nie mehr zu erleben?

Den Tod eines geliebten Menschen. Aber das ist utopisches Denken. Es wird passieren. Und das vielleicht schneller als einem lieb ist. Wer weiß das schon. Aber es gehört nun einmal zum Leben dazu.

293. Gilt für dich das Motto „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“?

Teilweise ja. Aber ich bin grundsätzlich neugierig und möchte auch gern wissen, was andere von mir halten - auch wenn es dann häufig doch sehr wehtut. Ich versuche daran dann meistens etwas positives zu sehen und so können sich ja auch Beziehungen/Freundschaften verändern. Manchmal stellt man so fest, dass man sich mit jemandem doch nicht so gut versteht, wie man es zuerst dachte.

294. Wie wichtig ist bei deinen Entscheidungen die Meinung anderer?

Meine Entscheidungen versuche ich möglichst allein zu treffen. Zumindest insofern sie mich allein betreffen. Aber meistens haben sie ja auch Auswirkungen auf andere Bereiche meines Lebens und dann finde ich es sehr wichtig, wenn ich diese Entscheidungen mit den liebsten Menschen um mich herum besprechen kann. Und dann ist auch ihre Meinung mir sehr wichtig. Und beeinflusst eben auch die Entscheidung an sich.

295. Bist du ein Zukunftsträumer oder ein Vergangenheitsträumer?

Beides. Ich denke gern an Dinge in der Vergangenheit zurück, male mir aber genauso gern meine Zukunft aus. Vor allem im Moment träume ich viel von unserem kleinen Bauchbewohner und davon, ihn ihm Kinderwagen durch die Gegend zu schieben. Ich freue mich sehr auf diese spannende Zeit!

296. Nimmst du eine Konfrontation leicht an?

Das kommt immer darauf an, worum es geht und wer mit mir in Konfrontation treten möchte. Manchmal könnte man Konfrontationen sicher leichter annehmen, wenn man sich besser darauf vorbereiten könnte.

297. In welchen Punkten unterscheidest du dich von deiner Mutter?

Leider in zu wenigen. Ich schrieb ja schon mehrfach, dass das Verhältnis zu meiner Mama schwierig ist. Und das ist eben genau aus diesem Grund so. Wir ähneln uns zu sehr und ich finde nicht alle ihre Eigenschaften für mich so passend.

298. Wo bist du am liebsten?

Zu Hause. Meine Couch und mein Balkon sind mir die liebsten Orte zum Wohlfühlen.
Aber natürlich bin ich auch gern am Strand und oder auch am Pool. Aber am wohlsten fühle ich mich einfach zu Hause
Und da, wo auch mein Mann ist. Mein Fels in der Brandung. Ich brauche ihn! Und mit ihm fühle ich mich als ein Teil - als Ganzes.

299. Wirst du vom anderen Geschlecht genug beachtet?

Das kann ich so pauschal nicht beantworten. Aber mein Mann schenkt mir genug Beachtung! Und das finde ich sehr wichtig!

300. Was ist dein Lieblingsdessert?

Ich habe kein konkretes. Es gibt so viele verschiedene, die sehr lecker sind. Eis gehört zum Einen dazu. Aber dann eher in meinem Lieblings-Eiscafé :)

Hier könnt ihr gern noch mal nachlesen, wie ich die ersten Fragen der Reihe beantwortet habe:
#1 (Fragen 01 - 20)
#2 (Fragen 21 - 40)
#3 (Fragen 41 - 60)
#4 (Fragen 61 -  80)
#5 (Fragen 81 - 100)
#6 (Fragen 101 - 120)
#7 (Fragen 121 - 140)
#8 (Fragen 141 - 160)
#9 (Fragen 161 - 180)
#10 (Fragen 181 - 200)
#11 (Fragen 201 - 220)
#12 & #13 (Fragen 221 - 260)
#14 (Fragen 261 - 280)

Donnerstag, 26. April 2018

38. SSW

Nun liegt sogar schon die 38. Schwangerschaftswoche hinter mir. Gut, dass wir auch diesen Meilenstein geschafft haben! Da brauche ich mir um den Bauchbewohner ein bisschen weniger Sorgen zu machen. Wobei es ja fast völlig egal ist. Wenn er jetzt geboren wird, ist er ein reifes Kind. Egal, welchen Tag er sich nun aussucht! Aber umso länger er noch etwas Nestwärme von innen bekommt, desto besser ist es ja doch auch! Also bleib ruhig noch ein bisschen, Krümel!

Bauchumfang: 112 cm - unverändert zur Vorwoche

Gewicht: jetzt sind wir bei +10 kg seit Beginn der Schwangerschaft, darauf bin ich nicht wirklich stolz, aber immerhin hält es sich bisher immer noch im Rahmen

Seele: Ich habe den Krankenhausaufenthalt recht gut verdaut und freue mich einfach, zu Hause zu sein und unsere Zweisamkeit noch genießen zu können. Am vergangenen Wochenende war der kleine Große wieder bei uns zu Besuch und er ist echt niedlich, wie er sich auf sein Brüderchen freut. Und bei dem kleinsten Ton, den ich von mir gebe, fragt er mich, wie es mir geht, ob alles in Ordnung ist. Er macht sich echt Sorgen. Total toll und niedlich! Und das zeigt wieder einmal mehr, was für ein großer Bruder er bestimmt sein wird! Ich freue mich sehr darauf!

Untersuchungen/Arztbesuche: Zweimal CTG-Kontrolle. Dabei ist zum Glück alles in Ordnung. Einmal wurde auch der kleine Mann noch mal geschallt und geschaut, ob da alles in Ordnung ist. Ja, das ist es. Versorgung durch die Plazenta weiterhin super und er hat immer ne ordentlich gefüllte Blase und auch der Magen ist gefüllt. Und seine besten Stücke hat er so prachtvoll ins Bild gesetzt, dass die Ärztin davon gleich noch ein Beweisbild ausgedruckt hat. Somit haben wir auch davon jetzt noch mal ein wirklich ordentliches Bild ;)

Bauch/Busen: Aktuell ist der Bauch immer noch recht weit oben. Da hat sich also noch nichts getan...
Im Moment tritt weniger Vormilch aus. Was auch immer mir das nun sagen will.

Haut/Haare/Nägel: Ich war nur recht kurz mit meinen Haaren zufrieden. Nun spließen sie doch wieder recht ordentlich. Aber nun gut. Der nächste Frisörtermin wird erst irgendwann weit nach Entbindung liegen. Je nach dem, wie es mir geht und wie ich den kleinen Mann allein bei seinem Papa lassen kann oder dann eben mitnehmen muss. Da muss ich mal schauen, wie wir das lösen.
Die Nägel sind dafür gerade sehr fest und sehen recht ordentlich aus.
Und Pickel gibt es im Moment auch nur recht wenige. Aber das möchte ich lieber nicht beschreien... Wir kennen das ja.

Körper: Seit Montag trinke ich nun Himbeerblättertee. Der Geruch ist ja schon recht seltsam. Aber mit etwas Zucker schmeckt der Tee dann doch erstaunlich gut. Ich bin gespannt. Meine Ärztin meinte "Wenn man dran glaubt". Nun gut, dann glaube ich mal fest daran, dass er etwas aufweichen und einen positiven Effekt haben wird. Aber nachweisen kann einem das ja am Ende keiner.
Die Schmerzen sind weiterhin recht deutlich vorhanden. Vor allem in den letzten Tagen haben sie wieder zugenommen und beim Drehen nachts im Bett fühle ich mich so walmäßig wie noch nie. Da tut auch echt alles weh. Tagsüber nehmen nun auch die Rückenschmerzen deutlich zu, vor allem beim längeren Stehen. Abwaschen wird da schon zur Herausforderung. Zum Glück muss ich nur ab und zu abwaschen, da wir ja eine Spülmaschine haben.
Und hin und wieder habe ich leichte Wehen. Aber bisher nichts, was es bis auf das CTG geschafft hätte. Liegt vielleicht auch daran, dass ich sie meistens am Abend und in der Nacht habe.

Errungenschaften: Diese Woche gab es nichts.

Geht gar nicht: Zigarettenrauch (scharfe Sachen musste ich nun streichen, vertrage ich gerade doch wieder ;) )

Geht gut: Cornflakes, Müsli geht nun auch wieder - yeah

Gelüste: Kiwi, Banane, Erdbeeren, Gummitierchen

Vorherige Schwangerschaftswochen:
SSW 12 💗 SSW 13 💗 SSW 14 💗 SSW 15 💗 SSW 16 💗 SSW 17 💗 SSW 18 💗 SSW 19 💗 SSW 20 💗 SSW 21 💗 SSW 22 💗 SSW 23 💗 SSW 24 💗 SSW 25 💗 SSW 26 💗 SSW 27 💗 SSW 28 💗 SSW 29 💗 SSW 30 💗 SSW 31 💗 SSW 32 💗 SSW 33 💗 SSW 34 💗 SSW 35 💗 SSW 36 💗 SSW 37

Donnerstag, 19. April 2018

37. SSW

Die 37. Schwangerschaftswoche liegt nun hinter uns. Und was das für eine aufregende Woche war. Den Großteil dieser Zeit könnt ihr HIER nachlesen.

Bauchumfang: 112 cm

Gewicht: ca 9 kg mehr seit Beginn der Schwangerschaft

Seele: In dieser Woche stand unser Krankenhausaufenthalt im Vordergrund und hat auch das meiste der Zeit in Anspruch genommen. Demzufolge war meine Stimmung diese Woche auch nicht die beste...
Schön war dagegen, dass ich zweimal Besuch von einer Freundin mit ihrem Sohn im Krankenhaus hatte. Das hat gut getan und mich abgelenkt. Sonst hätte ich mir gerade am ersten Tag totale Sorgen und Gedanken gemacht.
Und dann hatte ich heute noch Besuch von der anderen lieben Freundin, die vor mittlerweile vier Wochen entbunden hat. Wow, wie die Zeit vergeht. Die kleine Maus ist total süß und ich bin schwer verliebt, wenn ich sie sehe :) Da freue ich mich umso mehr darauf, den Bauchbewohner endlich in unsere Arme schließen zu können. Aber der soll ruhig noch etwas wachsen.

Untersuchungen/Arztbesuche: Nach dem Krankenhaus war ich direkt am nächsten Tag zur CTG-Kontrolle bei meiner Ärztin. Aber auch hier war wieder alles in Ordnung. Die Schwestern haben sich aber ihre Gedanken gemacht, so dass immer wieder eine von ihnen nach uns schauen kam.

Bauch/Busen: Der Bauch muss gewachsen sein. Immerhin stellte ich heute dann doch fest, dass ich meine Füße nicht mehr sehen kann. Habe mich also nun erst einmal von ihnen verabschiedet.

Tschüss Füße, wir sehen uns in ein paar Wochen wieder

Haut/Haare/Nägel: Aktuell bin ich wirklich mal mit meinen Haaren zufrieden. Aber ich befürchte, wenn ich das jetzt hier schreibe, ist es bald nicht mehr so.
Die Pickel sind gerade mal fast völlig verschwunden.
Und meine Nägel sind im Moment super. Vor allem nicht brüchig.

Körper: Die Schmerzen sind nun immer mal wieder anders. Ich habe im Krankenhaus mein Stillkissen nicht dabei gehabt und merkte dann, dass ich so deutlich weniger Schmerzen in der Nacht hatte. Allerdings habe ich genau das zu Hause nun auch ausprobiert und hier funktioniert es nicht ganz genauso. Also nutze ich nun mein Stillkissen doch wieder zum Schlafen. Der Schlaf an sich wird weiterhin von häufigen Toilettengängen unterbrochen. Aber es ist auszuhalten.
Die Luft ist immer mal recht knapp. Aber das ist nun bei dem Wetter auch nicht unbedingt ein Wunder.

Errungenschaften: Diese Woche habe ich nun alle Pflegeprodukte gekauft, die ich für den Bauchbewohner noch haben wollte. Jetzt müsste ich soweit alles da haben. Aber der Rest wird uns eh erst auffallen, wenn wir hier wirklich wickeln und das Kind pflegen werden ;)
Außerdem kam noch mal eine Lieferung von kilenda mit Sachen für mich an. Aber auch davon passten wieder nur wenige Teile. Na gut. Dann ist das eben so.

Geht gar nicht: Zigarettenrauch, scharfe Sachen - unverändert

Geht gut: Cornflakes, Müsli geht nun auch wieder - yeah

Gelüste: Kiwi, Banane

Vorherige Schwangerschaftswochen:
SSW 12 💗 SSW 13 💗 SSW 14 💗 SSW 15 💗 SSW 16 💗 SSW 17 💗 SSW 18 💗 SSW 19 💗 SSW 20 💗 SSW 21 💗 SSW 22 💗 SSW 23 💗 SSW 24 💗 SSW 25 💗 SSW 26 💗 SSW 27 💗 SSW 28 💗 SSW 29 💗 SSW 30 💗 SSW 31 💗 SSW 32 💗 SSW 33 💗 SSW 34 💗 SSW 35 💗 SSW 36 

Mittwoch, 18. April 2018

36. SSW

Die 36. SSW liegt hinter uns. Was mich so bewegte, habe ich nun festgehalten.
Hier bitte bedenken, dass dieser Beitrag eigentlich für den 12. April gedacht war. Aufgrund unseres Krankenhausaufenthaltes, den ihr HIER nachlesen könnt, geht dieser Post erst mit Verspätung online.

Bauchumfang: nicht gemessen - wegen Krankenhausaufenthalt

Gewicht: ca 9 kg mehr seit Beginn der Schwangerschaft

Seele: Die Schmerzen sind weiterhin reichlich vorhanden. Mein Beckengurt kam dagegen erst am Mittwoch an. Das dieser vermutlich nicht ganz unschuldig an unserer Blaulicht-Fahrt ist, ist nicht bewiesen, aber erscheint mir persönlich am logischsten.
Am Montag war ich in meiner Hebammenpraxis und habe nun seit dem auch eine Nachsorge-Hebamme. Im Gespräch erschien es mir richtig, sie gleich zu fragen. Wir beide haben am gleichen Tag Geburtstag - wenn das kein gutes Omen ist.

Untersuchungen/Arztbesuche: Am Donnerstag-Morgen - aufgrund dessen wir dann mit dem RTW in die Klinik fuhren.

Bauch/Busen: Ich habe gerade das Gefühl, der Bauch wächst nicht mehr sonderlich viel. Aber da wir nicht gemessen haben, kann ich das nicht belegen. Ein paar Dehnungsstreifen sind an den Seiten aber dazugekommen.

Haut/Haare/Nägel: Haare sind frisch geschnitten und gefärbt. So gefalle ich mir nun auch wieder und bin mit dieser Frisur bereit, den kleinen Mann in Empfang zu nehmen. Mal sehen, wie lange ich das so sehe ;)
Pickel sind immer noch vorhanden. Aber etwas weniger schmerzvoll.

Körper: Auch am Thema Schlafen hat sich nicht viel verändert. Es ist weiterhin eher schlecht.

Errungenschaften: Ich wollte eigentlich noch Pflegeprodukte kaufen. Aber da kam mir unser Krankenhausaufenthalt dazwischen. Deswegen gab es diese Woche nichts Neues.

Geht gar nicht: Zigarettenrauch, scharfe Sachen - unverändert

Geht gut: Cornflakes

Gelüste: Kiwi, Banane

Vorherige Schwangerschaftswochen:
SSW 12 💗 SSW 13 💗 SSW 14 💗 SSW 15 💗 SSW 16 💗 SSW 17 💗 SSW 18 💗 SSW 19 💗 SSW 20 💗 SSW 21 💗 SSW 22 💗 SSW 23 💗 SSW 24 💗 SSW 25 💗 SSW 26 💗 SSW 27 💗 SSW 28 💗 SSW 29 💗 SSW 30 💗 SSW 31 💗 SSW 32 💗 SSW 33 💗 SSW 34 💗 SSW 35

Was für ein Tag...

Dieser Beitrag bezieht sich auf den 12. April 2018 und die darauf folgenden Tage. Aber lest selbst:

Ich hatte am Morgen einen Termin bei meiner Gynäkologin. Normale Kontrolle.
Ich sollte ans CTG angeschlossen werden. Doch die Schwester fand nur schlechte Herztöne. Zur Kontrolle nahm sie noch meinen Puls, der wohl schneller war als die aufgezeichneten Herztöne. An ihrer Reaktion merkte ich, dass etwas nicht stimmt. Sie holte sich die Ärztin dazu…
Da erst wurde mir gesagt, dass die Herztöne schlecht waren und sie mich jetzt sofort in die Klinik verlegen würden. Ich solle meinen Mann anrufen, aber ihm keine Angst machen. Also habe ich ihn am Telefon auch gleich beruhigt und gemeint, dass nichts Schlimmes sei, wir zwei (der Bauchbewohner und ich) nun aber in die Klinik gefahren werden würden. Ich habe da noch gar nichts realisiert gehabt. Das CTG war zwischendurch nicht angelegt, wurde dann aber noch einmal angehangen und die Herztöne des Kleinen normalisierten sich gerade.
Der RTW kam, ich hörte ihn schon von weitem mit TaTüTaTa… „Super, so einen Aufriss um mich.“ Dachte ich sofort…
Ich hatte vorher schon überlegt, ob ich vielleicht jemanden von der RTW-Besatzung kennen würde. Und dabei hatte ich dann echt Glück. Es war ein Bekannter, wir haben jahrelang zusammen VoDao trainiert. Welch ein Zufall. Er erkannte mich zwar nicht gleich, aber nachdem ich ihm sagte, wer ich bin, war auch bei ihm die Wiedersehensfreude riesengroß. Und ich solle doch bitte meinem Papa liebe Grüße bestellen.

Da die Herztöne soweit wieder in Ordnung waren, durfte ich bis zum RTW laufen. Es hätte sich in dem engen Treppenhaus meiner Ärztin eh bescheiden gemacht… Die Trage hätte da nicht funktioniert, maximal der Tragestuhl. War ja aber zum Glück nicht nötig.
Im RTW entschied ich mich dann für die Liegeposition, stellte ich mir angenehmer vor. Besonders schön ist es nun wahrlich nicht, aber es war auszuhalten. Die ca 20 km bis ins Krankenhaus habe ich jedenfalls ohne Übelkeit hinter mich gebracht.

Im Krankenhaus angekommen, wurde ich in den Kreißsaal gefahren. Auf dem Weg dahin, fand uns noch die zuständige Hebamme und konnte mittels Doppler-Gerät die Herztöne messen, die erstaunlich gut um 140 Bpm lagen. Das Ärzteteam konnte aufatmen, hatten sie doch für uns schon alles für einen Notkaiserschnitt vorbereitet und den OP-Plan gestoppt. Es wurde noch die Übergabe durch den Rettungsdienst gemacht und ich ans CTG gehangen. Die Ärztinnen legten mir eine Flexüle und nahmen Blut ab. Aber zum Glück sah alles gut aus und sie konnten sich etwas beruhigen.
Mein Mann kam dann auch dazu und so konnte ich auch ihn beruhigen.
Nun scherzten wir etwas, dass der kleine Mann wohl unbedingt mal RTW mit Blaulicht fahren wollte.
Ich dachte da ja, dass wir vielleicht nur kurz noch zur Überwachung dableiben und dann wieder nach Hause gehen könnten.

Tja, falsch gedacht. Ich wurde dann noch gynäkologisch untersucht, da war alles in Ordnung und danach wurde der Kleine mittels Schall vermessen. Das ganze sah nicht sooo super aus. Der Kleine wurde richtig klein geschätzt und auch sonst wirkte alles doch irgendwie wieder etwas bedrohlich auf meinen Mann und mich. Die Ärztin war aber auch richtig angespannt und so hat sie nur recht spärlich mit uns kommuniziert. (Ich mache ihr daraus keinen Vorwurf, sie wollte einfach nichts falsch machen oder übersehen und sie musste sich ja ein genaues Bild der Lage machen!)
Es hieß erst einmal nichts Schlimmes und ich wurde in "mein" Zimmer gebracht. Zum Glück ein Einzelzimmer. Was für ein Glücksfall!

Mein Mann blieb noch kurz zur Aufnahme mit da und fuhr dann noch einmal nach Hause. Denn ich hatte natürlich meine Krankenhaustasche nicht fertig gepackt und so fehlte noch einiges, was er dann aber mit meiner Hilfe gut zusammen suchen konnte.
Ich bekam in der Zwischenzeit etwas zu Essen und wurde noch an eine Magnesium-Kurzinfusion angeschlossen. Wobei hier der Begriff "Kurzinfusion" eher ein Witz ist. Denn das Zeug ist so venenreizend, dass es recht langsam laufen muss - und trotzdem noch wahnsinnig brennt/wehtut - und somit lief die erste Flasche davon in rund 2 Stunden durch...

Es gab nach dem Mittagessen noch mal ein CTG. Das war noch etwas wackelig, weil der Schallkopf nicht ganz richtig lag. Aber die Herztöne des Kleinen waren völlig normal.
Und der kleine Mann wurde immer mobiler. Was mich zu der Vermutung brachte, dass ihn der Beckengurt eingeengt hatte. Den konnte ich erst am Tag zuvor aus dem Sanitätshaus abholen und habe ihn dann abends und auch in der Nacht getragen bis ich morgens bei meiner Ärztin ans CTG gehangen wurde. Da habe ich ihn dann abgemacht und vermutlich hat das den Kleinen tatsächlich so gestresst, dass er schlechte Herztöne hatte.
Aber das ist nur eine Vermutung von mir - die sich irgendwie auch weiter gefestigt hat. Es weiß letztendlich keiner, woran es genau lag.

Der Mann kam dann mit meinen Sachen wieder und wir haben das ganze Geschehen noch einmal versucht, gemeinsam aufzuarbeiten... Schon irgendwie komisch.
Ich begann da erst so richtig zu realisieren, dass wir tatsächlich an einem Notkaiserschnitt und den ganzen Folgen vorbeigeschrammt sind... Es hätte ja nun ganz anders ausgehen können. Mein Gehirn hat vorher solche Gedanken vehement verdrängt und mich somit sicherlich geschützt.

Am späten Nachmittag kam meine Freundin, die gleich um die Ecke des Krankenhauses wohnt, mit ihrem kleinen Sohn vorbei - die beiden hatte ich vor einigen Wochen zu Hause besucht. Und da konnte ich mich noch etwas ablenken. Denn so ganz allein im Zimmer macht man sich doch schon auch Gedanken über das "Was wäre wenn"...

Abends gab es noch mal ein CTG und später dann auch noch mal die schöne Magnesium-Kurzinfusion - autsch.
Da dachte ich ja noch, ich könnte am nächsten Tag wieder gehen.

Freitag, 13. April:
Nach der Visite wusste ich allerdings, dass wir mindestens noch bis zum nächsten Morgen bleiben würden. Es würden über den Tag verteilt wieder einige CTGs geschrieben und Magnesium gibt es auch noch mal als Kurzinfusion. Zum Glück sah die zuständige Schwester, dass meine Flexülen-Stelle echt gereizt war und hat nach der Infusion meine Flexüle entfernt. Die tat auch wirklich ordentlich weh und sah richtig schön rot aus... Was war ich froh, das Ding los zu sein. Ich hatte sie im Handrücken und das ist echt nervig und einschränkend. (Erinnert mich daran, wenn ich wieder arbeiten gehe: ich möchte meine Patienten nicht mehr anmeckern, wenn sie mit ihrer Flexüle bzw. deren Stelle unzufrieden sind!)
Immerhin konnte ich heute gleich noch meine Anmeldung zur Geburt vornehmen. So brauchte ich das am Montag dann nicht machen - da hatte ich eigentlich einen Termin dafür. Also habe ich mit der Hebamme die Aufnahme gemacht und bei der Anästhesiesprechstunde die PDA-Aufklärung besprochen - diese möchte ich wirklich nur im äußersten Fall anwenden müssen, aber ohne vorherige Aufklärung gibt es dann keine PDA (wegen Unzurechnungsfähigkeit unter Wehen). Nun fehlte nur noch die Besprechung mit der Ärztin, aber da hoffte ich einfach auf mein Abschlussgespräch.

Ich fieberte dann also dem nächsten Morgen entgegen. Leider war auch hier die Visite nicht ganz auf meiner Seite. Da das Magnesium erst mal auf Tabletten umgestellt werden muss, könne ich nicht vor dem nächsten Tag gehen. Leider.
So hatten wir also auf jeden Fall noch eine Übernachtung gebucht. Hmm super. So langsam hatte ich echt keine Lust mehr. Es ist langweilig, man schaut ständig nach der Uhr, wann es denn etwas zu essen gibt. Und dazwischen weiß man nicht so richtig, was man tun soll. Alleine nach draußen gehen, traute ich mich nicht, es könnte ja etwas mit mir oder dem Kleinen sein. Oder es sucht mich jemand für Untersuchungen oder Ähnliches.
Mit dem Mann bin ich dann am Nachmittag aber zum Glück bei schönstem Sonnenschein ein Eis essen gegangen. Es war zwar recht windig, aber so war es auch ganz angenehm.
Allerdings mussten wir nach kurzer Zeit wieder im Zimmer sein. Denn der kleine Mann hatte zum Mittags-CTG noch einmal einen Abfall seiner Herztöne und somit noch ein zusätzliches CTG für den Nachmittag gebucht. Da sich mittags die Frequenz schnell wieder selbst normalisierte, gehen die Ärzte und Hebammen davon aus, dass der Bauchbewohner vermutlich mit seiner Nabelschnur gespielt hat und deswegen die Herztöne kurzzeitig schlechter wurden.
Ich genoß nach dem CTG noch einmal Besuch von meiner Freundin samt ihrem kleinen Sohn und mit den Beiden bin ich auch noch mal draußen an der frischen und schönen Luft gewesen. Was tat das gut.

Ich fieberte nun also dem nächsten Morgen entgegen...
Ich war noch gar nicht richtig wach, da kamen innerhalb von einer Viertelstunde 3 Menschen in mein Zimmer gestürmt. Zuerst eine Blutentnahme, dann das morgendliche Vitalzeichenmessen (damit hatte ich ja gerechnet) und dazu kam dann auch noch die Hebamme, die das erste CTG des Tages schrieb. Was für ein Stress am frühen Morgen. Und das ganze, bevor ich überhaupt aufgestanden, geschweige denn gewaschen gewesen wäre.
Ich wartete zuerst noch auf die Visite, aber von der war weit und breit nichts zu sehen, so dass ich dann erst einmal frühstücken ging. Hunger hatte ich ja eigentlich fast immer und so wurde dem Essen wirklich entgegen gefiebert. Schlimm, dieser auferlegte Tagesablauf.
Nach dem Essen unterhielt ich mich noch mit einer Frau, die schon entbunden hatte. Und da wollte mich dann die Visite doch sehen. Es solle noch eine Untersuchung gemacht werden, von der es abhänge, ob ich dann nach Hause gehen könne. Na ein Glück. Allerdings gab es im Kreißsaal einen Notfall, sodass die Untersuchung definitiv noch auf sich warten lassen würde. Aber immerhin schon mal gute Neuigkeiten.
Ich wartete also den gesamten Vormittag darauf, dass mich die Ärztin zur Untersuchung holen würde. Leider hatte sie wirklich viel zu tun. Sodass auch noch das Mittagessen verging und ich mich erst einmal zum Mittagsschlaf hinlegte - Murphys Law und so kam natürlich genau dann die Ärztin.
Der kleine Mann wurde noch einmal geschallt und vermessen und es klang alles schon ein wenig besser als am Donnerstag. Ganz so bedrohlich klein, wie er da noch geschätzt wurde, ist er wohl nun doch nicht. Aber es wird eben ein zartes Kind - da ich aber selbst nicht mal 160 cm groß bin, ist das überhaupt kein Problem und ich kann damit gut leben, dass wir einen kleinen Wurm bekommen werden ;)
Es sollte noch ein letztes Mittags-CTG geschrieben werden und danach dürften wir dann tatsächlich nach HAUSE! Yippie Yeah! Wie ich mich freute!

Und wer bis hier hin durchgehalten hat, wird jetzt auch noch mit ein paar Bildern aus meinem Krankenhausalltag belohnt. Natürlich nur, wenn ihr möchtet.

Nach zwei Versuchen, hatte ich dann auch eine Flexüle liegen. Allerdings eben am Handrücken.

Mein Blick aus dem Bett - da war ich tatsächlich noch dran gefesselt - ohne Infusionsständer läuft es sich schlecht...

Hier dann schon mit Infussionsständer, aber dafür ein wunderschönes Bild der fürchterlichen Magnesium-Kurzinfusion

Ablenkung!

So sah meine Hand dann Freitagabend aus - nach dem die olle Flexüle endlich entfernt war - man sieht deutlich, wie es gerötet ist... Autsch

Unsere Lieblingsbeschäftigung in diesen Tagen - CTG schreiben - aber immerhin auf meinem Zimmer

So sieht der andere Teil aus - nämlich der Bauch und ich am CTG ;)

Und Schatzi hat mir etwas "ordentliches" zu trinken mitgebracht... es gab nämlich nur Fencheltee. Und so gern ich den trinke, aber nach mehreren Tagen, hatte ich davon einfach mal genug!

Dienstag, 10. April 2018

1000 Fragen an mich selbst - #14


Here we go - Teil 14 der "1000 Fragen an mich selbst"-Reihe.

261. Über welche Themen unterhälst du dich am liebsten?

Über Themen, die mir Spaß machen. Und dabei kommt es aber häufig auch auf den Gesprächspartner drauf an.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?

Ja, meistens schon.

263. Was möchtest du nie mehr tun?

Ich denke, ich werde mit dem Muttersein noch viele Dinge entdecken, die ich so nie sagen bzw. machen wollte. Was ich mir immer vorgenommen habe, was ich nie mache.
Aktuell fällt mir zu dieser Frage aber so gar nichts ein.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Ich bin meistens fröhlich und versuche auch, meine gute Laune weiterzugeben.
In letzter Zeit bin ich aber durch die Hormone auch leichter genervt und habe es so langsam satt - ich möchte nicht mehr schwanger sein. Es darf nun gern vorbei gehen.

265. Sagst du immer die Wahrheit?

Ich versuche es. Manchmal muss aber auch mal eine kleine Notlüge sein.

266. Was bedeutet Musik für dich?

In meiner Teenie-Zeit habe ich deutlich mehr Musik gehört. Jetzt aktuell liebe ich auch mal die Ruhe um mich herum. Aber wenn ich Musik höre, muss es meine Musik sein und ich muss mich mit ihr wohlfühlen.

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Nein.

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?

Beides. Das ist gerade bei meiner Arbeit nicht immer leicht. Aber auch da ist es manchmal gut, allein zu arbeiten. Im Team ist es jedoch meistens deutlich einfacher und man kommt gemeinsam schneller an sein Ziel. Leider sehen das nicht immer alle Kollegen so.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Aktuell gibt es da nichts. Hin und wieder gibt es Dinge, über die ich lange nachdenke und mich ärgere. Aber aktuell beschäftigt mich wirklich gar nichts.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?

Da gibt es keine.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Ich versuche es. Diese Fragen hier helfen dabei ja auch enorm.

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?

Ja.

273. Bist du autoritätsgläubig?

Wie darf man denn diese Frage verstehen? Ich finde schon, dass man Autorität von anderen schätzen sollte. Aber sie darf auch hin und wieder hinterfragt werden.

274. Bist du gern allein?

Manchmal ja.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Ich habe meinen Traumberuf ergriffen, obwohl meine Familie lange Zeit dagegen war, bzw. mich von der Schwere meiner Arbeit überzeugen wollte. Dies hat mich jedoch trotzdem nicht davon abgehalten, ihn zu ergreifen. Und nun meckere ich hin und wieder über unsere bescheidenen Arbeitsumstände.

276. Welchen guten Zweck förderst du?

Öhm keinen.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?

Es hat ein mittelgroßes Grundstück und man hat von den anderen Seiten keine Einsicht darauf. Außerdem hat es eine schöne Terasse, eine große Küche und ein großes Bad. Der Zugang zum Haus ist einfach und ebenerdig - man muss schließlich an das Älterwerden denken. Es ist komplett ebenerdig - vielleicht mit einem Keller.

278. Machst du leicht Versprechungen?

Nein.

279. Wie weit gehst du für Geld?

Ich gehe für Geld meiner Arbeit nach. Ansonsten würde ich nichts anderes machen wollen.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Leider ja.

Hier könnt ihr gern noch mal nachlesen, wie ich die ersten Fragen der Reihe beantwortet habe:
#1 (Fragen 01 - 20)
#2 (Fragen 21 - 40)
#3 (Fragen 41 - 60)
#4 (Fragen 61 -  80)
#5 (Fragen 81 - 100)
#6 (Fragen 101 - 120)
#7 (Fragen 121 - 140)
#8 (Fragen 141 - 160)
#9 (Fragen 161 - 180)
#10 (Fragen 181 - 200)
#11 (Fragen 201 - 220)
#12 & #13 (Fragen 221 - 260)

Donnerstag, 5. April 2018

35. SSW

Nun liegt also die 35. Woche hinter mir. Bzw. hinter uns. Denn der Bauchbewohner macht weiterhin sehr ordentlich auf sich aufmerksam. Aber das ist auch gut so! Da weiß ich wenigstens, dass alles in Ordnung mit ihm ist.
Letzte Woche hatte ich noch mein Bauchshooting. Und gestern hat mir die Fotografin die Bilder zum ersten Anschauen und Aussuchen geschickt. Ich bin teilweise sehr begeistert. Aber leider sehe ich auch auf einigen echt schrecklich aus. Aber die müssen wir ja nicht nehmen. Wir haben jedenfalls unsere Favoriten rausgesucht und ich bin sehr auf das Endergebnis gespannt. Denn im Moment waren die alle noch unbearbeitet.

Bauchumfang: 111 cm - 2 cm mehr als in der Vorwoche

Gewicht: 8 kg mehr seit Beginn der Schwangerschaft

Seele:  Schmerzen sehr schwankend. Und demzufolge sind auch meine Tage sehr unterschiedlich. Insgesamt habe ich immer wieder "Mimimi"-Momente und davon reichlich. Ich habe langsam keine Lust mehr.
Am Wochenende habe ich meine lieben Kollegen auf meiner Station besucht und die beiden haben sich riesig gefreut! Das hat gut getan!
Und gestern war ich bei meiner Freundin, von der ich so viele Sachen bekommen habe und konnte so sie und ihren Sohn besuchen. Das war auch sehr schön. Der Kleine ist ein richtiger Strahlemann. Ich bin sehr gespannt, wie unser Bauchbewohner sein wird!

Untersuchungen/Arztbesuche: Diese Woche keine. Nächste Woche wieder.

Bauch/Busen: Der Bauch ist weiterhin die liebste Spielwiese des Kleinen - logisch. Sonntag war wieder richtig doll Party angesagt. Er scheint da immer einen großen Wachstumsschub durchzumachen. Jedenfalls tut mein Bauch manchmal recht doll weh. Und er hat es diese Woche auch geschafft, um meinen Bauchnabel herum so zu treten/drücken, dass ich da einen blauen Fleck drum herum hatte. An der Stelle, wo die Haut besonders dünn ist. Und das ist auch immer die Stelle, wo es besonders wehtut, wenn er sich dagegen drückt.

Haut/Haare/Nägel: Meine Haare spliessen zur Zeit auch wieder ganz schlimm. Aber morgen habe ich zum Glück meinen nächsten Frisörtermin. Da wird dann wohl ein ganzes Stückchen von ab kommen ;)
Die Pickel sprießen noch deutlich mehr als letzte Woche. Und sind auch wieder sehr schmerzhafte dabei.

Körper: Schlafen ist weiterhin ein Auf und Ab. Vorletzte Nacht war furchtbar. Ich war total müde, aber fand überhaupt nicht in den Schlaf und habe mich zwei Stunden nur mit Schmerzen gedreht... Mein Beckengurt ist natürlich auch noch nicht da. Das Sanitätshaus musste den erst bestellen.
Neuerdings tritt mir der Kleine auch immer öfter merklich in die Blase. Bisher kann ich alles noch gut halten, befürchte jedoch, dass das nicht mehr sooo lange gut geht...
Und ich merke nun deutlich, wie die Gebärmutter nach oben drückt. Sie dürfte jetzt an ihrem Höchststand angekommen sein. Gestern Abend hatte ich auf jeden Fall ordentlich mit dem Atmen Probleme.

Errungenschaften: Ich habe gestern von meiner Freundin wieder eine Kiste mit Sachen mitgebracht. Das sind dann aber schon die größeren Größen. Da habe ich also noch etwas Zeit, die zu waschen und dann einzusortieren. Erstmal wandert die Kiste in den Keller.
Pflegeprodukte habe ich jetzt schon mal angefangen, zu kaufen. Da fehlt aber noch ein bisschen was.

Geht gar nicht: Zigarettenrauch, scharfe Sachen - unverändert

Geht gut: Cornflakes, Gurkensalat

Gelüste: Kiwis, Nashis (leider gibt es bei uns keine mehr im Kaufland 😞 ), Himbeeren, saure Gurken

Vorherige Schwangerschaftswochen:
SSW 12 💗 SSW 13 💗 SSW 14 💗 SSW 15 💗 SSW 16 💗 SSW 17 💗 SSW 18 💗 SSW 19 💗 SSW 20 💗 SSW 21 💗 SSW 22 💗 SSW 23 💗 SSW 24 💗 SSW 25 💗 SSW 26 💗 SSW 27 💗 SSW 28 💗 SSW 29 💗 SSW 30 💗 SSW 31 💗 SSW 32 💗 SSW 33 💗 SSW 34

Samstag, 31. März 2018

1000 Fragen an mich selbst - #12 & #13



Ich habe es letzte Woche einfach nicht geschafft, alle Fragen zu beantworten. Daher gibt es heute nun gleich zwei Folgen aus der Reihe "1000 Fragen an mich selbst" - nämlich Teil 12 und Teil 13.

221. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Ja. So wie es auch die Liebe auf den ersten Blick gibt.
Aber es gibt genauso Freundschaft, die erst nach Jahren entsteht. Und dafür dann umso intensiver ist, weil man sich in der Regel schon viel länger kennt.

222. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

Im Moment kann ich das ja noch gut machen und nutze es in vollem Umfang. Wenn erst der Bauchbewohner geboren ist, wird das sicherlich nicht mehr so einfach funktionieren.

223. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Ja. Ich war eine zeitlang in meinen besten Freund verliebt, er war in einer Beziehung und wir beide hätten sowieso nicht gut zusammen gepasst. Das habe ich aber erst viel später begriffen.

224. Steckst du Menschen in Schubladen?

Ich versuche es nicht zu tun, aber das gelingt mir nicht immer. Und meistens stellt man kurz danach fest, dass derjenige doch ganz anders ist als man zuerst dachte.

225. Welches Geräusch magst du?

Da gibt es viele Geräusche. Ich bin heute früh zum Beispiel vom Vogelgezwitscher geweckt worden. Und das, obwohl es draußen eisig kalt ist. Fühlt sich schon ein bisschen wie Frühling an.

226. Wann warst du am glücklichsten?

Zuletzt am Tag unserer Hochzeit! Ich habe den ganzen Tag nur gestrahlt und mich gefreut!

227. Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meinem Mann. Und meiner besten Freundin, die ich leider viel zu selten sehe.
Aber ich habe auch einige Kolleginnen besonders gern um mich herum. Auf Arbeit geben die mir dann ein gewisses Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden. Einfach, weil sie da sind und ich mich im Dienst auf sie verlassen kann.

228. Willst du immer alles erklären?

Ja, dazu neige ich leider allzu oft. Ich versuche, mir das etwas abzugewöhnen. Es passt nicht immer zur Situation und viele Personen wollen das auch gar nicht so gern haben.

229. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Diese Frage kann ich gar nicht genau beantworten.

230. Was war deine größte Jugendsünde?

Ich bin eine zeitlang sehr punkig herumgelaufen. Wenn auch nicht direkt mit verrückten Haarfarben. So doch mit selbstbemaltem schwarzem Armee-Rucksack und meistens schwarzlackierten Fingernägeln und auch dementsprechend geschminkt. Dazu gehörte IMMER mein "Pali-Tuch". Und einige Zeit begleitete mich eine schwarze enganliegende ausgewaschene Jeanshose mit Löchern. Ich habe all das geliebt.

231. Was willst du einfach nicht einsehen?

Da gibt es einiges. Mir fehlen gerade aber die richtigen Worte, um es zu beschreiben.

232. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Meine eine Oma musste sich immer Geschichten und Märchen ausdenken. Vor ihr wollte ich keine der schon zahlreichen Märchen hören. Sie machte das aber auch immer super. Und die andere Oma wunderte sich eine zeitlang, warum ich Geschichten von der Ameise oder ähnliches hören will. Bis sich meine Omas mal austauschten und feststellten, wovon ich der einen immer erzählte.

233. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Meinen Hochzeitstag. Auch wenn er noch gar nicht so lange her ist. Er war einfach wunderschön!

234. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Von beidem ein bisschen.

235. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Manchmal ja, manchmal nein.

236. Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Es gelingt mir meistens recht gut. Im Job gehört es ohnehin dazu, sich selbst zu reflektieren. Das bekommt man zur Genüge in der Ausbildung eingeimpft.
Und auch im Privatleben nutze ich die Selbstreflektion sehr gern und häufig.

237. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Ja. Im Urlaub mit meinen Eltern in Kroatien. Wir haben dort eine Familie kennengelernt, die ein Motorboot besaß. Und mit denen sind wir in die nächst entfernte Stadt gefahren. Da nicht alle im Bott Platz hatten, mussten zwei Erwachsene mit Fahrrädern fahren.
Auf dem Rückweg zog ein heftiger Sturm auf. Der sogenannte "Bora Bora" zog über uns hinweg. Und es wurde sehr ungemütlich auf dem Wasser. Zum Glück haben wir es an einem anderen Campingplatz an Land geschafft und wurden dann auf der Straße von einer anderen deutschen Familie mit zu unserem Campingplatz genommen.
Mein Papa sagte immer, wenn wir es nicht aus dem Boot an Land geschafft hätten, wären wir vermutlich alle gestorben. Ich habe das damals mit meinen fast 10 Jahren (es war einen Tag vor meinem 10. Geburtstag) zum Glück als nicht so schlimm erlebt. Aber es wäre sicherlich wirklich so passiert.

238. Hast du einen Tick?

Nein.

239. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Es ist ein stetiger Prozess. Und meistens mit kleinen Momentaufnahmen verknüpft.

240. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meinem Mann!

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

Zu meiner Arbeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin und damit auch dazu, den Menschen zu helfen. Vor allem den Kranken. Aber manchmal geht es auch um mehr. Da geht es zum Beispiel um die Angehörigen, die mit der Diagnose ihres Liebsten klarkommen müssen. Oder eben auch um die Gesundheitsfürsorge. All das sind die Dinge, die mir an meinem Job wahnsinnig Spaß machen!

242. Bist du nach etwas süchtig?

Wenn dann nur nach Süßigkeiten.
Vor der Schwangerschaft hätte ich vielleicht noch Kaffee gesagt. Aber aktuell geht es auch recht gut ohne. Und ich vermisse ihn nur etwas.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Bisher sind zum Glück noch nicht viele meiner Angehörigen bzw. Freunde verstorben. Aber am meisten hat mich damals der Tod meines Opas mitgenommen. Das ganze ist dieses Jahr schon 20 Jahre her.
Und vor einigen Jahren war es der Tod einer lieben Freundin unserer Familie. Ich hatte damals einen Beitrag für und über sie verfasst RIP liebe Ilse-Ruth
Im Übrigen haben wir diese damals noch Bekannte in dem besagten Urlaub der zur Frage 237 gehört, kennengelernt.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten?

Oh das kann ich gar nicht beantworten. Im Moment wäre ich eh noch nicht bereit, eine solche zu verfassen.

245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?

Ich habe meinen Traumberuf erlernt und ich mache ihn nach wie vor mit viel Spaß. Allerdings hat sich in den letzten Jahren leider einiges ins Negative verwandelt. So dass auch diese Freude immer weniger wird.
Und ansonsten beginnt mein Leben als Mutter ja gerade erst. Da habe ich also jetzt demnächst eine neue (hoffentlich wunderschöne) Wandlung vor mir.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden?

Wenn man merkt, dass man nicht mehr glücklich ist bzw. die Person einem sogar wehtut. Dann sollte man das Gespräch suchen und versuchen, gemeinsam an den Problemen zu arbeiten. Wenn all das aber nicht funktioniert, sollte man die Beziehung vermutlich beenden. Das gleiche gilt auch für Freundschaften.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

Sehr wichtig. Siehe Frage 241.

248. Was würdest du gern gut beherrschen?

Vielleicht ein Instrument. Aber eigentlich bin ich auch ohne eines Spielen zu können, glücklich.

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?

Nein. Es tut sicherlich gut, welches zu haben und gut davon leben zu können. Ich habe zum Glück bisher nicht wirklich mit Geldsorgen leben müssen. Aber ohne liebe Menschen um einen drum herum und ohne eine gewisse positive Einstellung ist man sicherlich auch eher unglücklich.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?

JA! Auf jeden Fall!

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Aktuell bin ich eher unsportlich. Sonst habe ich aber gerne und gut meinen Kampfsport betrieben. Da war es die Mischung aus Kraft, Ausdauer, Akrobatik, den Techniken der Kampfkunst und dem Kämpfen an sich, welches den Reiz dieser Sportart ausmacht.

252. Heuchelst du häufig Interesse?

Manchmal gehört das doch dazu, oder?! Es gibt immer wieder Situationen, in denen es von einem erwartet wird. Und dann macht man es einfach.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?

Nein, ich glaube eher nicht. Ich werde es aber wohl noch etwas lernen müssen. Sicherlich tut es unserem Kind gut, wenn ich das etwas besser beherrsche.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Meiner Familie. Aber auch das nicht immer.

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Den Mauerfall. Siehe irgendeine Frage aus den älteren Beiträgen.

256. Kannst du dich gut ablenken?

Ich kann mich meistens zu gut ablenken. Möchte am liebsten mehrere Dinge gleichzeitig auf einmal erledigen und stelle dann fest, dass das natürlich nicht funktioniert.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Aktuell in sehr weiter Kleidung, die meinem Bauch die Freiheit lässt, die er benötigt. Am liebsten würde ich auch gern mal wieder schöne Kleider tragen. Dafür fehlt mir jedoch die passende Figur.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?

Dass ich mich auf meiner Arbeit verlieben würde und dort den Mann fürs Leben finde. Klingt kitschig. Ist aber tatsächlich genau so passiert!

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?

Nein.

260. Wer nervt dich gelegentlich? 

Mein Mann. Und ich mich aber auch selber. Und zum Teil meine Mama.

Hier könnt ihr gern noch mal nachlesen, wie ich die ersten Fragen der Reihe beantwortet habe:
#1 (Fragen 01 - 20)
#2 (Fragen 21 - 40)
#3 (Fragen 41 - 60)
#4 (Fragen 61 -  80)
#5 (Fragen 81 - 100)
#6 (Fragen 101 - 120)
#7 (Fragen 121 - 140)
#8 (Fragen 141 - 160)
#9 (Fragen 161 - 180)
#10 (Fragen 181 - 200)
#11 (Fragen 201 - 220)

Donnerstag, 22. März 2018

33. SSW

Nun ist auch schon die 33. Woche rum. Ich wiederhole mich zum x-ten Mal, aber die Zeit rast und läuft gleichzeitig sooooo langsam ab.
Am liebstens würde ich nun endlich unseren Bauchkrümel in die Arme schließen. Aber vorher gibt es noch ein paar Dinge zu erledigen - also sollte sich der kleine Mann doch noch etwas Zeit lassen.
Ich muss zum Beispiel immer noch meine Kliniktasche packen. Das schiebe ich schon ewig vor mir her. Ich habe immer mal ein paar Kleinigkeiten hineingeräumt. Aber das meiste fehlt wirklich noch. Der Mann erinnert mich immer wieder genervt daran, dass ich das unbedingt erledigen muss.

Bauchumfang: 108 cm - unverändert zur Vorwoche

Gewicht: + 6,5kg seit Beginn der Schwangerschaft - etwas zugenommen

Seele: Ich habe weiterhin Schmerzen im Becken - ich nehme an, es ist die Symphyse. Genau weiß ich es aber nicht. Manche Tage sind schlimm, andere eher weniger schmerzhaft. Es wechselt sich ein wenig ab. Aus diesem Grund war ich auch nicht zwischendurch bei meiner Ärztin. Ich sah keinen Grund darin.
Gestern ist von meiner schwangeren Kollegin die kleine Maus zur Welt gekommen und ich habe den ganzen Nachmittag mit ihr mitgefiebert. Sie hatte mir geschrieben, dass sie Wehen hat und es definitiv losgeht. Ab da wollte ich natürlich nicht mehr stören. Umso schöner dann abends das erlösende Bild, dass die Maus es ohne Probleme auf die Welt geschafft hat. Ich bin sehr darauf gespannt, sie kennenzulernen und ihr noch mein Geschenk zu überreichen.

Untersuchungen/Arztbesuche: Diese Woche keinen. Der kommt dann heute in einer Woche.

Bauch/Busen: Der Bauch ist weiterhin meistens eher unförmig. Und neuerdings habe ich irgendwo eine Beule rausgucken. Der Bauchbewohner scheint zunehmend weniger Platz zu haben. Es fühlt sich manchmal auch so an, als würde er sich durch meine Bauchdecke hindurch mit aller Kraft nach außen drücken wollen. Und das tut schon ordentlich weh.
Ich bin dazu übergegangen, zweimal täglich den Bauch einzucremen. Vorher habe ich das immer nur abends vor dem Schlafen gehen getan und es hat eigentlich recht gut ausgereicht. Nun empfinde ich es aber als angenehmer, das ganze auch morgens zu machen.

Haut/Haare/Nägel: Die Haare haben wieder ein paar Schuppen. Ich fühle mich unwohl. Fingernägel haben sich etwas erholt, sind aber immer noch recht trocken und vor allem das Nagelbett verhält sich auffälliger als sonst. Meine Haut hat weniger Pickel (ich befürchte, wenn ich das jetzt schreibe, ist es nächste Woche wieder genau anders herum). Aber die wenigen tun dafür ordentlich weh.

Körper: Schlafen ist weiterhin nicht so sonderlich einfach. Ich habe es diese Woche in einer Nacht auf vier Toilettengänge gebracht. Neuer Rekord für mich. Sonst gehe ich meistens zweimal. Und wenn ich nachts kein Wärmekissen nutze, komme ich morgens vor Schmerzen gar nicht aus dem Bett. Das hat aber etwas mit der fehlender Bewegung in der Nacht zu tun. Ich muss ja wach werden, um mich dann zu drehen. Und solange ich gut schlafe, bleibe ich einfach da liegen... Also ein klein wenig ein Teufelskreis.
Ansonsten merke ich auch immer mehr das zugenommene Gewicht. Ich werde wirklich unbeweglicher. Kleine Spaziergänge strengen mich echt an. Aber da muss ich durch. Manche Tage drückt dann auch der Bauch unangenehm nach unten. Da macht es weniger Spaß zu laufen. Und bei dem aktuellen Wetter da draußen, traue ich mich eh nicht allein auf die Straße. Es schneit seit dem Wochenende immer mal wieder. Dann bleibt es etwas liegen und verschwindet. Aktuell schneit es. Es soll sich heute aber noch in Schneeregen verwandeln. Da habe ich so gar keine Lust drauf.

Errungenschaften: Ich habe einen riesigen Beutel mit gebrauchten Sachen von einer Freundin bekommen. Sie wollte sie unbedingt loswerden und ich habe sie dadurch recht günstig bekommen. Und was für tolle Sachen da dabei sind. Ganz viele superschöne und kuschelige Jacken! Und teilweise auch schon größere Sachen in 74. Die habe ich gestern alle gewaschen und freue mich sehr, sie dem Bauchbewohner bald anziehen zu können.
Der Mann wirkte anfangs ob der großen Menge nicht ganz so glücklich. Musste dann aber feststellen, dass wirklich schöne Sachen dabei sind. Auch sehr gut gepflegt.

Geht gar nicht: Immer noch Zigarettenrauch. Und scharfe Sachen sind auch weniger gut. Ich reagiere total empfindlich auf Schärfe. - weiterhin unverändert

Geht gut: Weiterhin Süßigkeiten und Cornflakes. Ich muss seit einigen Wochen auch wieder verstärkt nachsalzen (der Blutdruck ist dadurch zum Glück unverändert gut).

Gelüste: Kiwis, Nashis, Himbeeren

Vorherige Schwangerschaftswochen:
SSW 12 💗 SSW 13 💗 SSW 14 💗 SSW 15 💗 SSW 16 💗 SSW 17 💗 SSW 18 💗 SSW 19 💗 SSW 20 💗 SSW 21 💗 SSW 22 💗 SSW 23 💗 SSW 24 💗 SSW 25 💗 SSW 26 💗 SSW 27 💗 SSW 28 💗 SSW 29 💗 SSW 30 💗 SSW 31 💗 SSW 32 

Donnerstag, 15. März 2018

32. SSW

Die 32. Schwangerschaftswoche ist nun rum. Und sie war gerade zum Ende hin geprägt durch Symphysenschmerzen. Aber lest selbst.

Bauchumfang: 108 cm - 1 cm weniger als in der Vorwoche, aber das ist kein Wunder bei der Unförmigkeit meines Bauches

Gewicht: + 5kg seit Beginn der Schwangerschaft - weiterhin unverändert

Seele: Durch meine Schmerzen im Becken geht es mir momentan nicht besonders gut. Alles fühlt sich gerade sehr schwer und schwerfällig an. Jeder Schritt ist anstrengend. Da kann ich mich gerade nur wenig über meine Schwangerschaft freuen.
Gestern habe ich mich aber mit einer anderen schwangeren Kollegin getroffen und das war sehr schön. Da konnte ich eine zeitlang meine Schmerzen vergessen und einfach schön quatschen.

Untersuchungen/Arztbesuche: Am Freitag hatte ich wieder einen Termin bei meiner Gynäkologin. Und dieses Mal stand der 3. große Schall an. Alles okay bei dem Kleinen. Er wurde etwas kleiner geschätzt als seine Woche. Das finde ich persönlich gar nicht sooo schlimm. Ich wollte eh nur ungern ein Riesenbaby zur Welt bringen müssen ;)
CTG und MuMu-Befund unauffällig, trotz Druckes nach unten. So soll es sein.

Bauch/Busen: Mein Bauch wirkt gerade etwas unförmig. In den letzten Wochen war er immer recht rund - jetzt knickt er unterhalb des Bauchnabels einfach so ab.
Im Moment ist er auch sehr empfindlich. Er spannt total und vor allem um den Bauchnabel drum herum tut er richtig oft weh. Außerdem ist er sehr berührungsempfindlich und die Sachen dürfen nicht eng sein. Da tut alles gleich weh. Vor allem Pullover mit Naht oder ähnlichem sind sehr schlecht - obwohl sie nicht mal zu eng sein müssen.
Und meine Oberweite ist auch gerade empfindlich.

Haut/Haare/Nägel: Mit meiner Haut, den Haaren und meinen Nägeln bin ich weiterhin unzufrieden. Sehr trocken und brüchig.

Körper: Das Schlafen hat in dieser Woche einen negativen Höhepunkt erreicht - durch die Beckenschmerzen (ich nehme an, dass es die Symphyse ist - leider hatte ich zu meinem Gyn-Termin diese Schmerzen noch nicht, sonst hätte ich es angesprochen) kann ich mich kaum drehen und alles tut weh. Allerdings verschlimmert das wenige Bewegen die Schmerzen noch. Wärme hilft ebenso wie Bewegung recht gut. Daher nutze ich nun mein Wärmekissen regelmäßig und bewege mich wieder mehr und es tut echt gut.

Mein Bauchbild aus dieser Woche zum #dickbauchdienstag

Errungenschaften: Meine Mama hat noch einen Schlafanzug in 74 mitgebracht. Also der hat wirklich noch Zeit, bis der passt - zumal ich das Gefühl habe, dass er wirklich sehr sehr groß ist - eher größer als ne 74.

Geht gar nicht: Immer noch Zigarettenrauch. Und scharfe Sachen sind auch weniger gut. Ich reagiere total empfindlich auf Schärfe.

Geht gut: Süßigkeiten sind weiterhin sehr gut. Und Cornflakes - könnte ich fast den ganzen Tag essen.
Mein Geruchssinn hat sich irgendwie auch verändert - meine Lieblingsparfüms riechen anders als sonst. Das ist mir schon seit einigen Wochen aufgefallen. Wollte es aber wohl am Anfang nicht so recht wahrhaben.

Gelüste: Saure Gurken, Senfgurken und Nashis - unverändert zur Vorwoche.

Vorherige Schwangerschaftswochen:
SSW 12 💗 SSW 13 💗 SSW 14 💗 SSW 15 💗 SSW 16 💗 SSW 17 💗 SSW 18 💗 SSW 19 💗 SSW 20 💗 SSW 21 💗 SSW 22 💗 SSW 23 💗 SSW 24 💗 SSW 25 💗 SSW 26 💗 SSW 27 💗 SSW 28 💗 SSW 29 💗 SSW 30 💗 SSW 31

Donnerstag, 8. März 2018

31. SSW

Die 31. Woche liegt jetzt hinter mir.

Bauchumfang: 109 cm - 2 cm mehr als in der Vorwoche

Gewicht: + 5kg seit Beginn der Schwangerschaft


Seele: In dieser Woche begann mein Geburtsvorbereitungskurs. Ich war die einzige von den vier anwesenden Schwangeren, die ohne Partner da war. Aber da mein Mann eh krank war, hätte ich daran nichts ändern können. Und wir hatten im Vorfeld ausgemacht, dass er nur mitkommt, wenn es interessante Themen für ihn gibt. Daher wird er mich eh nicht zu allen Terminen begleiten.
Auch wenn der Kurs recht spät für mich begonnen hat, ich werde hier einiges mitnehmen und freue mich sehr darüber.
Die Tage danach war aber meine Laune so gar nicht gut. Was auch immer mir die Hormone damit sagen wollten... Vielleicht liegt es an den Dingen, die noch erledigt werden müssen. Und der Berg wird gerade eher größer als kleiner.
Aber am Dienstag hatte ich schönes Telefongespräch mit meiner besten Freundin - das tat sehr gut. Anderthalb Stunden einfach nur mit ihr zu quatschen! Das brauchte ich mal wieder - und sie auch. Wir hören uns leider zu selten. Aber immerhin war sie als meine Trauzeugin auf unserer Hochzeit dabei!

Untersuchungen/Arztbesuche: Diese Woche keine. Nächste Woche dann.

Bauch/Busen: Ich habe das Gefühl, der Bauch senkt sich schon etwas nach unten, auch wenn das noch gar nicht unbedingt so sein sollte. Auf jeden Fall verändert er sich weiterhin deutlich. Ziept und spannt ganz ordentlich. Und zum Sonntag scheint der Kleine immer einen Wachstumsschub zu haben. Da ist immer recht viel Bewegung in meinem Bauch und es spannt ganz besonders.
Die Brust wächst auch weiter. Ich finde, sie könnte damit nun langsam mal aufhören. Immerhin soll sie ja auch zum Stillbeginn noch weiter anwachsen. Aber wohin? Da bin ich echt sehr gespannt drauf.

Haut/Haare/Nägel: Pickel leider weiterhin recht deutlich vorhanden und in dieser Woche auch wieder recht schmerzhaft.
Die Nägel sind eher brüchig und ich habe im Moment auch Probleme mit den Nagelbetten. Das hatte ich längere Zeit gar nicht mehr. Kann aber auch mit der Kälte zusammenhängen.

Körper: Das Schlafen ist auch in dieser Woche nicht wirklich schön. Ich wache häufig auf, muss mich dann aktiv drehen und bin dadurch zum Teil auch mal länger wach. Aber naja. Muss ich eben durch. Der Kleine drückt aktuell sehr nach unten, weswegen es dort recht ordentlich ziept und auch etwas wehtut. Mal sehen, was meine Gyn morgen dazu sagen wird.
Sonst fühle ich mich auch zunehmend als Wal oder Nilpferd. Der Umfang nimmt so deutlich zu. Mir passen so gut wie keine Schlafanzüge mehr und das wird auch Dauer schon etwas nervig... Wenn es wärmer wäre, könnte ich wenigstens auf Nachthemden umsteigen.

Errungenschaften: In dieser Woche kam die ausgesuchte Wickelunterlage für den Wickeltisch an. Sehr süß. Da bin ich sehr zufrieden. Und ich habe auch noch ein paar Mulltücher dazu bestellt. In verschiedenen bunten Farben oder mit bunten Motiven. Da freue ich mich sehr, wenn wir sie dann mit dem Mini zusammen einweihen können.

Geht gar nicht: Immer noch Zigarettenrauch.

Geht gut: Süßigkeiten sind weiterhin sehr gut. Und Cornflakes - könnte ich fast den ganzen Tag essen.

Gelüste: Saure Gurken, Senfgurken und Nashis - unverändert zur Vorwoche.

Vorherige Schwangerschaftswochen:
SSW 12 💗 SSW 13 💗 SSW 14 💗 SSW 15 💗 SSW 16 💗 SSW 17 💗 SSW 18 💗 SSW 19 💗 SSW 20 💗 SSW 21 💗 SSW 22 💗 SSW 23 💗 SSW 24 💗 SSW 25 💗 SSW 26 💗 SSW 27 💗 SSW 28 💗 SSW 29 💗 SSW 30 

Sonntag, 25. Februar 2018

1000 Fragen an mich selbst - #8


Hier kommen wieder 20 Fragen aus dem Fragenkatalog "1000 Fragen an mich selbst". Das ist jetzt schon der 8. Teil.

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?

USA, Vietnam, Kanada, Australien, Neuseeland, Japan, Schweden, Norwegen, Südafrika, Brasilien - noch ganz viele Länder (außerhalb Europas), da ich bisher fast nur in Europa unterwegs war

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne?

Ich bin eigentlich recht zufrieden mit meinen Kräften.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?

Oh das passiert häufiger mal. Vor allem, wenn ich in Fettnäpfchen trete...

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?

"All about that bass", "Probiers mal mit Gemütlichkeit", "Party Rock Anthem" - da gibt es noch einige mehr, die mir gute Laune bereiten

145. Wie flexibel bist du?

Manchmal mehr, meistens aber eher weniger. Ich mag es gern etwas durchstrukturiert und geplant. Im Beruf allerdings muss ich sehr flexibel sein. Da passieren immer wieder unverhoffte Dinge...

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst?

Nein. Ich bin da eher zurückhaltend. Und trenne auch gern das Essen auf meinem Teller nach "Fleisch, Gemüse und Beilage". Mein Mann findet das immer sehr lustig. Er kann sogar den Nachtisch mit dem Hauptgang zusammen essen...

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?

Ich schaue mir die Leute in meiner Umgebung an. Meistens kann man da so seine Studien betreiben. Nicht immer im positiven Sinne ;)

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?

Das kommt sehr darauf an, wer das Foto macht, ob ich zurecht gemacht bin und ob ich in Stimmung für Fotos bin. Eigentlich gefalle ich mir auf Fotos. Aber durch meine vielen Pfunde, die ich zugenommen habe, sehe ich nicht immer vorteilhaft aus... Aber da kann auch der Spiegel nicht drüber hinwegtäuschen.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?

Es sollte eine Mischung aus beidem sein. Aktuell durch die Schwangerschaft bedingt ist es weder das eine, noch das andere. Ich gönne mir einfach, worauf mein Körper gerade Lust hat.

150. Führst du oft Selbstgespräche?

Ja. Aber nur, wenn ich allein bin. Früher war das demzufolge häufiger der Fall.

151. Wofür wärst du gern berühmt?

Ich möchte gar nicht berühmt sein. Da haben alle anderen irgendwelche Ansprüche an einen selber, die man so nie erfüllen können wird. Ich bin gern so, wie ich jetzt bin.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?

Natürlich nicht gut. Ich glaube, da fühlt sich niemand gut, oder?!

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?

Den kleinen Bauchbewohner. Darauf freue ich mich sehr!

154. Duftest du immer gut?

Wenn ich Parfüm aufgelegt habe, dufte ich ungefähr eine halbe Stunde gut. Danach verfliegt es meistens. Und nach dem Sport oder anstrengender Arbeit duftet man eh nicht gut. Und im Sommer funktioniert das auch eher weniger.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?

Das ist sehr unterschiedlich. Aber es sind schon einige. In konkreten Zahlen kann ich es gar nicht benennen. Vielleicht so 10 - 20.

156. Googelst du dich selbst?

Nein.

157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen?

Die Wende. Also im Konkreten der Mauerfall. Ich finde dazu die Fernsehbilder immer sehr beeindruckend und auch emotional.

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?

Öhm. Ich glaube eher nicht. Meine beste Freundin hat ganz andere Ansprüche ans Kochen und Putzen als ich ;)

159. Sprichst du mit Gegenständen?

Nein.

160. Was ist dein größtes Defizit?

Aufzuräumen und Ordnung zu halten. Ordnung schaffen geht meist noch. Aber nach kurzer Zeit sieht es immer irgendwie vollgestellt aus...

Hier könnt ihr gern noch mal nachlesen, wie ich die ersten Fragen der Reihe beantwortet habe:
#1 (Fragen 01 - 20)
#2 (Fragen 21 - 40)
#3 (Fragen 41 - 60)
#4 (Fragen 61 -  80)
#5 (Fragen 81 - 100)
#6 (Fragen 101 - 120)
#7 (Fragen 121 - 140)

Montag, 19. Februar 2018

1000 Fragen an mich selbst - #7


Hallo und herzlich Willkommen zum mittlerweile 7. Teil der Reihe "1000 Fragen an mich selbst".

121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?

Ich würde immer der Liebe den Vorrang geben. Aber man muss nun mal Geld verdienen und somit ist auch die Arbeit sehr wichtig.

122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?

Für ihre ganze Unterstützung, die sie mir in meiner Entwicklung entgegen gebracht haben. Vor allem, dass sie mir die Internatszeit ermöglicht haben. Und auch, wenn ich nicht immer einfach während meiner Pubertät war, sie waren immer für mich da und haben an mich geglaubt und sind diesen Weg mit mir gegangen. Auch die Zeit nach dem Abi - während meiner Ausbildung war für uns alle nicht einfach. Ich musste wieder zu Hause einziehen und wir drei uns wieder an ein Zusammenleben gewöhnen. Das haben wir alle super gemeistert. Und für all das bin ich ihnen sehr dankbar! Das habe ich ihnen zum Glück auch schon mal genauso gesagt.

123. Sagst du immer, was du denkst?

Nein. Man muss sich nun mal manchmal zurücknehmen. Und kann nicht immer das aussprechen, was man denkt. Früher habe ich das öfter gemacht und bin damit immer wieder angeeckt. Das geht auf Dauer nicht gut.

124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?

Ja hin und wieder tut es das. Aber meistens schaue ich schon, nur eben nebenbei. Sonst mache ich den Fernseher aus, weil er mich zu sehr ablenkt.

125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?

Da gibt es eigentlich nichts. Mein Opa fehlt mir nun mittlerweile seit fast 20 Jahren. Aber ich kann damit umgehen.

126. Was kaufst du für deine letzten 10 Euro?

Oh das finde ich schwierig. Warum sollte ich die letzten 10 Euro überhaupt ausgeben?

127. Verliebst du dich schnell?

In den Mann 💖 habe ich mich tatsächlich schnell verliebt. Wir kannten uns gerade mal eine Woche und haben uns auf das Abenteuer einer Beziehung eingelassen. Daraus ist diese Woche dann zu unserem Fünfjährigen eine Familie geworden - wir haben geheiratet :)

128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?

Das ist sehr unterschiedlich. Manchmal denke ich an Dinge, die ich an diesem Tag erlebt habe. Manchmal denke ich aber auch über den kommenden Tag nach. Das, was mich erwartet, wie es wird, usw.
Und bevor ich diese Gedanken habe, nehme ich mir bewusst Zeit, an den Bauchbewohner ein paar Gedanken/Gefühle zu richten und ihm eine gute Nacht zu wünschen.

129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?

Das kommt immer darauf an, was in der Woche ansteht. Da gibt es keinen speziellen Tag. Durch meine Schichten habe ich ja auch nicht immer am Wochenende frei und somit kann ich mich nicht immer auf Samstag oder Sonntag freuen.
Aktuell freue ich mich aber sehr über Donnerstage. Denn da habe ich Wochenwechsel und wir machen immer ein Bauchfoto und ich weiß, dass wir wieder eine Woche mehr unserem Ziel näher kommen :)

130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?

Zuerst war da mein Abi. Ich habe lange Zeit nicht an mich geglaubt und somit auch das Lernen schleifen lassen. Umso schöner war es dann, als ich es endlich geschafft hatte.
Und danach kam dann meine Ausbildung. In die bin ich recht leichtgläubig rangegangen und habe geglaubt, dass ich das locker schaffen würde, wegen meines Vorwissens. Dann bin ich in der schwierigen Zeit doch eines besseren belehrt worden. Umso schöner war es am Ende, es tatsächlich geschafft zu haben. Wir haben ja erst einen Tag vor der Zeugnisübergabe überhaupt erfahren, ob und wie wir unseren Abschluss geschafft hatten. Und da war ich wirklich unglaublich froh.

131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?

Öhm. Das finde ich recht schwierig zu beantworten. So spontan fällt mir da keiner ein.

132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?

Nein. Ich habe das für mich immer kategorisch ausgeschlossen. Zum Glück konnte ich in dieser Sache immer klar denken. Es ist schon schlimm genug, in jemanden verliebt zu sein, den man um sich hat. Aber wenn er eh nicht erreichbar ist, macht das ganze für mich wenig Sinn.

133. Was ist dein Traumberuf?

Der in dem ich arbeite - als Gesundheits- und Krankenpflegerin. Nur über die Arbeitsbedingungen sollte man noch mal nachdenken und diese unbedingt verändern. Das kann auf Dauer für uns alle nicht gut gehen.

134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?

Meistens ja. Ich mag es nur auf der Straße nicht, nach dem Weg zu fragen oder in einem Laden einen Mitarbeiter anzusprechen.

135. Was kannst du nicht wegwerfen?

Bücher. Ich verschenke sie dann oder lege sie an Orten aus, wo man Bücher tauschen kann.

136. Welche Seiten im Internet besuchst du täglich?

Meinen Blog - um in der Leseliste nach neuen Posts von anderen Bloggern zu schauen.
Facebook - als Nachrichten und Informationsfeed
Instagram - um mich über schöne Bilder zu freuen, die andere gepostet haben oder auch, um zu sehen, ob andere meine Fotos geliked oder kommentiert haben

137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?

Ja. Liebe und Zuneigung kostet nichts.

138. Hast du schonmal etwas gestohlen?

Nein.

139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?

Das ist unterschiedlich. Es kommt darauf an, wen ich eingeladen habe und wie viele Personen es sind. Für meine Eltern dürfen es auch mal Rezepte sein, die ich noch nicht gekocht habe. Sonst gehe ich lieber auf Nummer Sicher.

140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?

Aktuell wäre es wohl ein Babyladen. Noch ein paar schöne Sachen finden für unseren Bauchbewohner.

Hier könnt ihr gern noch mal nachlesen, wie ich die ersten Fragen der Reihe beantwortet habe:
#1 (Fragen 01 - 20)
#2 (Fragen 21 - 40)
#3 (Fragen 41 - 60)
#4 (Fragen 61 -  80)
#5 (Fragen 81 - 100)
#6 (Fragen 101 - 120)