Samstag, 4. Mai 2019

12 Monate - ein ganzes Jahr

Du bist nun also wirklich schon 1 Jahr alt! Du bist nun also ein Kleinkind und kein Baby mehr. Das ging jetzt wirklich schnell... Sagte ich schon, dass die Zeit rast? Wirklich wahr.
Dieses Jahr verging wirklich wie im Flug. Meine Elternzeit ist nun somit auch offiziell beendet, aber ich habe zum Glück noch einige Tage Resturlaub.
Zum Glück sage ich deshalb, weil unsere Eingewöhnung immer noch läuft. Du warst zwischendurch immer wieder einige Tage krank, so dass wir nicht zur Kita gehen konnten. Ich bin wirklich froh, dass ich mit einer längeren Eingewöhnungszeit gerechnet hatte.

Du hast deinen ersten Zahn bekommen. Einen Tag nach deinem Monatswechsel, du warst also 11 Monate und 1 Tag alt. Ich habe ihn bemerkt, als ich dich mittags ins Bett gebracht habe. Da war die erste Spitze deines unteren rechten Schneidezahnes durchgebrochen. Fast einfach so. Klar warst du die Tage unruhig. Aber das hätte auch gut durch die begonnene Eingewöhnung sein können. Daher konnte ich das nicht wirklich einordnen. Jetzt nach 4 Wochen ist der Zahn mit allen Spitzen deutlich durch, aber immer noch nicht ganz da. Er ist schon gut gewachsen, aber erst ca. mit 1/3.

Du kniest weiterhin überall in der Wohnung, mittlerweile auch ohne Festhalten. Das hat dein Spielverhalten deutlich verändert. Du kannst nun viel besser Dinge in der Hand halten und damit spielen. Außerdem macht es dir ganz viel Spaß, Dinge von einem Raum in den anderen mit zu nehmen. Du schleppst so einiges in Bad, Küche, Flur oder auch schon mal das Kinderzimmer. Genauso räumst du aber auch gern die Cremedöschen aus deiner Wickelkommode und nimmst sie einarmig robbend mit ins Wohnzimmer. Das sieht weiterhin sehr niedlich aus. Und stolz bist du da rauf. Überhaupt ist das Ausräumen und auch wieder Einräumen in deine Kiste gerade sehr beliebt. Du liebst das Sortieren und natürlich muss Mama dabei immer wieder Einräumen, damit du es hinterher Ausräumen kannst ;-)
Das Bücherregal ist weiterhin sehr beliebt. Aber seitdem wir deine ganzen Bücher für dich erreichbar hineingeräumt haben, ist es deutlich entspannter geworden und du räumst nur mehrfach täglich deine Bücher aus und schaust sie dir teilweise auch an. Du liebst es, darin zu blättern. Vorlesen und länger auf einer Seite verweilen ist allerdings noch nicht so dein Ding. Deswegen habe ich abends beim Gute-Nacht-Geschichten Vorlesen immer ein zweites Buch, in dem du nach Lust und Laune blättern kannst.
Ausräumen klappt im Knien auch deutlich besser, so kommt man an die höheren Dinge heran. Du liebst es ;-)

In diesem Monat warst du das erste Mal so richtig doll krank. Du bekamst Fieber bis 40,0 °C. Das hat mir kurzzeitig etwas Angst gemacht. Aber wir waren dann am nächsten Tag bei der Ärztin (Donnerstag vor Ostern) und die diagnostizierte dir eine Mittelohrentzündung auf dem linken Ohr. Du bekamst dein erstes Antibiotikum. Und fandest es überhaupt nicht mehr lustig, dass wir dir ständig etwas in den Mund geben wollten (Hustensaft, Antibiotikum, Fiebersaft). Das Fiebermessen war auch sehr schwierig und du hast gewimmert und geweint. Das Fieberzäpfchen hatte leider immer nur kurzzeitig Erfolg, es führte eher zu Stuhlgang.
Du konntest nur mit viel Kontakt den Tag überstehen, aber eigentlich war dir das alles viel zu viel. Du bist teilweise im Sitzen auf einem von uns eingeschlafen, so kaputt und fertig warst du. Der Schnupfen hat dir auch ordentlich zu schaffen gemacht. Seit Sonntag warst du dann fieberfrei und wir konnten doch noch ein wenig Ostern feiern. Montag hatte dein Opa Geburtstag und wir waren zum Feiern da. Zum Glück ging es dir da schon wieder recht gut und du hast gut mitgemacht.

Die Tagschläfchen verbringen wir nun immer gemeinsam im großen Bett kuschelnd. Das tut uns beiden gut und ich kann schlafen, wenn ich müde bin. Ansonsten höre ich ein Hörspiel und genieße deine Nähe. Wenn du im Kindergarten warst, schläfst du nun nur noch einmal, weil du mittlweile mit Mittag isst. Wenn du nicht in der Kita warst, biete ich dir weiterhin 2 Schläfchen an, manchmal möchtest du aber nur einmal schlafen.
Durch deine Krankheit war der Rhythmus natürlich wieder komplett durcheinander und wir sind gerade erst wieder dabei, uns einzufinden. Manchmal schläfst du schon wieder die ganze Nacht in deinem Bett, aber im Moment sind wir ungefähr bei einer guten und ein bis zwei schlechten Nächten.

74er Sachen passen immer noch, eigentlich genau wie im letzten Monat. Ich bin nur sehr erstaunt, wie unterschiedlich die Teile ausfallen. Obwohl sie von einer Marke stammen...
Windeln weiterhin in der 4. Zwischenzeitlich musste ich sie sogar wieder enger machen, du hast wirklich abgenommen. Das hat auch eine Kontrolle bei der Ärztin ergeben. Keine Ahnung, wie viel du mittlerweile wiegst. Aber es dürften so 8,3 - 8,5 kg sein. Und ich dachte, du seist gewachsen, weil es so wirkte. Aber da hat sich nichts verändert. Weiterhin 71 cm.

Du sagst nun deutlich zielgerichtet auch "Papa". Häufig den ganzen Tag. Manchmal nun auch ganz entrüstet, wenn etwas nicht so ist, wie du es gern hättest. Vorher war es eher so "Papapapa". Und wenn dir etwas nicht passt, kommt häufig ein wimmerndes "Mama". Egal, ob ich gerade bei dir bin oder ganz woanders.

In diesem Monat warst du das erste Mal alleine bei Oma und Opa. Du hattest eine schöne Zeit und das hat euch gut gefallen. Wenige Tage danach haben wir das noch mal gemacht, da fandest du es nicht ganz so toll. Aber vermutlich, weil du so großen Hunger hattest. Denn zum Ende des Monats hattest du einen wahren Fress-Flash. Du hast so viel in dich hinein geschaufelt. Aber mittlerweile möchtest du kaum noch Brei essen. Daher habe ich nun morgens auf Müsli umgestellt. Das klappt schon recht gut. Für mittags muss ich mir nun immer etwas einfallen lassen. Solange du in der Kita mitisst, ist das ja kein Problem. Am Wochenende muss ich nun etwas kochen, was du auch mit essen kannst. Einmal hatten wir mittags Milchreis, das war nicht so wirklich dein Fall. Ich nehme an, du kommst da nach mir und magst mittags eher deftige Speisen.

Maikater, wir lieben dich! Mehr als wir uns vorstellen konnten und wir können uns ein Leben ohne dich nun wahrlich nicht mehr denken!
Deine Eltern

Donnerstag, 4. April 2019

11 Monate

Nun bist du als 11 Monate alt. Somit hat nun offiziell der letzte Monat als Baby begonnen. Das ging mir einfach viel zu schnell! Ich bin doch noch gar nicht bereit dazu, dass du nun bald kein Baby mehr bist sondern dann ein Kleinkind.

Vielleicht habt ihr gemerkt, dass ich direkt nach dem letzten Post mein Design überarbeitet habe. Damit bin ich jetzt erstmal richtig zufrieden. Ich hoffe, euch gefällt das auch?! Wenn ihr irgendwelche Probleme damit habt oder Anmerkungen, dann immer her damit.

Nun aber zu dir, mein kleiner Schatz:

Du bist in der Wohnung nun in allen Räumen deutlich mobil und dabei kommt für dich schon Langeweile auf. Dir muss man nun etwas bieten. Das Hochziehen klappt immer noch nicht so gut, wie du das gern hättest. Du kommst nur ganz kurz auf die Knie, aber dein Gewicht kannst du so noch nicht halten. Das wurmt dich schon. Allerdings wird einfach fleißig weiter geübt. Auch das Knien mitten in der Wohnung. Immer und überall.
Seit Montag (01.04.) gehst du in den Kindergarten und nun wird das Knien noch viel mehr geübt. Die anderen Kinder Laufen schon fast alle. Das scheint dich anzuspornen, es ihnen bald gleich zu tun. Zur Eingewöhnung schreibe ich noch einen Extra-Post, wenn ich hoffentlich dazu komme :)

Ich hatte beim letzten Mal kaum geschrieben, dass der Schub der entspannteste überhaupt ist, da wurde er doch noch anstrengend. Aber mit den sonstigen Schüben einfach nicht zu vergleichen. Du warst dann aber doch noch richtig meckerig.

Wir waren in diesem Monat das erste Mal alle gemeinsam im Urlaub. Nur wenige Tage und leider nicht ganz so besonders schön, wie wir uns das erhofft haben, aber immerhin waren wir einige Tage außerhalb unserer Vier-Wände unterwegs. Du hast dich da super verhalten und hattest im Restaurant beim Essen ganz viel Spaß - du kleiner Schäkerer ;)

Du spielst seit dem Urlaub "Kuckuck" mit uns. Dazu ziehst du dir eine Decke oder etwas ähnliches vor das Gesicht und nimmst es dann weg und freust dich tierisch, wenn wir "Kuckuck" oder "Da bist du" sagen. Du genießt das so richtig und forderst es ganz aktiv ein.

Seit dem Urlaub (bzw. manchmal auch schon vorher) kuscheln wir nun häufig für die Tagschläfchen. Vor allem, wenn du nicht zur Ruhe kommst. Der Schub hat dich nämlich besonders am Tage zu deinen Schläfchen besonders gequält. Da half es nun erstmalig, wenn ich dich in den Arm nehme und mich mit dir zusammen ins Bett kuschele. Das ging vorher nie. Du mochtest diesen engen Kontakt einfach nicht. Jetzt klappt es recht gut und du kannst wenigstens schlafen. Der einzige Nachteil, ich muss meistens bei dir Liegen bleiben. Da ich aber in der Nacht auch manchmal zu wenig Schlaf bekomme, hole ich den nun so am Tage einfach nach.

Unser Rhythmus hatte sich nun auch gerade gebessert und eingespielt, jetzt kommt natürlich der Kindergarten dazu und alles wird noch einmal auf den Kopf gestellt. Außerdem gab es die Zeitumstellung, die dir auch etwas zu schaffen macht. Die erste Woche war da recht anstrengend.

In der Kleiderkiste passen noch einige Teile in 74, aber manches musste ich auch schon aussortieren. Die 80 ist recht gut. Einiges in 86 habe ich mal probiert. Da kommt es sehr darauf an, wie es ausfällt. Eigentlich noch viel zu groß, aber manches passt dir eben doch schon. Für den Kindergarten musste ich nun doch noch viele Oberteile in 80 kaufen, weil die 86 da echt wie ein Sack an dir hängen würde. Das muss ja nicht sein.

Die Windeln passen immer noch sehr gut in der 4. Ich glaube sogar, sie sind jetzt noch etwas "größer" geworden, weil du in die Höhe gewachsen bist und dabei etwas weniger Bauch hast. Die 5 ist dir noch recht groß, ich habe sie schon mal ausprobiert.

Du sagst nun "Mama", "Papa" und auch sehr zielgerichtet "da" und zeigst dabei auch auf viele Dinge. Das ist unglaublich toll. Du möchtest dann immer wissen, was das ist, worauf du da zeigst. Das klingt natürlich einfacher als es ist. Dein Finger zeigt manchmal in eine völlig andere Richtung als dein Blick. Und auf deinen Blick kommt es aber an.
Übrigens war das erste Mal Zeigen und "da" sagen als wir beim Kinderarzt im Wartezimmer saßen. Da hatten wir die U6 noch vor uns. Die war bis auf deine Daten nicht ganz so schön. Es ging um deine fehlende Beweglichkeit. Da hab ich mir im Nachgang noch ganz viele Gedanken drum herum gemacht. Das hat mich ganz schön blockiert. Seit du jetzt aber in den Kindergarten gehst und es stetig besser wird, habe ich beim Gedanken daran weniger Bedenken. Du wirst das machen! Ganz bald.

Du wirst deinen letzten Monat als Baby nun rocken. Und die Mama wird bald etwas wehmütig auf diese schön und leider viel zu kurze Zeit zurück blicken.

Maikater, wir lieben dich!
Deine Eltern

Montag, 4. März 2019

10 Monate

Schon wieder ein Monatspost. Im Moment komme ich zu nichts anderem. Und dabei schwirren mir so einige Dinge im Kopf herum. Mit meinem Design bin ich nun auch nicht mehr zufrieden, das möchte ich demnächst doch noch einmal verändern.

Nun aber wieder zu dir, mein liebes Kind:

Ich hatte in meinem letzten Post Unrecht: Du robbst. Und wie du das machst. Das sieht so wahnsinnig niedlich aus. Mit dem linken Arm auf dem Ellenbogen und der rechte vollständig gestreckt ziehst du dich vorwärts. Die Beine machen dann auch noch in dieser Schlängelbewegung mit. So sah es anfangs nämlich aus - wie eine schlängelnde Robbe.
Mittlerweile bist du dabei echt schnell geworden. Und du schaffst nun auch die komplette Wohnung zu erforschen. Zuerst waren die Schwellen der einzelnen Räume noch ein großes Hindernis. Jetzt ziehst du dich einfach an ihnen vorbei und schwupp befindest du dich im nächsten Raum. Das ist so schön zu sehen. Und wie du dich selber darüber freust, ist noch viel schöner!
Du räumst aus einigen Schränken gerne aus. Unser Bücherregal hat es dir hierbei besonders angetan. Das magst du total. Und auch meine Schuhe aus dem offenen Schuhregal. Die schleppst du dann durch den ganzen Flur und meine Turnschuhe landen auch gerne mal im Kinderzimmer.
Am geöffneten Geschirrspüler ziehst du dich auch gerne schon mal hoch. Dann kniest du. Allerdings klappt das nur kurz und sonst ist das Hochziehen noch nicht ganz so deins. Du findest dabei dein Gleichgewicht noch nicht.
Wir hatten diesen Monat auch ein Mädchen aus unserem Rückbildungskurs zu Besuch. Sie krabbelt fleißig und zieht sich überall hoch und läuft wenige Schritte. Da konnte ich schon einmal in Erfahrung bringen, wie sich so ein richtig mobiles Baby macht. Da muss man dann ja wirklich ständig auf der Hut sein.
Das muss ich mit dir noch nicht ganz. Aber alleine lassen kann man dich nun auch nicht mehr. Vor allem wenn du es auf die Kabel abgesehen hast ;)

Mittlerweile kommst du häufig der Aufforderung "Komm her" oder "Folge mir in die Küche/das Wohnzimmer" nach. Das klappt schon recht gut. Und dann freust du dich wie Bolle, wenn du im Flur zu dem entsprechenden Zimmer kommst und mit dem Kopf um die Ecke der Tür schaust. Zu niedlich. Meistens hört man dich vorher schon, weil du dich so freust :) Und wenn du dann im Flur bist, da kann man gleich mal die unteren Körbe aus dem Flurschrank räumen, oder am MaxiCosi herumspielen. Das findest du auch ganz klasse.

Kurz nach dem letzten Post habe ich dann wirklich abgestillt. Du warst nur noch unzufrieden, weil dir zu wenig Milch kam. Und mittlerweile reicht dir nachts auch ein Schluck Wasser, wenn du wirklich mal wach werden solltest. Ein wenig wehmütig war ich da schon. Aber jetzt ist es deutlich entspannter. Außer, wenn du morgens zeitig wach wirst, weil du Hunger hast. Dann müssen wir natürlich aufstehen und deine Laune ist nicht unbedingt die beste.
Aber insgesamt haben wir gerade einen guten Rhythmus gefunden (das denke ich aber natürlich nicht mal). Du schläfst zwar mittags immer noch nicht super lange, aber wahrscheinlich reicht dir einfach der recht wenige Tagschlaf aus. Denn du bist nun nicht (mehr) schlecht gelaunt. Und das sogar, obwohl du gerade im 7. Schub bist. So einen entspannten Schub hatten wir noch nie (auch das wurde nicht mal gedacht)!

Leider hast du in diesem Monat auch deine erste schlimme Schramme abbekommen. Morgens, wenn du noch in meinem Bett lagst, habe ich immer das Stillkissen um dich herum gelegt. Dieses eine Mal hast du das weggenommen und bist weiter nach vorn gerobbt. Leider endete der Weg dann mit dem Kopf voran auf dem Fußboden. Ich saß auf Toilette und konnte nichts machen. Aber dein Papa war zum Glück noch da und hat dich gleich getröstet. Du hast sofort geschrien und das war gut. Du hattest eine kleine Beule an der Stirn und deine Nase ist über den Teppich gerieben. Die sah nach einigen Tagen ganz furchtbar aus. Aber jetzt ist alles vergessen und dir ging es zum Glück danach auch wieder gut. Deswegen sind wir auch gar nicht zur Kinderärztin gegangen.

In der Kleiderkiste sind einige Teile in 74 schon eng geworden. Ich habe nun vieles schon in 86 gekauft, aber bisher noch nicht anprobiert. Es wird dir wohl noch deutlich zu groß sein. Aber da es länger passen soll, habe ich mich für die größere Variante entschieden. Wir brauchen ja dann auch einiges für den Kindergarten.

Apropo Kindergarten. Letzten Donnerstag war ich mit dir dort, um den ganzen Papierkram zu erledigen und uns schon einmal die Räumlichkeiten anzuschauen. Du warst dabei super brav, das merkte sogar die Leiterin und fand es sehr positiv. Mir hat es gut gefallen und auch die Erzieherinnen aus deiner zukünftigen Gruppe (die "Krabbelkäfer") machen alle drei einen netten Eindruck. Ich bin sehr auf deine Eingewöhnung ab 1. April gespannt. Ich werde davon berichten.

Mit deinen Großeltern warst du in diesem Monat mehrfach mit dem Kinderwagen unterwegs. Das war nun die Premiere. Vorher hatte ich immer noch etwas Bedenken, weil du so auf mich fixiert warst. Aber das ist jetzt deutlich besser geworden und so haben wir es gewagt. Und du fandest es super. Du hast sie neugierig beobachtet und warst zufrieden. So muss das sein.

Die Wörter versuchst du uns weiterhin nachzusprechen. Das ist unglaublich niedlich. Du sagst "Mama", aber noch nicht zielgerichtet. Dafür schon sehr deutlich. Außerdem "da" oder "dada" und "jaja". Bei letzterem schüttelst du am liebsten noch den Kopf ala "Nein-Nein" :) Das machst du überhaupt auch seit einigen Wochen ganz hervorragend.

Die Windeln haben wir immer noch in 4. Aber ich denke, lange werden sie uns nicht mehr begleiten.

Das war ein toller und aufregender Monat! Und jetzt wird es noch mehr Trubel geben, das spüre ich ;)

Wir lieben Dich, lieber Maikater
Deine Eltern

Montag, 4. Februar 2019

9 Monate - ein dreiviertel Jahr

Nun bist du wirklich schon 9 Monate alt! Ein dreiviertel Jahr.

Du hast nun deine Drehung im Kreis perfektioniert und schiebst dich meistens in der Drehung in eine Richtung. Dadurch kannst du deine Position recht gut verändern. Ob das immer der Weg ist, den du eigentlich nehmen wolltest, weiß ich nicht genau. Aber meistens beschwerst du dich nicht. Also denke ich schon, dass du dich manchmal schon zielgerichtet fortbewegst. Ansonsten freust du dich wohl einfach, dass du die Position verändern kannst. Dich stört es nur, wenn ein bestimmtes Spielzeug oder auch andere Gegenstände, die du haben möchtest, von dir wegrollen und dann nicht mehr in deiner Reichweite liegen. Da wird auch schon mal deutlich gemeckert. Aber meistens suchst du dir schnell etwas anderes, was in deiner Nähe liegt.
Du stellst dich auch schon mal auf deine Knie und manchmal denke ich, es fehlt dir nicht mehr so viel zum Krabbeln. Mal sehen, wann das klappen wird. Ich kann mir vorstellen, dass du das Robben völlig auslässt. Wobei es auf glattem Untergrund eventuell doch vorkommen kann. Lassen wir uns überraschen.

Du hast in diesem Monat eine unglaubliche Ausdauer an den Tag gelegt. Ich nehme dich nun immer mit in die Küche, wenn ich da längere Zeit zu tun habe. Jetzt schiebst du dich durch den forderen Teil der Küche und hast dich an einem Vormittag so schon mal anderthalb Stunden am Stück selbst beschäftigt! WOW! Das hat mich echt beeindruckt.
Dafür wird dir dein Platz im Wohnzimmer nun langsam etwas langweilig und du meckerst manchmal, wenn es dir dort nicht mehr passt.

Dank des 6. Schubes hat sich nun dein Essverhalten komplett verändert. Du hast dich nun fast komplett abgestillt. Wir stillen nur noch einmal morgens. Entweder ist dies in der Nacht oder direkt nach dem Aufstehen. Aber dann reicht dir das nicht als Frühstück und du benötigst danach noch einen Brei. Dieses plötzliche schlechte Trinken an der Brust hat mich einige Nerven gekostet. Ich habe immer wieder versucht, dich doch noch an die Brust zu bekommen. Aber das war mit sehr viel Geschrei verbunden. So dass ich mich dann damit irgendwie abfinden musste, dass du nun tatsächlich schon das baldige Ende unserer Stillgeschichte eingeläutet hast.
Du isst nun also morgens einen Obst-Gemüse-Brei von mir selbstgekocht (das Obst eventuell aus dem Glas) - ca 200g, manchmal aber auch etwas weniger.
Mittags wie gehabt eine große Portion Gemüse-(Fleisch)-Brei - ca. 190-220 g. Wenn du dabei nicht ganz satt bist, habe ich dir danach noch ein wenig Obstmus angeboten. Allerdings bist du davon nicht der größte Fan. Dann bleibt eben mehr für mich ;).
Dann gibt es nachmittags einen Obst-Getreide-Brei aus dem Glas (meistens biete ich dir hier nur ein halbes Glas an, weil du meistens nicht so begeistert davon bist, du schaffst aber auch ein ganzes) oder es gibt etwas Obst und anschließend Hirse-Kringel, da du die aber meistens eher zerschmierst, bin ich meistens eher für die Brei-Variante zu haben.
Abends gibt es nun meistens ein paar Büffchen mit Bärchen-Wurst, während wir selber essen. Du kannst das Kauen üben und wir können essen, ohne dass du neidisch zuschauen musst. Win-Win-Situation würde ich sagen. Manchmal schaffst du da schon ein ganzes Toastbrot. Dunkles Brot haben wir auch ausprobiert, aber das ist so gar nicht dein Fall. Na wird ja vielleicht noch. Und nach den Büffchen gibt es dann für dich deinen Getreide-Brei, den ich als Halbmilch-Brei zubereite.
Dazu trinkst du am Tag so um 120-170 ml. Vor allem morgens und abends forderst du das sehr ein.

Im letzten Schub hast du auch wahnsinnig schlecht geschlafen. Du hast seitdem immer mal wieder Albträume und das merkt man deutlich. Du schläfst sehr unruhig, weinst manchmal vor dich hin. Und ich habe in dieser Zeit dich immer mit zu mir genommen. Das brauchst du im Moment leider immer noch. Mein Bett ist leider nur 80 cm breit und das teile ich mir nun aktuell mindestens die halbe Nacht mit dir. Während des Schubes musste ich an manchen Tagen mit dir zwischen 20.30 und 21.30 ins Bett gehen. Das hat mich arg mitgenommen. Ich liebe es, meinen Abend wirklich für mich zu haben und dann auch im Bett noch etwas lesen zu können. Ging da natürlich nicht.
Dafür haben wir nun dank des nächtlichen Stillens (wenn auch nur wirklich kurz) manchmal Aufstehzeiten erst 7.45. Das ist ja schon fast purer Luxus.

An manchen Tagen hast du noch ordentlich Blähungen, allerdings stören sie dich meistens nicht. Du pupst einfach ordentlich los. Und noch ist das ja auch wahnsinnig witzig und alle in deiner Umgebung freuen sich darüber.

Einige Sachen in 74 habe ich tatsächlich aussortieren müssen. Allerdings weiß ich nun, dass die durch den Trockner eingegangen sind... Ich werde nun keine neuen Sachen von dir mehr in den Trockner geben. Das ist echt schade.
Aber trotzdem passt du nun schon gut in die 80er Größe. Manches davon ist dir allerdings auch noch wirklich viel zu groß. Es fällt eben alles sehr unterschiedlich aus. Bei unserer Messung vor ein paar Tagen bist du weiterhin ca. 68cm groß. Dabei wirkst du viel viel größer, weil dein Kopf schon so unglaublich groß ist (45cm Kopfumfang).
In diesem Monat haben wir eine Freundin mit ihrer Kleinen besucht, sie ist 14 Wochen jünger als du. Von der Größe her wirkst du größer, bist es aber nicht. Ihr seid ungefähr gleichgroß.
Die andere Freundin mit ihrer kleinen, die 6 Wochen älter ist, haben wir diesen Monat auch wieder besucht. Jetzt kamst du mit ihr viel besser zurecht. Denn durch deine nun eigene Beweglichkeit kannst du ihr etwas ausweichen bzw. dich von ihr fortbewegen. Oder auch auf sie zu. Und ihr habt euch schon ein wenig um Spielzeug gezankt. Allerdings hat sie dir einfach immer das Spielzeug weggenommen und du hast dich anfangs gar nicht dafür interessiert. Irgendwann hast du es dir dann aber versucht, wieder zu holen :)

Du erzählst nun auch immer mehr. Verständliche Worte waren aber noch nicht dabei. Manchmal lachst du dich kringelig, wenn dir jemand antwortet und du findest es auch toll, wenn ich versuche, deine Worte nachzusprechen.

Dein Papa ist immer noch der Größte für dich, daran hat sich nichts geändert. Wenn er nach Hause kommt, hast du wieder bessere Laune. Egal, wie schlecht sie vorher war. Du lachst am lautesten, wenn er dich krabbelt oder auch nur ein Späßchen mit dir macht. Das ist zu niedlich!

Langsam fängst du scheinbar mit dem Fremdeln an. Gestern waren wir in der neuen Wohnung deiner Oma (die Mama von deinem Papa verkauft gerade ihr Haus und hat sich eine Wohnung gesucht) und du wurdest überhaupt nicht warm mit ihr. Das sieht dir sonst gar nicht ähnlich. Du hast sie sonst sogar in völlig fremder Umgebung angegrinst und dich von ihr auf den Arm nehmen lassen. Das ging gestern gar nicht. Sogar ihre bloße Nähe war dir nicht recht.

Dein Bruder hat dich in diesem Monat das erste Mal gefüttert. Er wollte das ganze Wochenende auch gar nicht mehr damit aufhören ;) Er macht das aber auch wirklich gut.

Lieber Maikater, wir sind wahnsinnig stolz auf dich und verlieben uns immer mehr in dich!
Deine Eltern

Freitag, 4. Januar 2019

8 Monate

Nun bist du schon 8 Monate alt! Wo ist nur mein kleines Baby hin? 2/3 meiner Elternzeit sind leider schon um und das babyhafte verschwindet nun auch so nach und nach. Manchmal siehst du schon richtig ernst aus und man könnte meinen, da sitzt ein Kleinkind vor einem.
Du hast in diesem Monat einen enormen Sprung gemacht.

Seit gestern drehst du dich vom Rücken auf den Bauch. Und wie du dich drehst. Du hast endlich den Dreh raus (haha, welch Wortwitz ;) ). Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut und das hat auch dich dann total gefreut.
In Bauchlage kurvst du nach rechts oder links oder drehst dich gleich ganz im Kreis. Das machst du schon recht gut. Frustrierend findest du dabei aber, dass du noch nicht vorwärts kommst. Und dass du dich bisher nicht zielgerichtet dahin bewegen kannst, wo du hin möchtest.
Außerdem schiebst du dich auch in Bauchlage rückwärts. Das klappt schon recht gut. Aber bisher auch nicht zielgerichtet und eigentlich möchtest du ja vorwärts kommen. Es frustriert dich dann regelmäßig, wenn du etwas vor dir greifen möchtest, dich aber dabei nach hinten schiebst. Also weiter weg vom Objekt deiner Begierde.
Um dich vorwärts zu bewegen, streckst du Arme und Beine in Bauchlage völlig in die Luft und holst dann Schwung. Dabei wippst du auf dem Bauch auf und abwärts. Das sieht wahnsinnig niedlich aus.

Mit dem Essen hast du im letzten Monat einen riesigen Sprung gemacht. Eine große Portion (190-210 g) sind zum Mittag völlig normal und so gut wie immer verputzt du die. Nachmittags wird mittlerweile auch Brei eingefordert. Ich glaube, ich habe nicht mehr ganz so viel Milch. Teilweise schaffst du auch da ein komplettes Gläschen (190 g). Manchmal schmeckt es dir aber auch nicht, oder du bist zu müde. Dann stille ich dich natürlich danach noch. Manchmal merke ich aber auch, dass du einfach müde bist. An solchen Tagen gibt es einfach gar keinen Brei und ich versuche es nur mit der Brust. Dabei schläfst du manchmal auch noch mal ein. Das finde ich gut. Denn nachmittags bekommt man dich meistens eher schlecht ins Bett.
Am Abend haben wir nun endlich eine gute Zeit gefunden. Für dich so wie auch für uns passt das jetzt deutlich besser. Zwischen 17.30 und 18.00 bekommst du deinen Abendbrei. Danach ziehen wir dich um und ich stille dich noch einmal. Auch, wenn du mittlerweile deine 200g Portion ohne Probleme schaffst. Aber das zur Nacht stillen möchte ich mir im Moment nicht nehmen lassen. Und da deine Einschlafzeit direkt an das Abendessen anknüpft, ist es für mich nun mal deine "Gute-Nacht-Stillmahlzeit".

Im Moment stille ich dich auch wieder nachts. Eine ganze zeitlang musste ich das ja nicht. Dann wurdest du aber regelmäßig nachts wach und konntest nicht wieder einschlafen. Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht, woran das nun liegt. Seitdem ich dich nun einfach wieder stille (meistens mit frischer Windel vorher, das entscheide ich dann immer je nach Situation), schläfst du danach meistens weiter und wir haben so wieder humanere Aufstehzeiten. Wenn du gegen 6.00 wach wirst, dann stehen wir gemeinsam auf. Das späteste Aufwachen ist im Moment so 6.50. Damit kann ich recht gut leben. Auch, wenn wir vor einiger Zeit (so vor ca. 3 Monaten noch), nicht vor um 8 aufgestanden sind. Aber da gingst du auch deutlich später zu Bett und das Einschlafen klappte so gut wie gar nicht ohne Geschrei. Daher bin ich über unsere geregelteren Zeiten nun froh. Ich übe mich immer noch darin, dann morgens um 6.00 gute Laune zu haben. Aber immerhin hast du meistens welche.

Gegen deine Blähungen wegen des Apfels hat nur geholfen, dass ich dir immer wieder Apfel im Obstbrei gegeben habe. Ich habe es ja mit einer langsamen Steigerung versucht. Aber das war nicht wirklich erfolgbringend. Als ich dann aufgrund des vermutlichen Milchmangels am Nachmittag den Obstbrei gegeben habe, in dem immer wieder Apfel drin war, wurde es allmählich besser. Denn es gibt so gut wie keinen Brei in dem kein Apfel oder Birne drin ist (Birne verhält sich ähnlich wie Apfel und macht genauso Blähungen).

Deine tägliche Wassermenge hat sich jetzt so um die 80 ml eingependelt.

Windeln benutzen wir weiterhin die von Lidl und Pampers Premium Protection*. Größe 4 passt super. Umso schlimmer war es in der Woche nach Weihnachten, da hatte deine Oma dir ein Paket 3er Pampers Baby Dry* mitgebracht. Die sind ja eh schon enger als die Premium Protection. Und das haben wir deutlich gemerkt. Es gab wieder einige Unfälle. Ich habe da noch mal ein ernstes Wörtchen mit meiner Mama geredet. Sie hatte nur auf die kg-Angaben geachtet...

Mittlerweile werden sogar schon einige Teile in 74 eng. Wahnsinn. Die Hosen passen nun auch wesentlich besser. Scheinbar hast du einen großen Sprung gemacht. Als dein Papa dich Mitte Dezember gemessen hat, warst du ungefähr 68 cm groß. Vielleicht ist das nun doch noch mal etwas mehr geworden. Aber eigentlich nicht sooo groß, dass du die 74 schon wieder verwächst.

Erste Male:

In diesem Monat wurdest du zum ersten Mal von deiner Oma (Mamas Mama) gefüttert.

Du lagst bei deiner Ur-Oma zum Adventsessen das erste Mal auf dem Boden. Sonst konnte man dich in fremder Umgebung nie ablegen. An dem Tag konnten wir wenigstens essen. Danach wolltest du aber auch unbedingt wieder auf einer Ebene mit uns allen sein.

Du hast zum ersten Mal zuerst im Kinderwagen länger als 30 Minuten geschlafen. Auch an dem Tag, als wir zum Essen bei der Ur-Oma waren und deine Oma dich gefüttert hat. Da hast du ganze 1 3/4 Stunden in deinem Wagen geschlafen. Wow.
Und in den Tagen danach hast du es auch im Auto das erste mal länger als 30 Minuten geschafft. Das ist echt wow. Ich freue mich, dass du es nun so lange am Stück schaffst.

Außerdem haben wir dein erstes Weihnachten gefeiert. An Heiligabend waren wir bei Oma und Opa mit deinen mütterlichen Ur-Großeltern. Am 1. Weihnachtsfeiertag waren wir zum Mittagessen bei deiner Oma. Dein großer Bruder war auch da und hat dann bei uns geschlafen.
Wir hatten zu Hause einen Weihnachtsbaum, den du jedes Mal erfürchtig angelächelt hast. Allerdings konnten wir unseren großen Baum nicht hinstellen, dann hätten wir zu viert nicht mehr an den Esstisch gepasst. Wir haben uns einen 60cm kleinen Baum gekauft. Der war sehr niedlich.

Silvester hast du überstanden. Aber du warst sehr sehr unruhig. Hier wurde gegen 21 Uhr schon sehr heftig geknallt. Da bist du wach geworden und warst richtig doll unruhig. Ich habe dich dann in unser großes Bett mitgenommen, da das Schlafzimmer zur anderen Seite rausgeht und es da etwas leiser war als in deinem Kinderzimmer. 0 Uhr bist du durch das Knallen aber trotzdem hochgeschreckt - im Schlaf. Ich habe dich dann lange im Arm gehalten und dann hat dich der Papa übernommen, damit ich mich bettfertig machen konnte. Danach haben wir Arm in Arm geschlafen.

Kleiner großer Maikater, wir lieben Dich!
Deine Eltern