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Sonntag, 22. Oktober 2017

12. SSW - und wie es mir so geht

Nun sind wir schon in der 12. Schwangerschaftswoche angekommen. Also fast am Ende des 3. Monats. Wahnsinn, wie die Zeit rennt... Und jetzt merke ich das noch mal umso mehr.
Schließlich habe ich immer donnerstags Wochenwechsel und muss mich immer ein bisschen dazu zwingen, daran auch zu denken und es als etwas das Besondere wahr zu nehmen, was es nun mal ist. Ein nächster Schritt. Wieder eine Woche geschafft.
Noch 28 Wochen sagt mir meine App.

Ich möchte jetzt versuchen, so viel wie möglich über diese Schwangerschaft festzuhalten. Nach Möglichkeit, wöchentlich. Aber, ob ich das schaffen werde... Das steht wohl in den Sternen. So wie ich vorher ja auch immer versucht habe, eine Regelmäßigkeit hier herein zu bringen... Geschafft habe ich es bisher leider nie.
Während der Arbeit fällt es mir insgesamt sehr schwer, hier etwas zu posten. Meistens bin ich einfach nur geschafft. Und an meinen freien Tagen brauche ich meine Erholungszeit. Die Arbeit strengt mich zunehmend mehr an. Zumal auch der Stress momentan wieder sehr zugenommen hat. Auch, wenn ich "nur" am Schreibtisch sitze, bekomme ich dennoch genug von dem ganzen Stress ab. Das Telefon zu bedienen auf einer Station wie meiner macht meistens keinen Spaß. Zudem die ganzen Zugänge, die wir die letzten Tage bekommen haben. Das war wirklich nicht mehr angenehm.

Umso schöner ist es jetzt, dass ich über eine Woche Urlaub habe. Mich ausruhen und Kraft tanken kann. Das habe ich bitter nötig.

Ich möchte nun aber - wie oben schon angekündigt - über die aktuelle Schwangerschaftswoche schreiben - here we go.

Seele: Am Donnerstag - also zu Beginn dieser SSW - war ich sehr fertig. Es war der stressigste Tag auf der Arbeit seit langem. Ich hätte heulen können. Und noch dazu ein weniger tolle Kollegin, die mir den Arbeitstag nicht gerade angenehmer gemacht hat. Die anderen zwei Kolleginnen waren dagegen super lieb - wie immer. Aber sobald eine querschießt, ist das eben schon zu viel.
Danach hatte ich zum Glück frei und nun Urlaub.
Gestern war ich bei meiner Oma zum Mittagessen - lecker :)

Untersuchungen/Arztbesuche: Diese Woche keine, dafür dann nächste Woche gleich zwei Stück - einmal nt-Messung und mein normaler Gyn-Besuch. Im Moment hat meine Gynäkologin nämlich Urlaub.

Bauch/Busen: Mein Bauch fühlt sich weiterhin sehr gebläht an. Zum Teil auch mit Obstipationen verbunden... Und das hat nichts mit Trinken oder Bewegung zu tun. Busen ist aktuell wohl erstmal angekommen und wächst im Moment nicht weiter. Vor drei Wochen war das dafür sehr heftig...

Haut/Haare/Nägel: Aktuell bin ich wie zu besten Teenager-Zeiten unterwegs. Pickel über Pickel. Überall. Es reicht ja nicht im Gesicht... Bei Haaren und Nägeln merke ich im Moment keinen Unterschied. Insgesamt habe ich da noch nichts bemerkt.

Körper: Gewicht ist bisher eher gesunken. Was mich sehr überrascht. Aber ich habe seit Beginn der Schwangerschaft ca. 3 kg abgenommen. Ist jetzt kein Weltuntergang und rührt auch eher nicht von zu wenig Nahrungsaufnahme her. Wohl eher die Umstellung des Wasser auf Arbeit - vorher hatte ich immer gesüßte Getränke dabei. Jetzt ist es nur Wasser oder Tee. Und die kleineren Portionen, die ich essen kann. Teilweise bin ich nach drei Bissen satt.
Meine Oma bemerkte gestern auch, dass ich im Gesicht abgenommen habe. Also muss da etwas dran sein.
Am Bauch habe ich aber schon etwas zugenommen, zumindest zwickt es, wenn ich den Gürtel zu eng stelle und auch auf Arbeit die Hose muss ich mittlerweile offen lassen. Aber durch den Kasack drüber sieht man das zum Glück nicht. Und Platz habe ich da noch reichlich.

Errungenschaften: Bisher habe ich noch keine Sachen gekauft. Aber so langsam brauche ich mal noch eine neue Hose. Meine zweite Jeans, die ich besitze, ist schon arg zu eng... Und fürs Baby brauche ich noch nicht viel kaufen. Ich bekomme einiges an Kleidung von einer lieben Freundin, deren Kleiner dieses Jahr im Mai zur Welt kam. Da bin ich bis Größe 62, eventuell sogar bis 68 komplett abgedeckt. Einzig dann ein paar spezielle geschlechtsspezifische Teile neu dazu zu kaufen, sollte es ein Mädchen werden. Aber aktuell wissen wir es ja noch gar nicht. Und ich habe auch gar kein Gefühl, was es werden könnte.

Geht gar nicht: Viele Gerüche. Ich nehme sie wirklich so viel intensiver wahr... Letzte Woche der Grüne Tee meiner Kollegin - ich konnte ihn einfach nicht riechen... Das Parfüm einer unserer Physiotherapeutinnen.

Geht gut: So ziemlich alles worauf ich Lust habe. Ich habe so gut wie keine Einschränkungen beim Essen - außer natürlich die Vorgaben, was man nicht essen sollte... Das dazu Salami gehört, hat mich wohl am meisten überrascht. Und hätte ich das vorher gewusst, hätte ich da noch mal so richtig zugeschlagen!

Gelüste: Habe ich tatsächlich gar keine. Schokolade geht gut und saure Gurken. Aber nicht beides in Kombination, falls ihr das denkt ;)

Donnerstag, 5. Januar 2017

Tagebuchbloggen 01/17

Herzlich willkommen im neuen Jahr!

Ich wünsche euch noch ein gesundes frohes und glückliches neues Jahr 2017! Mit vielen schönen Erinnerungen und Begebenheiten!

Heute möchte ich wieder mal an Frau Brüllens Tagebuchbloggen teilnehmen. Sie fragt nämlich an jedem 5. des Monats "WasmachstDueigentlichdenganzenTag?"

Ich nehme euch mit auf meinen Tag. Ich hatte Frühdienst.
Also aufstehen um 4.30 - leider. Ich hasse dieses zeitige Aufstehen und bin da eigentlich noch gar kein Mensch. Aber als Schichtdienstler bleibt mir ja nun einmal nichts anderes übrig... :-/

Dann durfte ich meine Scheibe freikratzen. Schöner gefrorener Regen drauf. Super. Und kalt war es -2 °C.

6.00 - Dienstübergabe. Heute mit etwas weniger Personal als in den letzten Tagen. Da konnten wir uns vor Schülern kaum retten - seit Montag haben wir 4 Schüler aus dem 1. Lehrjahr und heute haben einige von ihnen frei, bzw. dann Mitteldienst und somit sind es mal ein paar Leute weniger in unserem Aufenthaltsraum.
Ich versuche die schlechte Laune meiner Kollegen zu ignorieren und mich auf meine Arbeit zu konzentrieren - es gelingt mir nur mittelgut und somit sinkt auch meine Laune. Ich hasse dieses Lästern und die fehlende Kommunikation. Leider ist eine der Kolleginnen meine Bereichsleitung. Da ist Kritik nur so semigut angebracht. Und Kritikfähigkeit ist leider auch nicht immer ihre Stärke...
Ich versuche also meine Laune mir nicht noch weiter vermiesen zu lassen und die anwesenden Schüler so gut es geht aus dem Ganzen heraus zu halten. Leider gelingt auch das nicht wirklich... Sie bekommen die Launen auch ab.

Irgendwann bessert sich die Stimmung ein wenig und am Ende des Dienstes kann ich ein wenig Aufatmen. Ich habe soweit alles geschafft und kann mir selber noch ins Gesicht sehen - ich habe meine Patienten versorgt und sie sogar ein wenig seelisch umsorgen können. Was angesichts der immer weniger werdenden Zeit pro Patienten leider immer mehr abnimmt... :-(

Nach meinem Feierabend bin ich sehr geschafft. Der Job fordert mich nicht nur körperlich. Teilweise bin ich seelisch am Ende mehr fertig. Und manche Tage habe ich unglaublichen Rede-Bedarf über einige Dinge, die ich mir einfach von der Seele reden muss. Um nicht kaputt zu gehen... Natürlich nur unter absoluter Anonymität meiner Patienten!

Als mein Freund nach Hause kommt, schreiben wir den Einkaufszettel, um danach unseren Wocheneinkauf zu erledigen.
Nach dem Einkauf gönnten wir uns Asiatisch zum Abendessen. Lecker.

Und jetzt lassen wir den Abend gemütlich mit einem Film auf der Couch ausklingen. Gute Nacht!

Sonntag, 24. Mai 2015

Abschied und so

Es ist schon komisch...

Am Freitag hatte ich meinen letzten Dienst im alten Krankenhaus. Mit den lieben Kollegen. Ich habe einen Kuchen gebacken. Das Blech war innerhalb kurzer Zeit alle. Nicht mal der Nachtdienst hat mehr etwas davon abbekommen... Geschmeckt hat er jeden falls super!

Einige Kollegen werde ich schon sehr vermissen. Am liebsten würde ich diese einpacken und auf die neue Arbeitsstelle mitnehmen. Geht natürlich nicht... Aber interessanter Gedanke ist es schon.
Ein Jahr war ich jetzt am Stück wieder in dem Haus beschäftigt. Und auch fast die ganze Zeit auf der Station... In letzter Zeit war das Arbeiten nicht schön. Es war sehr anstrengend, die Patienten waren wenig angenehm, die Chefärztin wenig einsichtig und viele Leute waren krank... So dass wir dauerhaft unterbesetzt gearbeitet haben... Einfach sehr unschön. Genauso war auch mein letzter Arbeitstag. Wir waren unterbesetzt und hatten natürlich ordentlich zu tun... Aber ich habe es geschafft.

Bevor ich gegangen bin, habe ich noch mein Geschenk abgegeben. Ich habe für eine Kollegen Topflappen gestrickt. In rosa. Ein Foto vom Anfang hatte ich schon mal gezeigt. Jetzt sind sie endlich fertig. Ich konnte mich länger nicht aufraffen, diese weiter zu stricken. Obwohl es nicht schwer war, diese zu stricken. Natürlich nicht. Sind ja auch nur 20 x 20 cm. Außerdem strickt sich auch das Perlmuster wahnsinnig leicht von der Hand.


Den Wollrest habe ich noch als Zugabe hinzugegeben. Vielleicht fängt die Kollegin ja doch auch noch mit Stricken an... Man kann ja nie wissen. Diesen Gedanken fand sie zumindest sehr witzig ;)

oOo

Jetzt habe ich noch eine Woche frei. Und der Freund hat auch Urlaub. Das ist so wunderbar. Wir haben mal Zeit für uns zwei :)

Mittlerweile habe ich mich an meine Saftpresse gewagt. Meine Küchenmaschine hat ja so wahnsinnig viel Zubehör, dass ich es immer noch nicht geschafft habe, es alles auszutesten. Obwohl ich die Maschine fast schon 3 Jahr besitze...




Ich wünsche euch schöne Pfingsten!