Montag, 4. März 2019

10 Monate

Schon wieder ein Monatspost. Im Moment komme ich zu nichts anderem. Und dabei schwirren mir so einige Dinge im Kopf herum. Mit meinem Design bin ich nun auch nicht mehr zufrieden, das möchte ich demnächst doch noch einmal verändern.

Nun aber wieder zu dir, mein liebes Kind:

Ich hatte in meinem letzten Post Unrecht: Du robbst. Und wie du das machst. Das sieht so wahnsinnig niedlich aus. Mit dem linken Arm auf dem Ellenbogen und der rechte vollständig gestreckt ziehst du dich vorwärts. Die Beine machen dann auch noch in dieser Schlängelbewegung mit. So sah es anfangs nämlich aus - wie eine schlängelnde Robbe.
Mittlerweile bist du dabei echt schnell geworden. Und du schaffst nun auch die komplette Wohnung zu erforschen. Zuerst waren die Schwellen der einzelnen Räume noch ein großes Hindernis. Jetzt ziehst du dich einfach an ihnen vorbei und schwupp befindest du dich im nächsten Raum. Das ist so schön zu sehen. Und wie du dich selber darüber freust, ist noch viel schöner!
Du räumst aus einigen Schränken gerne aus. Unser Bücherregal hat es dir hierbei besonders angetan. Das magst du total. Und auch meine Schuhe aus dem offenen Schuhregal. Die schleppst du dann durch den ganzen Flur und meine Turnschuhe landen auch gerne mal im Kinderzimmer.
Am geöffneten Geschirrspüler ziehst du dich auch gerne schon mal hoch. Dann kniest du. Allerdings klappt das nur kurz und sonst ist das Hochziehen noch nicht ganz so deins. Du findest dabei dein Gleichgewicht noch nicht.
Wir hatten diesen Monat auch ein Mädchen aus unserem Rückbildungskurs zu Besuch. Sie krabbelt fleißig und zieht sich überall hoch und läuft wenige Schritte. Da konnte ich schon einmal in Erfahrung bringen, wie sich so ein richtig mobiles Baby macht. Da muss man dann ja wirklich ständig auf der Hut sein.
Das muss ich mit dir noch nicht ganz. Aber alleine lassen kann man dich nun auch nicht mehr. Vor allem wenn du es auf die Kabel abgesehen hast ;)

Mittlerweile kommst du häufig der Aufforderung "Komm her" oder "Folge mir in die Küche/das Wohnzimmer" nach. Das klappt schon recht gut. Und dann freust du dich wie Bolle, wenn du im Flur zu dem entsprechenden Zimmer kommst und mit dem Kopf um die Ecke der Tür schaust. Zu niedlich. Meistens hört man dich vorher schon, weil du dich so freust :) Und wenn du dann im Flur bist, da kann man gleich mal die unteren Körbe aus dem Flurschrank räumen, oder am MaxiCosi herumspielen. Das findest du auch ganz klasse.

Kurz nach dem letzten Post habe ich dann wirklich abgestillt. Du warst nur noch unzufrieden, weil dir zu wenig Milch kam. Und mittlerweile reicht dir nachts auch ein Schluck Wasser, wenn du wirklich mal wach werden solltest. Ein wenig wehmütig war ich da schon. Aber jetzt ist es deutlich entspannter. Außer, wenn du morgens zeitig wach wirst, weil du Hunger hast. Dann müssen wir natürlich aufstehen und deine Laune ist nicht unbedingt die beste.
Aber insgesamt haben wir gerade einen guten Rhythmus gefunden (das denke ich aber natürlich nicht mal). Du schläfst zwar mittags immer noch nicht super lange, aber wahrscheinlich reicht dir einfach der recht wenige Tagschlaf aus. Denn du bist nun nicht (mehr) schlecht gelaunt. Und das sogar, obwohl du gerade im 7. Schub bist. So einen entspannten Schub hatten wir noch nie (auch das wurde nicht mal gedacht)!

Leider hast du in diesem Monat auch deine erste schlimme Schramme abbekommen. Morgens, wenn du noch in meinem Bett lagst, habe ich immer das Stillkissen um dich herum gelegt. Dieses eine Mal hast du das weggenommen und bist weiter nach vorn gerobbt. Leider endete der Weg dann mit dem Kopf voran auf dem Fußboden. Ich saß auf Toilette und konnte nichts machen. Aber dein Papa war zum Glück noch da und hat dich gleich getröstet. Du hast sofort geschrien und das war gut. Du hattest eine kleine Beule an der Stirn und deine Nase ist über den Teppich gerieben. Die sah nach einigen Tagen ganz furchtbar aus. Aber jetzt ist alles vergessen und dir ging es zum Glück danach auch wieder gut. Deswegen sind wir auch gar nicht zur Kinderärztin gegangen.

In der Kleiderkiste sind einige Teile in 74 schon eng geworden. Ich habe nun vieles schon in 86 gekauft, aber bisher noch nicht anprobiert. Es wird dir wohl noch deutlich zu groß sein. Aber da es länger passen soll, habe ich mich für die größere Variante entschieden. Wir brauchen ja dann auch einiges für den Kindergarten.

Apropo Kindergarten. Letzten Donnerstag war ich mit dir dort, um den ganzen Papierkram zu erledigen und uns schon einmal die Räumlichkeiten anzuschauen. Du warst dabei super brav, das merkte sogar die Leiterin und fand es sehr positiv. Mir hat es gut gefallen und auch die Erzieherinnen aus deiner zukünftigen Gruppe (die "Krabbelkäfer") machen alle drei einen netten Eindruck. Ich bin sehr auf deine Eingewöhnung ab 1. April gespannt. Ich werde davon berichten.

Mit deinen Großeltern warst du in diesem Monat mehrfach mit dem Kinderwagen unterwegs. Das war nun die Premiere. Vorher hatte ich immer noch etwas Bedenken, weil du so auf mich fixiert warst. Aber das ist jetzt deutlich besser geworden und so haben wir es gewagt. Und du fandest es super. Du hast sie neugierig beobachtet und warst zufrieden. So muss das sein.

Die Wörter versuchst du uns weiterhin nachzusprechen. Das ist unglaublich niedlich. Du sagst "Mama", aber noch nicht zielgerichtet. Dafür schon sehr deutlich. Außerdem "da" oder "dada" und "jaja". Bei letzterem schüttelst du am liebsten noch den Kopf ala "Nein-Nein" :) Das machst du überhaupt auch seit einigen Wochen ganz hervorragend.

Die Windeln haben wir immer noch in 4. Aber ich denke, lange werden sie uns nicht mehr begleiten.

Das war ein toller und aufregender Monat! Und jetzt wird es noch mehr Trubel geben, das spüre ich ;)

Wir lieben Dich, lieber Maikater
Deine Eltern

Montag, 4. Februar 2019

9 Monate - ein dreiviertel Jahr

Nun bist du wirklich schon 9 Monate alt! Ein dreiviertel Jahr.

Du hast nun deine Drehung im Kreis perfektioniert und schiebst dich meistens in der Drehung in eine Richtung. Dadurch kannst du deine Position recht gut verändern. Ob das immer der Weg ist, den du eigentlich nehmen wolltest, weiß ich nicht genau. Aber meistens beschwerst du dich nicht. Also denke ich schon, dass du dich manchmal schon zielgerichtet fortbewegst. Ansonsten freust du dich wohl einfach, dass du die Position verändern kannst. Dich stört es nur, wenn ein bestimmtes Spielzeug oder auch andere Gegenstände, die du haben möchtest, von dir wegrollen und dann nicht mehr in deiner Reichweite liegen. Da wird auch schon mal deutlich gemeckert. Aber meistens suchst du dir schnell etwas anderes, was in deiner Nähe liegt.
Du stellst dich auch schon mal auf deine Knie und manchmal denke ich, es fehlt dir nicht mehr so viel zum Krabbeln. Mal sehen, wann das klappen wird. Ich kann mir vorstellen, dass du das Robben völlig auslässt. Wobei es auf glattem Untergrund eventuell doch vorkommen kann. Lassen wir uns überraschen.

Du hast in diesem Monat eine unglaubliche Ausdauer an den Tag gelegt. Ich nehme dich nun immer mit in die Küche, wenn ich da längere Zeit zu tun habe. Jetzt schiebst du dich durch den forderen Teil der Küche und hast dich an einem Vormittag so schon mal anderthalb Stunden am Stück selbst beschäftigt! WOW! Das hat mich echt beeindruckt.
Dafür wird dir dein Platz im Wohnzimmer nun langsam etwas langweilig und du meckerst manchmal, wenn es dir dort nicht mehr passt.

Dank des 6. Schubes hat sich nun dein Essverhalten komplett verändert. Du hast dich nun fast komplett abgestillt. Wir stillen nur noch einmal morgens. Entweder ist dies in der Nacht oder direkt nach dem Aufstehen. Aber dann reicht dir das nicht als Frühstück und du benötigst danach noch einen Brei. Dieses plötzliche schlechte Trinken an der Brust hat mich einige Nerven gekostet. Ich habe immer wieder versucht, dich doch noch an die Brust zu bekommen. Aber das war mit sehr viel Geschrei verbunden. So dass ich mich dann damit irgendwie abfinden musste, dass du nun tatsächlich schon das baldige Ende unserer Stillgeschichte eingeläutet hast.
Du isst nun also morgens einen Obst-Gemüse-Brei von mir selbstgekocht (das Obst eventuell aus dem Glas) - ca 200g, manchmal aber auch etwas weniger.
Mittags wie gehabt eine große Portion Gemüse-(Fleisch)-Brei - ca. 190-220 g. Wenn du dabei nicht ganz satt bist, habe ich dir danach noch ein wenig Obstmus angeboten. Allerdings bist du davon nicht der größte Fan. Dann bleibt eben mehr für mich ;).
Dann gibt es nachmittags einen Obst-Getreide-Brei aus dem Glas (meistens biete ich dir hier nur ein halbes Glas an, weil du meistens nicht so begeistert davon bist, du schaffst aber auch ein ganzes) oder es gibt etwas Obst und anschließend Hirse-Kringel, da du die aber meistens eher zerschmierst, bin ich meistens eher für die Brei-Variante zu haben.
Abends gibt es nun meistens ein paar Büffchen mit Bärchen-Wurst, während wir selber essen. Du kannst das Kauen üben und wir können essen, ohne dass du neidisch zuschauen musst. Win-Win-Situation würde ich sagen. Manchmal schaffst du da schon ein ganzes Toastbrot. Dunkles Brot haben wir auch ausprobiert, aber das ist so gar nicht dein Fall. Na wird ja vielleicht noch. Und nach den Büffchen gibt es dann für dich deinen Getreide-Brei, den ich als Halbmilch-Brei zubereite.
Dazu trinkst du am Tag so um 120-170 ml. Vor allem morgens und abends forderst du das sehr ein.

Im letzten Schub hast du auch wahnsinnig schlecht geschlafen. Du hast seitdem immer mal wieder Albträume und das merkt man deutlich. Du schläfst sehr unruhig, weinst manchmal vor dich hin. Und ich habe in dieser Zeit dich immer mit zu mir genommen. Das brauchst du im Moment leider immer noch. Mein Bett ist leider nur 80 cm breit und das teile ich mir nun aktuell mindestens die halbe Nacht mit dir. Während des Schubes musste ich an manchen Tagen mit dir zwischen 20.30 und 21.30 ins Bett gehen. Das hat mich arg mitgenommen. Ich liebe es, meinen Abend wirklich für mich zu haben und dann auch im Bett noch etwas lesen zu können. Ging da natürlich nicht.
Dafür haben wir nun dank des nächtlichen Stillens (wenn auch nur wirklich kurz) manchmal Aufstehzeiten erst 7.45. Das ist ja schon fast purer Luxus.

An manchen Tagen hast du noch ordentlich Blähungen, allerdings stören sie dich meistens nicht. Du pupst einfach ordentlich los. Und noch ist das ja auch wahnsinnig witzig und alle in deiner Umgebung freuen sich darüber.

Einige Sachen in 74 habe ich tatsächlich aussortieren müssen. Allerdings weiß ich nun, dass die durch den Trockner eingegangen sind... Ich werde nun keine neuen Sachen von dir mehr in den Trockner geben. Das ist echt schade.
Aber trotzdem passt du nun schon gut in die 80er Größe. Manches davon ist dir allerdings auch noch wirklich viel zu groß. Es fällt eben alles sehr unterschiedlich aus. Bei unserer Messung vor ein paar Tagen bist du weiterhin ca. 68cm groß. Dabei wirkst du viel viel größer, weil dein Kopf schon so unglaublich groß ist (45cm Kopfumfang).
In diesem Monat haben wir eine Freundin mit ihrer Kleinen besucht, sie ist 14 Wochen jünger als du. Von der Größe her wirkst du größer, bist es aber nicht. Ihr seid ungefähr gleichgroß.
Die andere Freundin mit ihrer kleinen, die 6 Wochen älter ist, haben wir diesen Monat auch wieder besucht. Jetzt kamst du mit ihr viel besser zurecht. Denn durch deine nun eigene Beweglichkeit kannst du ihr etwas ausweichen bzw. dich von ihr fortbewegen. Oder auch auf sie zu. Und ihr habt euch schon ein wenig um Spielzeug gezankt. Allerdings hat sie dir einfach immer das Spielzeug weggenommen und du hast dich anfangs gar nicht dafür interessiert. Irgendwann hast du es dir dann aber versucht, wieder zu holen :)

Du erzählst nun auch immer mehr. Verständliche Worte waren aber noch nicht dabei. Manchmal lachst du dich kringelig, wenn dir jemand antwortet und du findest es auch toll, wenn ich versuche, deine Worte nachzusprechen.

Dein Papa ist immer noch der Größte für dich, daran hat sich nichts geändert. Wenn er nach Hause kommt, hast du wieder bessere Laune. Egal, wie schlecht sie vorher war. Du lachst am lautesten, wenn er dich krabbelt oder auch nur ein Späßchen mit dir macht. Das ist zu niedlich!

Langsam fängst du scheinbar mit dem Fremdeln an. Gestern waren wir in der neuen Wohnung deiner Oma (die Mama von deinem Papa verkauft gerade ihr Haus und hat sich eine Wohnung gesucht) und du wurdest überhaupt nicht warm mit ihr. Das sieht dir sonst gar nicht ähnlich. Du hast sie sonst sogar in völlig fremder Umgebung angegrinst und dich von ihr auf den Arm nehmen lassen. Das ging gestern gar nicht. Sogar ihre bloße Nähe war dir nicht recht.

Dein Bruder hat dich in diesem Monat das erste Mal gefüttert. Er wollte das ganze Wochenende auch gar nicht mehr damit aufhören ;) Er macht das aber auch wirklich gut.

Lieber Maikater, wir sind wahnsinnig stolz auf dich und verlieben uns immer mehr in dich!
Deine Eltern

Freitag, 4. Januar 2019

8 Monate

Nun bist du schon 8 Monate alt! Wo ist nur mein kleines Baby hin? 2/3 meiner Elternzeit sind leider schon um und das babyhafte verschwindet nun auch so nach und nach. Manchmal siehst du schon richtig ernst aus und man könnte meinen, da sitzt ein Kleinkind vor einem.
Du hast in diesem Monat einen enormen Sprung gemacht.

Seit gestern drehst du dich vom Rücken auf den Bauch. Und wie du dich drehst. Du hast endlich den Dreh raus (haha, welch Wortwitz ;) ). Ich habe mich wahnsinnig darüber gefreut und das hat auch dich dann total gefreut.
In Bauchlage kurvst du nach rechts oder links oder drehst dich gleich ganz im Kreis. Das machst du schon recht gut. Frustrierend findest du dabei aber, dass du noch nicht vorwärts kommst. Und dass du dich bisher nicht zielgerichtet dahin bewegen kannst, wo du hin möchtest.
Außerdem schiebst du dich auch in Bauchlage rückwärts. Das klappt schon recht gut. Aber bisher auch nicht zielgerichtet und eigentlich möchtest du ja vorwärts kommen. Es frustriert dich dann regelmäßig, wenn du etwas vor dir greifen möchtest, dich aber dabei nach hinten schiebst. Also weiter weg vom Objekt deiner Begierde.
Um dich vorwärts zu bewegen, streckst du Arme und Beine in Bauchlage völlig in die Luft und holst dann Schwung. Dabei wippst du auf dem Bauch auf und abwärts. Das sieht wahnsinnig niedlich aus.

Mit dem Essen hast du im letzten Monat einen riesigen Sprung gemacht. Eine große Portion (190-210 g) sind zum Mittag völlig normal und so gut wie immer verputzt du die. Nachmittags wird mittlerweile auch Brei eingefordert. Ich glaube, ich habe nicht mehr ganz so viel Milch. Teilweise schaffst du auch da ein komplettes Gläschen (190 g). Manchmal schmeckt es dir aber auch nicht, oder du bist zu müde. Dann stille ich dich natürlich danach noch. Manchmal merke ich aber auch, dass du einfach müde bist. An solchen Tagen gibt es einfach gar keinen Brei und ich versuche es nur mit der Brust. Dabei schläfst du manchmal auch noch mal ein. Das finde ich gut. Denn nachmittags bekommt man dich meistens eher schlecht ins Bett.
Am Abend haben wir nun endlich eine gute Zeit gefunden. Für dich so wie auch für uns passt das jetzt deutlich besser. Zwischen 17.30 und 18.00 bekommst du deinen Abendbrei. Danach ziehen wir dich um und ich stille dich noch einmal. Auch, wenn du mittlerweile deine 200g Portion ohne Probleme schaffst. Aber das zur Nacht stillen möchte ich mir im Moment nicht nehmen lassen. Und da deine Einschlafzeit direkt an das Abendessen anknüpft, ist es für mich nun mal deine "Gute-Nacht-Stillmahlzeit".

Im Moment stille ich dich auch wieder nachts. Eine ganze zeitlang musste ich das ja nicht. Dann wurdest du aber regelmäßig nachts wach und konntest nicht wieder einschlafen. Ich habe mir lange darüber Gedanken gemacht, woran das nun liegt. Seitdem ich dich nun einfach wieder stille (meistens mit frischer Windel vorher, das entscheide ich dann immer je nach Situation), schläfst du danach meistens weiter und wir haben so wieder humanere Aufstehzeiten. Wenn du gegen 6.00 wach wirst, dann stehen wir gemeinsam auf. Das späteste Aufwachen ist im Moment so 6.50. Damit kann ich recht gut leben. Auch, wenn wir vor einiger Zeit (so vor ca. 3 Monaten noch), nicht vor um 8 aufgestanden sind. Aber da gingst du auch deutlich später zu Bett und das Einschlafen klappte so gut wie gar nicht ohne Geschrei. Daher bin ich über unsere geregelteren Zeiten nun froh. Ich übe mich immer noch darin, dann morgens um 6.00 gute Laune zu haben. Aber immerhin hast du meistens welche.

Gegen deine Blähungen wegen des Apfels hat nur geholfen, dass ich dir immer wieder Apfel im Obstbrei gegeben habe. Ich habe es ja mit einer langsamen Steigerung versucht. Aber das war nicht wirklich erfolgbringend. Als ich dann aufgrund des vermutlichen Milchmangels am Nachmittag den Obstbrei gegeben habe, in dem immer wieder Apfel drin war, wurde es allmählich besser. Denn es gibt so gut wie keinen Brei in dem kein Apfel oder Birne drin ist (Birne verhält sich ähnlich wie Apfel und macht genauso Blähungen).

Deine tägliche Wassermenge hat sich jetzt so um die 80 ml eingependelt.

Windeln benutzen wir weiterhin die von Lidl und Pampers Premium Protection*. Größe 4 passt super. Umso schlimmer war es in der Woche nach Weihnachten, da hatte deine Oma dir ein Paket 3er Pampers Baby Dry* mitgebracht. Die sind ja eh schon enger als die Premium Protection. Und das haben wir deutlich gemerkt. Es gab wieder einige Unfälle. Ich habe da noch mal ein ernstes Wörtchen mit meiner Mama geredet. Sie hatte nur auf die kg-Angaben geachtet...

Mittlerweile werden sogar schon einige Teile in 74 eng. Wahnsinn. Die Hosen passen nun auch wesentlich besser. Scheinbar hast du einen großen Sprung gemacht. Als dein Papa dich Mitte Dezember gemessen hat, warst du ungefähr 68 cm groß. Vielleicht ist das nun doch noch mal etwas mehr geworden. Aber eigentlich nicht sooo groß, dass du die 74 schon wieder verwächst.

Erste Male:

In diesem Monat wurdest du zum ersten Mal von deiner Oma (Mamas Mama) gefüttert.

Du lagst bei deiner Ur-Oma zum Adventsessen das erste Mal auf dem Boden. Sonst konnte man dich in fremder Umgebung nie ablegen. An dem Tag konnten wir wenigstens essen. Danach wolltest du aber auch unbedingt wieder auf einer Ebene mit uns allen sein.

Du hast zum ersten Mal zuerst im Kinderwagen länger als 30 Minuten geschlafen. Auch an dem Tag, als wir zum Essen bei der Ur-Oma waren und deine Oma dich gefüttert hat. Da hast du ganze 1 3/4 Stunden in deinem Wagen geschlafen. Wow.
Und in den Tagen danach hast du es auch im Auto das erste mal länger als 30 Minuten geschafft. Das ist echt wow. Ich freue mich, dass du es nun so lange am Stück schaffst.

Außerdem haben wir dein erstes Weihnachten gefeiert. An Heiligabend waren wir bei Oma und Opa mit deinen mütterlichen Ur-Großeltern. Am 1. Weihnachtsfeiertag waren wir zum Mittagessen bei deiner Oma. Dein großer Bruder war auch da und hat dann bei uns geschlafen.
Wir hatten zu Hause einen Weihnachtsbaum, den du jedes Mal erfürchtig angelächelt hast. Allerdings konnten wir unseren großen Baum nicht hinstellen, dann hätten wir zu viert nicht mehr an den Esstisch gepasst. Wir haben uns einen 60cm kleinen Baum gekauft. Der war sehr niedlich.

Silvester hast du überstanden. Aber du warst sehr sehr unruhig. Hier wurde gegen 21 Uhr schon sehr heftig geknallt. Da bist du wach geworden und warst richtig doll unruhig. Ich habe dich dann in unser großes Bett mitgenommen, da das Schlafzimmer zur anderen Seite rausgeht und es da etwas leiser war als in deinem Kinderzimmer. 0 Uhr bist du durch das Knallen aber trotzdem hochgeschreckt - im Schlaf. Ich habe dich dann lange im Arm gehalten und dann hat dich der Papa übernommen, damit ich mich bettfertig machen konnte. Danach haben wir Arm in Arm geschlafen.

Kleiner großer Maikater, wir lieben Dich!
Deine Eltern


Sonntag, 30. Dezember 2018

Jahresrückblick 2018


Hier kommt nun also auch mein Jahresrückblick für 2018. Ich habe ihn erst etwas später geschrieben, daher ist er zurückdatiert.

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

Da ich letztes Jahr schon eine 9 gegeben habe, obwohl es in der Erinnerung deutlich schlechter war, werde ich auch diesem Jahr eine 9 geben. Wir haben geheiratet, unser kleines Wunder ist geboren worden und die letzten Wochen konnte ich dem kleinen Mann beim Wachsen und sich entwickeln zusehen.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Durch die Schwangerschaft deutlich zugenommen. Davon leider auch nicht alles wieder runter. Ich bin noch ungefähr 20kg von meinem persönlichen Wohlfühlgewicht entfernt.

3. Haare länger oder kürzer?

Ich lasse sie gerade wieder wachsen. Es ist schöner, wenn ich sie richtig zusammen machen kann. Der kleine Mann kann mir dann nicht ständig an den Haaren ziehen und ordentlicher sieht es meistens auch aus.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Durch die Schwangerschaft und das Stillen kann ich im Moment meine Seh-Stärke nicht überprüfen lassen. Nach der Geburt habe ich durch die Hormone aber eine deutliche Verschlechterung festgestellt. Daher habe ich mich eine zeitland auch nur sehr ungern hinter das Steuer gesetzt. Jetzt geht es aber wieder recht gut.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Dank meiner Elternzeit nun deutlich weniger.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Der Job hat sich nicht verändert. Aber ich befinde mich noch in Elternzeit.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Öhm ja. Deutlich mehr. Ein Kind kostet eben auch viel Geld.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn ja, was?

Nein.

9. Mehr bewegt oder weniger?

Zu Beginn des Jahres war es richtig wenig. Ich war so schwerfällig. Nach der Geburt habe ich auch erstmal lange gebraucht, bis ich mich wieder richtig bewegen konnte. Dann kam der heiße Sommer und ich hatte wenig Lust auf zu viel Bewegung.
Insgesamt habe ich mich zu wenig bewegt.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Im November hat mich eine heftige Erkältung erwischt. Ansonsten war ich gesund.

11. Davon war für dich die Schlimmste?

Die Erkältung war sehr hartnäckig.

12. Der hirnrissigste Plan?

Es gab keinen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Da gab es keine.

14. Die teuerste Anschaffung?

Da gab es einiges: unseren Vollautomaten, ein neues Kinderzimmer, zwei Smartphones, Eheringe.

15. Das leckerste Essen?

In letzter Zeit habe ich aus dem übriggebliebenen Gemüse fürs Breikochen immer eine Cremesuppe gezaubert. Sehr lecker waren die. Da isst sogar der Mann Pastinake, die er sonst wohl eher meiden würde.

16. Das beeindruckendste Buch?

Ich habe dieses Jahr wirklich viel gelesen.
Die Reihe der Fälle um Sebastian Bergmann habe ich dabei für mich entdeckt. Das erste Buch Der Mann der kein Mörder war* und das zweite Die Frauen die er kannte* habe ich davon schon gelesen.
Desweiteren habe ich die Jahrhundert-Trilogie für mich entdeckt. Töchter einer neuen Zeit* habe ich verschlungen und Zeiten des Aufbruchs* musste ich mir gleich darauf auch noch genehmigen. Leider gibt es den dritten Band aktuell noch nicht als Taschenbuch.
Der letzte von uns* war auch ein besonders gutes Buch, welches ich enorm schnell beim Stillen verschlungen habe.

17. Der ergreifendste Film?

Filme habe ich dieses Jahr eher wenige gesehen. Vor allem seit der Geburt gab es kaum einen, den ich ohne Unterbrechung schauen konnte.

18. Die beste Serie?

Dieses Jahr hab ich so gut wie keine Serie geschaut. Allerhöchstens ein paar wenige Folgen von ZDF-Krimis. Ich bin nun großer Fan der ZDF-Mediathek geworden. Die ist eine der besten Mediatheken.

19. Die beste CD?

Ich habe die Giraffenaffen-Bande für mich entdeckt. Ich glaube, das sagt einiges über meinen neugewonnenen Musikgeschmack aus. ;)

20. Das schönste Konzert?

Keines in diesem Jahr.

21. Die meiste Zeit verbracht mit?

dem Maikater - zuerst als Bauchbewohner und nun live und in Farbe
und meinem Mann

22. Die schönste Zeit verbracht mit?

dem Maikater und meinem Mann

23. 2018 zum ersten Mal getan?

geheiratet, ein Kind bekommen, Mama geworden

24. 2018 nach langer Zeit wieder getan?

Meine Regelblutung wieder bekommen. Hätte ich so nun nicht gebraucht.
Und wieder starke Kopfschmerzen gehabt. In der Schwangerschaft war das zum Glück nur einmal der Fall, sonst war ich tatsächlich schmerzlos.

25. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?

1) Der Schreck in der 37. Schwangerschaftswoche mit der RTW-Fahrt.
2) Die negativen Kommentare meiner Mama, die ich seit der Geburt leider immer wieder hören muss. Ich mache in ihren Augen nichts richtig und mein Kind scheint den falschen Vater zu haben :(
3) -

26. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Dass mein Kind gut ist, so wie es ist und das ich alles richtig mache mit ihm (siehe Frage 25, Punkt 2).

27. Das schönste Geschenk, dass ich jemandem gemacht habe?

unser Kind bekommen 💖

28. Das schönste Geschenk, dass mir jemand gemacht hat?

Vertrauen und Liebe
und von meinem Kind: sein Lächeln und Lachen!

29. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt?

Er hat dunkle Haare.

30. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Das müssen die Personen schon selber entscheiden ;)

31. Dein Wort des Jahres?

Hochzeit, Geburt

32. Dein Unwort des Jahres?

DSVGO

33. Deine Lieblingsblogs des Jahres?

Ich habe dieses Jahr viele tolle Blogs entdeckt. Vor allem hat sich mein Interesse an Mama-Blogs enorm gesteigert. Aber schaut doch gern in meiner Blogroll nach.


34. Meine letzten Jahresrückblicke in der Übersicht:
2014201520162017


Mittwoch, 5. Dezember 2018

Tagebuchbloggen 12/2018

Es ist wieder der 5. des Monats. Und das bedeutet Frau Brüllen möchte heute wieder wissen "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?".

Mein Tag beginnt irgendwann in der Nacht. Das Kind schläft sehr unruhig. Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich ihn das erste Mal beruhige. Aber kurz vor 3 Uhr ist er richtig wach und lässt sich auch nicht wieder zum Schlafen bewegen. Sonst hilft da immer das Schuckeln auf dem Arm. Heute nicht. Also nehme ich ihn in meinem Arm mit ins Bett. Normalerweise wehrt er sich dagegen. Er mag es nicht, neben mir zu liegen.
Aber heute klappt es und irgendwann schläft er dann doch wieder ein. Bis er 5.15 wieder hellwach ist. Ich versuche, ihn noch mal vom Schlafen zu überzeugen. Aber es hilft nichts.
Da ich denke, er könnte eventuell doch Hunger haben (seine letzte Mahlzeit ist dann ungefähr 12 Stunden her), hole ich mir das Stillkissen aus dem Wohnzimmer und wechsle ihm noch die Windel (nicht, dass die dann später beim Einschlafen stört). Dann stillen wir. Und er schläft tatsächlich noch mal ein. Ich freue mich tierisch. Leider aber zu früh. Eine Viertelstunde später ist das Kind nun doch wieder wach. Auf meinen Kuschelversuch reagiert er sehr ungehalten und so beschließe ich dann doch, mit ihm aufzustehen.
Als ich ihn anziehe, bemerke ich seine vollge... Windel. Vielleicht war das Grund, warum er nicht mehr weiter schlafen konnte.
Es ist dann kurz nach 7, als der Maikater angezogen im Laufgitter liegt. Allerdings ist er da recht unzufrieden. Die Hose war leider etwas eng. Schade. Die war neu und er hatte sie heute zum 1. Mal an.
Seine gute Strampel-Laune hält leider nicht lange an. So wird sich auch der gesamte Tag fortsetzen.

Meine Laune ist dementsprechend auch nicht die beste.

Ich versuche, die Betten frisch zu beziehen, werfe zwischendurch die Waschmaschine an. Und räume hier und da immer etwas auf. Zwischendurch beruhige ich immer wieder mal das Kind, am liebsten würde er wohl heute auf mir wohnen. Aber auch da ist er recht unzufrieden.
Ich lege Wäsche zusammen, verräume sie und auch da werde ich immer wieder unterbrochen.

Dann ist es Zeit für den Mittagsbrei. Aber da das Kind leider etwas müde ist, wird nur wenig gegessen. Da er tagsüber echt schlecht schläft, ist jeder Tag für mich zur Zeit eine neue Herausforderung.
Nach dem wenigen Brei, wird der Maikater gestillt und schläft zum Glück etwas ein. Ich bin darüber sehr froh. Ich bekomme ihn kaum zu seinen notwendigen Tagschläfchen. Umso mehr freut es mich, wenn er dann beim Stillen einschläft.

Ich mache mir dann etwas zu Essen und der Maikater sitzt neben mir in seinem Stühlchen und schaut sehr interessiert zu.

Ich beziehe die Betten noch fertig und räume auch den Geschirrspüler noch aus. Nebenbei immer wieder zum Kind gehen und schauen und beruhigen. Ihr merkt, die Laune von ihm ist heute wirklich unterirrdisch und meine wahrhaftig auch. Ich bin echt genervt.

Gegen 15 Uhr stillen wir erneut und das Kind schläft noch einmal ein. Leider nur kurz und da erwacht er mit mieser Laune. Mist.

Ab 16 Uhr ist die Laune dann noch schlechter, Spielzeug wird nur kurz Beachtung geschenkt. Das Kind sitzt mittlerweile auf mir und ich versuche, ihn irgendwie über die Zeit zu bringen. Gelingt mir nicht.
Meinen Plan, die Badewanne für das Kind gegen 16.30 einzulassen, revidiere ich sehr bald und mache ihn daher zeitiger fertig. Den Abendbrei lasse ich heute ausfallen, da er schon soooo müde ist, dass dies Verschwendung meiner Zeit und Mühe und auch des Breies wäre.
Daher gehen wir nur Baden - also das Kind, nicht ich. Und er hat sichtlich Spaß dabei.
Beim Anziehen danach schlägt die Laune aber leider etwas um und er fängt mit dem Weinen an.

Ich versuche ihn dann zu stillen. Dabei schreit er sich so in Rage, dass ich es entnervt aufgebe und ihn ins Bett bringen will. Da kommt mein Mann nach Hause. Er war noch Einkaufen und ist daher etwas später als sonst da.
Was bin ich froh. Ich drücke ihm das Kind in die Hand, welches sich sogleich beruhigt. Meine Nerven.
Ich kann mich sammeln und dann stille ich ein wieder sehr zufriedenes Kind. Vermutlich hat das Weglassen des Abendsbreis ihn durcheinander gebracht und der Papa fehlte natürlich auch noch.

Das Schlafenlegen danach gestaltet sich noch einmal etwas schwierig. Aber 18 Uhr schläft das Krümelchen endlich und wir können dann zu Abend essen.

Ich tippe noch den Monats-Beitrag für den Maikater zu Ende (der war schon so gut wie fertig, nur noch kleine Überarbeitungen) und stelle ihn für gestern online. (Wer letzten Monat mitgelesen hat, dem wird auffallen, dass ich das da auch schon so gemacht habe. Ich sollte mich schämen.)

Ich gehe dann an den Rechner, eigentlich um Bilder zu bearbeiten und die Kollagen für den Jahreskalender weiter zu machen. Den Kalender bekommen alle Verwandten dieses Jahr von uns geschenkt. Mit ganz vielen Bildern vom Maikater. Das möchte ich nun gern als Tradition so einführen und jährlich einen Kalender gestalten.
Uneigentlich lese ich einige Blogbeiträge, stelle meinen eigenen fertig und schaue mir Bilder an und sortiere sie. Zum Bearbeiten komme ich leider nicht. Nun gut, muss ich es morgen noch mal versuchen. Ich möchte den Kalender bald fertig haben, damit der auch wirklich rechtzeitig zu Weihnachten da ist. Und verpacken muss ich sie ja dann auch noch.