Kann bitte jemand die Zeit anhalten? Ich weiß, dass ich dies zu jedem Monatsbeitrag vom Maikater schreibe. Aber die Zeit RAST. Sie ist einfach so schon wieder einen Monat weiter gerollt. Meine Elternzeit neigt sich nun immer mehr dem Ende entgegen. Klar feiern wir erst noch Weihnachten, Silvester und starten dann ins neue Jahr. Aber lange dauert es nicht mehr und der Maikater geht zur Eingewöhnung in den Kindergarten und bald darauf muss ich auch schon wieder arbeiten gehen. Ich möchte das nicht.
Mittlerweile magst du die Bauchlage echt gern. Meistens sogar mehr als die Rückenlage. Du ärgerst dich momentan nur sehr, dass du nicht vorwärts kommst (oder rückwärts, wie man es nimmt). Jedenfalls möchtest du dich gern mehr bewegen, aber es gelingt dir einfach noch nicht. Du übst schön den Armstütz. Und das Drehen hast du auch immer noch nicht raus. Meistens hast du etwas in der Hand während du es versuchst und dann ist dir immer dein Arm im Weg. Ich möchte dir gern helfen, weiß aber nicht so recht, wie.
Dafür drehst du dich auf dem Rücken liegend in sämtliche Richtungen und kannst dich so in deinem Laufgitter recht gut fortbewegen. So ganz zufrieden bist du aber auch damit nicht.
Vorgestern hast du in Bauchlage versucht, deine Beine unter deinen Bauch zu bekommen. Es sah wahnsinnig niedlich aus.
EDIT: Und heute hast du dich rumgedreht und deinen Arm sogar herausbekommen. Nur leider lagst du dabei so weit am Laufgitter-Rand, dass du nicht ganz rumkamst. Schade. Ich habe dich so gefeiert. Leider warst du davon so irritiert, dass du gleich wieder aufgehört hast. Ich doofe.
In deinen Mittagsbrei mache ich nun schrittweise immer etwas mehr Apfelsaft rein, damit du dich langsam daran gewöhnen kannst. Bisher funktioniert das auch schon recht gut. Abends hast du zwar noch leichte Blähungen, aber absolut auszuhalten. Wobei du eigentlich gefühlt den ganzen Tag herum pupst. Meistens bist du nun ein wirklich guter Esser und schaffst eine komplette Portion (je nach dem wie viel ich dir mache auch bis zu 200g). Wenn du es nicht schaffst, liegt das eher daran, dass du zu müde bist oder dir auch mal deine Zähne wehtun.
Den Abendbrei verträgst du mittlerweile sehr gut. Auch da gab es nach der Einführung immer mal Blähungen, diese dann mitten in der Nacht. Auch hier schaffst du eine deutlich größere Portion, wenn du nicht immer so müde wärest.
Im Moment sind wir noch dabei, die perfekte Zeit für dich zu finden. Du planst gefühlt jeden Tag um. Vor einigen Wochen gab es noch gegen 18.00 deinen Abendbrei, jetzt schläfst du da an manchen Tagen schon, bzw. wirst dann von mir ins Bett gebracht.
Jetzt hat sich 17.00 als gute Zeit etabliert. Alles andere wäre mir auch deutlich zu früh. Da müssen wir mal schauen, wie wir das für dich gut hinbekommen. In den letzten Tagen warst du aber auch schon deutlich vorher richtig müde. Man kann dich da auch nicht irgendwie beschäftigen, du bist einfach richtig knatschig und müde. Ich bin gespannt, wo uns das noch hinführt.
Das Babyschwimmen war gestern zum letzten Mal. Leider. Es hat wirklich Spaß gemacht und wir haben auch die anderen Babys und Muttis recht gut kennen gelernt. Aber wir haben nun eine WhatsApp-Gruppe, da können wir weiterhin in Kontakt bleiben und vielleicht ergibt sich auch da mal noch ein Treffen.
Genauso gibt es aus unserem Rückbildungskurs eine Gruppe und da schreiben wir alle fleißig und sehr regelmäßig. Im Moment ist das Brei-Thema sehr wichtig für uns alle, da die meisten jetzt gerade damit starten. Die anderen Kinder sind fast alle gemeinsam in einer Juni-Woche geboren und somit ungefähr 6 Wochen jünger als der Maikater. Der ist in dieser Gruppe nun der älteste.
Vor zwei Wochen hat uns beide eine heftige Erkältung getroffen. Also vor allem hat sie mich getroffen. Ich habe sehr lange etwas davon gehabt, während es dir zum Glück nur ein paar Tage wegen des doofen Schnupfens nicht so gut ging. Aber bis auf eine echt schlimme Nacht hat man dir das sonst kaum angemerkt. Du hast das echt toll weggesteckt. Und dabei hat dich auch etwas Husten geärgert. Aber du hattest kein Fieber und somit sind wir auch nicht zum Arzt gegangen.
Durch den Schnupfen hattest du dann auch tagsüber wieder auf mir geschlafen. Davor hatten wir ein paar Tage mit deinem eigenen Bett, aber das ging in dieser Zeit natürlich nicht. Jetzt schläfst du aber auch tagsüber super in deinem Bett. Und auch das abendliche Einschlafen klappt wieder richtig gut. Manche Tage schläfst du ohne Getragen werden ein. Aber da ich mich damit nun abgefunden habe, finde ich es selber auch gar nicht mehr schlimm. Und du signalisierst mir, wenn du da nicht einschlafen kannst. Dann lege ich dich in dein Bett und binnen kurzer Zeit schläfst du ein. Einmal wolltest du sogar nicht mal meine Anwesenheit haben. Bis ich das allerdings verstanden habe, hat es etwas gedauert.
Du trinkst jetzt richtig gut. Wir nutzen den Trinklernbecher von NUK. Mit dem kommst du am besten zurecht. Und damit ist auch Wasser überhaupt kein Problem mehr. An manchen Tagen kannst du gar nicht genug davon bekommen. Im Schnitt sind es so täglich um die 30 ml, aber 60 ml hast du auch schon geschafft.
Als wir am Wochenende bei meinen Eltern waren, habe ich deinen Becher vergessen und du hattest sichtlich Durst. Da habe ich es mit einem normalen Glas versucht. Anfangs klappte es richtig gut und du hast auch ordentlich getrunken. Dann ging zwar immer mehr daneben, aber getrunken hast du davon trotzdem einen großen Teil. Du machst das super. Nur für zu Hause ist dein Becher die saubere Variante. Immerhin kommen wir aber auch ohne zurecht.
Du erzählst jetzt schon richtig viel. Im Moment ist es ganz häufig "Ajaja". Dabei machst du auch deinen Mund so lustig breit. Das schaut wahnsinnig süß aus. Ich habe auch schon mal morgens "Hunger" heraus gehört und einmal hast du auf mein Niesen "Gesundheit" gesagt. Und als du geniest hast und ich dies sagte, kam von dir ein "Danke". Vermutlich bilde ich mir das auch nur ein, aber es klang zumindest mit viel Fantasie sehr danach.
Du hörst auf deinen Namen und auf das Wort "Kind". Ich spreche dich häufig damit an, deswegen bestimmt.
Du weißt, wer Mama und wer Papa ist und lachst dabei auch immer sehr, wenn ich dir "Papa" erzähle. Meistens schaust du dann zu seinem Computer-Stuhl. Wenn er dann nicht da ist, suchst du ihn
Wenn du im Bett liegst und meckerst, klingt es häufig im Wortschwall nach "Mami".
Die 3er Windeln von Pampers haben wir nun komplett aufgebraucht und sind jetrzt auf die 4 umgestiegen. Die passen richtig gut. Und so haben wir nun die Wahl zwischen denen und den von Lidl. Dein Papa mag lieber Pampers, ich nutze mehr die von Lupilu. Geschmackssache. Passen tun aber beide gleich gut.
Bei den Sachen habe ich nun die 68 fast vollständig aussortiert. Die Langarmshirts sind dir alle zu eng. Teilweise gehen sie gar nicht mehr über den Kopf. In den Hosen passen noch vereinzelt welche, sonst sind wir aber nun wirklich bei der 74 angekommen. Die strampelst du dir dafür immer fast runter, weil die unten so weit sind. Und die wenigsten haben ein richtiges Bündchen.
In der Nacht hast du nun die dicken Schlafanzüge an, die sind einfach angenehmer und wärmer.
Durch den Brei ist das Spucken zwar deutlich weniger geworden. Aber gerade in den letzten Tagen muss dieser Satz etwas relativiert werden. Ich dachte schon, wir haben das so gut wie hinter uns gelassen. Aber dem ist nicht so. Zur Zeit spuckst du wieder recht häufig. Und das macht dann in Verbindung mit deinem Mittagsbrei auch wunderbare Flecken...
Ich lese gerade, dass es zum Ende deines letzten Lebensmonats auch schon so war. Vielleicht hast du da immer gerade einen Wachstumsschub und brauchst deshalb mehr Milch? Ich werde das mal beobachten.
Du wunderbarer kleiner toller Mensch! Wir lieben DICH!
Deine Eltern
Dienstag, 4. Dezember 2018
Montag, 5. November 2018
Tagebuchbloggen 11/2018
Es ist wieder der 5. des Monats. Und das bedeutet, dass Frau Brüllen wieder nach unserem Tag fragt. Mit WMDEDGT = "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag"? sind alle Blogger aufgerufen, von ihren Tagen zu berichten.
Mein Tag beginnt um kurz vor halb sechs. Der Maikater findet nicht wieder in den Schlaf. Ich mache ihm sein Wärmekissen, da ich Bauchschmerzen vermute. Aber auch das hilft nicht, also nehme ich ihn mit zu mir ins Bett. In meinen Arm gekuschelt schaut er zuerst noch etwas durchs dunkle Zimmer, aber irgendwann gehen seine Augen dann doch noch einmal zu. Richtig gut schläft er aber nicht mehr, eher unruhig. Halb acht ist unsere Nacht dann auch wirklich beendet und ich mache uns tagfein.
Kurz nach 8 sage ich meinen Vorsorge-Termin bei meiner Gynäkologin ab. Wir verschieben den Termin auf die nächste Woche. Da bin ich hoffentlich wieder weniger Frau. :/ Ich hätte ja gern noch etwas länger auf dieses lästige monatliche Übel verzichtet. Aber mein Körper hatte da nun andere Pläne.
Danach bekommt dann der hungrige Maikater endlich sein Frühstück. Wir stillen. Das Kind ist schon gesättigt, als mein Mann aufsteht, er hat im Moment Urlaub.
Für mich gibt es den 2. Kaffe und eine Banane. Ich schreibe dem Mann einen Einkaufszettel für diverse (Baby)Klamotten, die in verschiedenen Läden heute im Angebot sind. Er möchte gern mit dem Kleinen eine Runde Shoppen gehen. Soll er machen. Da kann ich in Ruhe abwaschen und Wäsche zusammen legen. Der Kleiderschrank des Maikaters hat es bitter nötig, dass ich da mal auffülle.
Kurz vorm Mittagessen kommen die zwei erst wieder. Das Kind hat noch etwas im Auto geschlafen, na wenigstens was.
Der Mann und ich essen meine gekochte Kürbis-Suppe. Ich habe sie letzte Woche zum ersten Mal probiert und war erstaunt, wie schnell und einfach die geht. Wenn man vom Schnibbeln mal absieht. Lecker war sie. Sogar sehr.
Der Maikater schaut während unseres Essens schon ganz neidisch. Scheinbar hat auch er ordentlich Hunger.
Gleich im Anschluss bekommt er seinen Mittagsbrei. Er isst zuerst auch recht ordentlich, aber irgendwie kommt er im Moment nicht mit seinem Hochstuhl zurecht. Bei Papa auf dem Schoß kann man dann aber doch noch mal ordentlich weiter essen. Na gut, dann eben so. Solange der Mann zu Hause ist, ist das ja auch kein Problem.
Das Kind war allerdings müde, daher hat er nicht ausreichend gegessen und bekommt den Rest eben per Stillen "gereicht".
Danach geht der Maikater noch etwas im Laufgitter Spielen und ich kann mich ein wenig Ausruhen. Am Samstag hatte mich entweder ein Grippaler Infekt oder doch ein Milchstau niedergestreckt. Davon erhole ich mich jedenfalls gerade noch.
Als der kleine Mann quengelig wird, nehme ich ihn auf den Arm und er schlummert ein. Na gut, ich schuckele ihn in den Schlaf und dann schläft er. Ganz so einfach war es nämlich dieses mal doch nicht. Lange schläft er leider auch nicht, dann schreckt er hoch. Aber zumindest schreit er nicht. Das hat er in den letzten Tagen sehr häufig gemacht.
Den restlichen Nachmittag verbringen der Mann und ich abwechselnd damit, dass Kind von seiner schlechten Laune abzuhalten. Es gelingt uns eher weniger. Wir gehen jeweils Duschen und fühlen uns dann zumindest etwas besser. Die Laune des Kindes beschönigt das aber auch das nicht. Der 5. Schub sei dank. Da war er schon vor dem Beginn sehr nörgelig und genau so ist er jetzt gerade auch wieder drauf (der Schub neigt sich zum Glück dem Ende entgegen).
Der Kleine bekommt nach meinem Duschen noch eine Nachmittagsration Milch und danach ist schon fast wieder Zeit für unser Abendessen. Das Kind isst uns auch hier gedanklich alles weg. Zum Glück kann er sich danach über seinen Abendbrei hermachen. Von dem er immerhin gut die Hälfte schafft. Aber dann ist er so hinüber, dass er nach dem Gute-Nacht-Stillen zügig ins Bett verschwindet und auch recht schnell einschläft.
Seitdem habe ich so etwas wie Feierabend. Ich sitze seit Tagen mal wieder an meinem Rechner und habe den Beitrag zum 6-monatigen des Maikaters noch fertig geschrieben und zurückdatiert. Ordnung muss sein ;)
Mein Tag beginnt um kurz vor halb sechs. Der Maikater findet nicht wieder in den Schlaf. Ich mache ihm sein Wärmekissen, da ich Bauchschmerzen vermute. Aber auch das hilft nicht, also nehme ich ihn mit zu mir ins Bett. In meinen Arm gekuschelt schaut er zuerst noch etwas durchs dunkle Zimmer, aber irgendwann gehen seine Augen dann doch noch einmal zu. Richtig gut schläft er aber nicht mehr, eher unruhig. Halb acht ist unsere Nacht dann auch wirklich beendet und ich mache uns tagfein.
Kurz nach 8 sage ich meinen Vorsorge-Termin bei meiner Gynäkologin ab. Wir verschieben den Termin auf die nächste Woche. Da bin ich hoffentlich wieder weniger Frau. :/ Ich hätte ja gern noch etwas länger auf dieses lästige monatliche Übel verzichtet. Aber mein Körper hatte da nun andere Pläne.
Danach bekommt dann der hungrige Maikater endlich sein Frühstück. Wir stillen. Das Kind ist schon gesättigt, als mein Mann aufsteht, er hat im Moment Urlaub.
Für mich gibt es den 2. Kaffe und eine Banane. Ich schreibe dem Mann einen Einkaufszettel für diverse (Baby)Klamotten, die in verschiedenen Läden heute im Angebot sind. Er möchte gern mit dem Kleinen eine Runde Shoppen gehen. Soll er machen. Da kann ich in Ruhe abwaschen und Wäsche zusammen legen. Der Kleiderschrank des Maikaters hat es bitter nötig, dass ich da mal auffülle.
Kurz vorm Mittagessen kommen die zwei erst wieder. Das Kind hat noch etwas im Auto geschlafen, na wenigstens was.
Der Mann und ich essen meine gekochte Kürbis-Suppe. Ich habe sie letzte Woche zum ersten Mal probiert und war erstaunt, wie schnell und einfach die geht. Wenn man vom Schnibbeln mal absieht. Lecker war sie. Sogar sehr.
Der Maikater schaut während unseres Essens schon ganz neidisch. Scheinbar hat auch er ordentlich Hunger.
Gleich im Anschluss bekommt er seinen Mittagsbrei. Er isst zuerst auch recht ordentlich, aber irgendwie kommt er im Moment nicht mit seinem Hochstuhl zurecht. Bei Papa auf dem Schoß kann man dann aber doch noch mal ordentlich weiter essen. Na gut, dann eben so. Solange der Mann zu Hause ist, ist das ja auch kein Problem.
Das Kind war allerdings müde, daher hat er nicht ausreichend gegessen und bekommt den Rest eben per Stillen "gereicht".
Danach geht der Maikater noch etwas im Laufgitter Spielen und ich kann mich ein wenig Ausruhen. Am Samstag hatte mich entweder ein Grippaler Infekt oder doch ein Milchstau niedergestreckt. Davon erhole ich mich jedenfalls gerade noch.
Als der kleine Mann quengelig wird, nehme ich ihn auf den Arm und er schlummert ein. Na gut, ich schuckele ihn in den Schlaf und dann schläft er. Ganz so einfach war es nämlich dieses mal doch nicht. Lange schläft er leider auch nicht, dann schreckt er hoch. Aber zumindest schreit er nicht. Das hat er in den letzten Tagen sehr häufig gemacht.
Den restlichen Nachmittag verbringen der Mann und ich abwechselnd damit, dass Kind von seiner schlechten Laune abzuhalten. Es gelingt uns eher weniger. Wir gehen jeweils Duschen und fühlen uns dann zumindest etwas besser. Die Laune des Kindes beschönigt das aber auch das nicht. Der 5. Schub sei dank. Da war er schon vor dem Beginn sehr nörgelig und genau so ist er jetzt gerade auch wieder drauf (der Schub neigt sich zum Glück dem Ende entgegen).
Der Kleine bekommt nach meinem Duschen noch eine Nachmittagsration Milch und danach ist schon fast wieder Zeit für unser Abendessen. Das Kind isst uns auch hier gedanklich alles weg. Zum Glück kann er sich danach über seinen Abendbrei hermachen. Von dem er immerhin gut die Hälfte schafft. Aber dann ist er so hinüber, dass er nach dem Gute-Nacht-Stillen zügig ins Bett verschwindet und auch recht schnell einschläft.
Seitdem habe ich so etwas wie Feierabend. Ich sitze seit Tagen mal wieder an meinem Rechner und habe den Beitrag zum 6-monatigen des Maikaters noch fertig geschrieben und zurückdatiert. Ordnung muss sein ;)
Sonntag, 4. November 2018
6 Monate - ein ganzes halbes Jahr
Wow. Die Zeit rast wirklich. Die Hälfte meiner Elternzeit ist nun somit auch um. Echt schade. Aber zum Glück liegt noch ein halbes Jahr vor mir. Und das wird spannend. Denn du entwickelst dich nun wirklich rasch weiter.
In diesem Monat hast du deine Beine entdeckt, meistens schaust du aber trotzdem noch überrascht, wenn du sie in den Händen hast. Vor allem beim Wickeln fasst du sie nun gern an. Ich erkläre dir dann immer, dass es deine Beine bzw. Füße sind.
Die Bauchlage magst du immer noch nicht besonders gern, aber immerhin hälst du es nun etwas länger aus.
Du übst das Drehen und verbiegst dich dabei immer sehr ala "Banane", sieht auf jeden Fall sehr interessant aus. Bisher hast du den Dreh aber noch nicht raus.
Das Sitzen möchtest du am liebsten auch schon können. Du lässt dich nur noch selten mit halbliegend "abspeisen". Entweder richtig Sitzen oder richtig Sitzen ;) Aber im Moment kippst du noch nach vorn oder zur Seite um. Immerhin kannst du dich nun schon etwas länger halten.
Deinen Mittagsbrei isst du meistens mit Genuss. Mittlerweile koche ich auch selber für dich. Da hatten wir aber zuerst ordentlich mit Blähungen zu kämpfen. Jetzt lasse ich erst einmal das Obst komplett weg, das verträgst du erstaunlich gut.
Leider konnte mir da meine Kinderärztin nicht weiter helfen. Zum Glück ist meine beste Freundin Ernährungsberaterin mit abgeschlossenem Studium der Ernährungswissenschaften (Master). Sie konnte mir da helfen und ab jetzt werde ich sie fragen. Unsere KiÄ hat mich da leider sehr enttäuscht. Sie schob es sofort auf meine Ernährung, die ich aber ausschließen konnte.
Manchmal schaffst du eine ganze Portion (ca 120-140g), meistens aber zumindest 80g. Deine Finger versuchst du dir dabei gern in den Mund zu stecken. Das finde ich weniger schön, da du dann den Brei überall hin verteilst. Ich halte dir also im Moment die Hände fest, bzw. versuche es zumindest ;)
Seit gestern gibt es auch noch den Abendbrei dazu. Ich wollte schon eher damit beginnen, aber wegen der schlimmen Blähungen habe ich die Pläne verworfen. Du scheinst den Brei zu mögen, obwohl er meiner Meinung nach wie Pappe schmeckt und wie Kleber aussieht. Aber gut. Hauptsache, dir schmeckt es.
Das Babyschwimmen genießt du immer noch sehr. Die anderen Kinder haben wir auch schon recht gut kennengelernt und mit einigen Muttis habe ich mich sogar "angefreundet".
Mittlerweile hast du schon einige Mal getaucht. Richtig genießen tust du es zwar nicht, findest es aber auch nicht schrecklich.
Auch die Rückbildung klappt mittlerweile ganz wunderbar. Du beschäftigst dich meistens recht gut, wirst aber gegen Ende der Stunde (es sind ja sogar 1 und 1/4 Stunden) unruhig. Meistens bist du dann müde. Leider findest du immer noch nicht allein in den Schlaf.
Im Moment schläfst du wieder auf meinem Arm und das tagsüber ausschließlich. Ich habe eine zeitlang versucht, dich in dein Bett zu legen. Da brauchtest du dann aber immer ewig, bis du in den Schlaf gefunden hast und geschlafen hast du da meistens nur eine halbe Stunde. Damit habe ich mich selber so fertig gemacht und unter Druck gesetzt, dass ich tagelang kurz vorm Ausflippen (möglicherweise sogar Burnout) war. Ich habe mir selber dann den Druck genommen, in dem ich dich in meinen Armen in den Schlaf wiege und dann das Stillkissen um dich herum auf meinem Schoß drapiere. Damit kommen wir beide im Moment am besten zurecht. Ich kann lesen und du kannst schlafen. Dabei bleibt natürlich der Haushalt etwas auf der Strecke. Aber da es mir insgesamt besser geht, komme ich in den Momenten, wo du spielst, etwas zu meiner Hausarbeit.
Seit dieser Woche besitzen wir auch ein Laufgitter für dich. Wir haben bisher gedacht, dass uns der Platz dafür fehlt. Aber es wird nun immer kälter und dein Platz am Fußboden war damit nicht mehr zumutbar. Du hast es ganz gut akzeptiert und siehst nun auch mehr. Wir hoffen, dass dir das auch beim Drehen üben hilft. Auf jeden Fall bewegst du dich nun auch etwas fort. Durch deine Bananenbiegebewegung kannst du dich etwas im Kreis drehen.
Beim Trinken versuchen wir gerade, den richtigen Becher für dich zu finden. Aber wir sind immer noch in der Findungsphase. Zumindest ist jetzt Wasser nicht mehr ganz so schrecklich, seit wir dir das stille Wasser aus der Flasche geben. So siehst du, dass ich das auch trinke und weißt zumindest, woher es kommt. Außerdem flippst du immer total aus, wenn dein Papa oder ich aus der Flasche trinken - du möchtest das nämlich auch.
Die Windeln kaufen wir mittlerweile in der 4, bisher gab es da erstmal nur die von Lidl. In diese passt du super rein, obwohl du eigentlich an der unteren Grenze bist. Die Pampers haben wir noch in der 3 und müssen da einige aufbrauchen. Bei denen merkt man schon, dass sie langsam zu klein werden. Obwohl sie eigentlich bis 10kg ausgelegt sind. Aber du bist eben doch nicht mehr so zart und schlank wie kurz nach deiner Geburt. Jetzt bist du ein properes Kerlchen mit einem Bäuchlein. Da braucht es scheinbar schneller die größeren Windeln bzw. auch Sachen.
Kommen wir gleich zur Kleiderkiste: Du trägst mittlweile recht gut die 74. Die 68 passt noch in den Hosen, die meisten Oberteile werden an den Armen oder dem Bauch zu eng. Längenmäßig würden sie aber weiterhin gut passen. Kurzarmbodys in 68 musste ich schon alle aussortieren. Da passen nun nur noch die 74er, die 74/80 sind aber noch recht groß. Bei den Langarmbodys trägst du auch noch gut die 62/68. Schon heftig, dass die alle so unterschiedlich ausfallen.
Seit du Brei isst, hat das Spucken schon deutlich abgenommen. Aber gerade in den letzten Tagen wolltest du wieder längere Zeit an der Brust trinken und da spuckst du dann doch auch wieder recht viel.
Lieber Maikater, wir lieben dich! Ganz verdammt viel! ;)
Deine Eltern
In diesem Monat hast du deine Beine entdeckt, meistens schaust du aber trotzdem noch überrascht, wenn du sie in den Händen hast. Vor allem beim Wickeln fasst du sie nun gern an. Ich erkläre dir dann immer, dass es deine Beine bzw. Füße sind.
Die Bauchlage magst du immer noch nicht besonders gern, aber immerhin hälst du es nun etwas länger aus.
Du übst das Drehen und verbiegst dich dabei immer sehr ala "Banane", sieht auf jeden Fall sehr interessant aus. Bisher hast du den Dreh aber noch nicht raus.
Das Sitzen möchtest du am liebsten auch schon können. Du lässt dich nur noch selten mit halbliegend "abspeisen". Entweder richtig Sitzen oder richtig Sitzen ;) Aber im Moment kippst du noch nach vorn oder zur Seite um. Immerhin kannst du dich nun schon etwas länger halten.
Deinen Mittagsbrei isst du meistens mit Genuss. Mittlerweile koche ich auch selber für dich. Da hatten wir aber zuerst ordentlich mit Blähungen zu kämpfen. Jetzt lasse ich erst einmal das Obst komplett weg, das verträgst du erstaunlich gut.
Leider konnte mir da meine Kinderärztin nicht weiter helfen. Zum Glück ist meine beste Freundin Ernährungsberaterin mit abgeschlossenem Studium der Ernährungswissenschaften (Master). Sie konnte mir da helfen und ab jetzt werde ich sie fragen. Unsere KiÄ hat mich da leider sehr enttäuscht. Sie schob es sofort auf meine Ernährung, die ich aber ausschließen konnte.
Manchmal schaffst du eine ganze Portion (ca 120-140g), meistens aber zumindest 80g. Deine Finger versuchst du dir dabei gern in den Mund zu stecken. Das finde ich weniger schön, da du dann den Brei überall hin verteilst. Ich halte dir also im Moment die Hände fest, bzw. versuche es zumindest ;)
Seit gestern gibt es auch noch den Abendbrei dazu. Ich wollte schon eher damit beginnen, aber wegen der schlimmen Blähungen habe ich die Pläne verworfen. Du scheinst den Brei zu mögen, obwohl er meiner Meinung nach wie Pappe schmeckt und wie Kleber aussieht. Aber gut. Hauptsache, dir schmeckt es.
Das Babyschwimmen genießt du immer noch sehr. Die anderen Kinder haben wir auch schon recht gut kennengelernt und mit einigen Muttis habe ich mich sogar "angefreundet".
Mittlerweile hast du schon einige Mal getaucht. Richtig genießen tust du es zwar nicht, findest es aber auch nicht schrecklich.
Auch die Rückbildung klappt mittlerweile ganz wunderbar. Du beschäftigst dich meistens recht gut, wirst aber gegen Ende der Stunde (es sind ja sogar 1 und 1/4 Stunden) unruhig. Meistens bist du dann müde. Leider findest du immer noch nicht allein in den Schlaf.
Im Moment schläfst du wieder auf meinem Arm und das tagsüber ausschließlich. Ich habe eine zeitlang versucht, dich in dein Bett zu legen. Da brauchtest du dann aber immer ewig, bis du in den Schlaf gefunden hast und geschlafen hast du da meistens nur eine halbe Stunde. Damit habe ich mich selber so fertig gemacht und unter Druck gesetzt, dass ich tagelang kurz vorm Ausflippen (möglicherweise sogar Burnout) war. Ich habe mir selber dann den Druck genommen, in dem ich dich in meinen Armen in den Schlaf wiege und dann das Stillkissen um dich herum auf meinem Schoß drapiere. Damit kommen wir beide im Moment am besten zurecht. Ich kann lesen und du kannst schlafen. Dabei bleibt natürlich der Haushalt etwas auf der Strecke. Aber da es mir insgesamt besser geht, komme ich in den Momenten, wo du spielst, etwas zu meiner Hausarbeit.
Seit dieser Woche besitzen wir auch ein Laufgitter für dich. Wir haben bisher gedacht, dass uns der Platz dafür fehlt. Aber es wird nun immer kälter und dein Platz am Fußboden war damit nicht mehr zumutbar. Du hast es ganz gut akzeptiert und siehst nun auch mehr. Wir hoffen, dass dir das auch beim Drehen üben hilft. Auf jeden Fall bewegst du dich nun auch etwas fort. Durch deine Bananenbiegebewegung kannst du dich etwas im Kreis drehen.
Beim Trinken versuchen wir gerade, den richtigen Becher für dich zu finden. Aber wir sind immer noch in der Findungsphase. Zumindest ist jetzt Wasser nicht mehr ganz so schrecklich, seit wir dir das stille Wasser aus der Flasche geben. So siehst du, dass ich das auch trinke und weißt zumindest, woher es kommt. Außerdem flippst du immer total aus, wenn dein Papa oder ich aus der Flasche trinken - du möchtest das nämlich auch.
Die Windeln kaufen wir mittlerweile in der 4, bisher gab es da erstmal nur die von Lidl. In diese passt du super rein, obwohl du eigentlich an der unteren Grenze bist. Die Pampers haben wir noch in der 3 und müssen da einige aufbrauchen. Bei denen merkt man schon, dass sie langsam zu klein werden. Obwohl sie eigentlich bis 10kg ausgelegt sind. Aber du bist eben doch nicht mehr so zart und schlank wie kurz nach deiner Geburt. Jetzt bist du ein properes Kerlchen mit einem Bäuchlein. Da braucht es scheinbar schneller die größeren Windeln bzw. auch Sachen.
Kommen wir gleich zur Kleiderkiste: Du trägst mittlweile recht gut die 74. Die 68 passt noch in den Hosen, die meisten Oberteile werden an den Armen oder dem Bauch zu eng. Längenmäßig würden sie aber weiterhin gut passen. Kurzarmbodys in 68 musste ich schon alle aussortieren. Da passen nun nur noch die 74er, die 74/80 sind aber noch recht groß. Bei den Langarmbodys trägst du auch noch gut die 62/68. Schon heftig, dass die alle so unterschiedlich ausfallen.
Seit du Brei isst, hat das Spucken schon deutlich abgenommen. Aber gerade in den letzten Tagen wolltest du wieder längere Zeit an der Brust trinken und da spuckst du dann doch auch wieder recht viel.
Lieber Maikater, wir lieben dich! Ganz verdammt viel! ;)
Deine Eltern
Freitag, 5. Oktober 2018
Tagebuchbloggen 10/2018
Es ist wieder der 5. eines Monats. Und wie immer ruft Frau Brüllen da die Bloggerwelt auf, von ihrem Tag zu berichten.
Mein Tag beginnt um kurz nach halb sieben. Der Maikater liegt fröhlich glucksend in seinem Bett und erzählt so vor sich hin. Ich hätte mir gewünscht, dass er noch bis um 7 schläft. Aber na gut. Dann muss ich eben aufstehen.
Wir beginnen unsere morgendliche Routine mit Waschen, Windel wechseln und Anziehen. Danach lasse ich den Vollautomaten noch schnell einen Latte macchiato kreieren, mit dem ich mich zum Stillen niederlasse.
Der kleine Mann ist danach auch nur wenig zufrieden. Seine Krabbeldecke ist heute nicht der richtige Ort für ihn, er ist nörgelig. Na gut, dann nehme ich ihn mit zu mir auf die Couch. Ich schreibe am Blogspost zu seinem 5. Monat herum. Bisher kam ich lange nicht mehr an den Rechner, daher hatte ich den noch nicht einmal angefangen. Wie gut, dass er seit gestern 5 Monate alt ist ;)
So richtig gefällt dem Maikater das aber auch nicht. Daher nehme ich ihn mir auf meinen Arm, aber auch das ist nicht so das wahre.
Na gut. Dann machen wir uns einfach ein wenig eher auf zur Rückbildung. Ich denke, wir werden eh länger in die Stadt brauchen, da am Dienstag ein LKW in eine Hauswand fuhr und unsere einzige noch befahrbare große Straße in Richtung Stadt nach stadtauswärts gesperrt ist.
Ich mache den kleinen Mann ausgehfertig, ziehe mich selber an und losgehts. Nörgelino ist mit von der Partie.
Heute geht es und wir kommen zügig in die Stadt. Somit haben wir nun aber noch recht viel Zeit bis zu meiner Rückbildung und ich fahre daher eine etwas größere Runde mit dem Auto. Der Maikater soll noch ein wenig schlafen und mein Wunsch geht auch auf.
Während der Rückbildung ist er dieses Mal total lieb und schaut uns Muttis sehr interessiert zu. Wir hampeln alle ein wenig durch die Gegend und laufen auch im Kreis um unsere Kinder herum. Und mit den Gymnastikbällen turnen wir heute auch noch ein wenig. Insgesamt kann ich es dieses Mal so richtig genießen, weil der kleine Mann so super mitmacht. Nur kurz vor Schluss wird er minimal unruhig, lässt sich aber super mit seinem Nuckel beruhigen und hat sogar ein wenig Kontakt zu seiner neben ihm liegenden Babyfreundin aufgenommen (wir Muttis kennen uns schon seit der Ausbildung, arbeiten nur leider nicht beim selben Arbeitgeber).
Nach der Rückbildung fahre ich direkt wieder nach Hause. Ich wollte eigentlich noch ein Paket abgeben, aber ich möchte die gute Laune des kleinen nicht überstrapazieren. Gut so, denn zu Hause wird er dann auch gleich sofort so richtig unruhig. Er ist müde und hat wahnsinnig Hunger. Somit lasse ich den Brei erst einmal ausfallen und stille ihn. Er braucht lange, findet dann aber zum Glück doch noch in den Schlaf. Ich kann ihn sogar mit Stillkissen auf der Couch ablegen, das ging letzte Woche gar nicht.
Ich mache mir etwas zu Essen warm und habe kaum angefangen, da kommt auch schon mein Mann nach Hause. Eigentlich habe ich erst in einer halben Stunde mit ihm gerechnet.
Als wir uns im Wohnzimmer unterhalten, wir der kleine Mann wach. Er möchte wissen, mit wem ich mich da unterhalte. Er ist einfach wirklich zu neugierig, um in Ruhe einfach weiter zu schlafen. Von wem er das wohl hat? ;)
Wir machten dann den Einkaufszettel. Mein Mann ging einkaufen und ich mit dem Maikater mein Paket abgeben und ein zu kleines Hemd des kleinen Großen umtauschen. Gefunden habe ich auch noch einen schönen Schlafanzug. Denn der große Bruder ist ordentlich gewachsen und wird nicht mehr lange in den alten hineinpassen.
Ich habe mir noch ein Eis gegönnt und danach bin ich wieder nach Hause gefahren. Mein Mann war da schon vom Einkaufen zurück. Er ist so viel schneller als ich es jemals sein werde. Aber ich mag es auch nicht sonderlich. Wenn es nicht sein muss, übergebe ich es gern an den Mann.
Erschrocken stellte ich dann fest, dass der kleine Mann schon vor 4 Stunden gestillt wurde. Also habe ich nun den Mittagsbrei heraus geholt, den wir ja aus Müdigkeitsgründen verschoben hatten. Mein Mann versuchte sich am Breifüttern. Allerdings fand das der Maikater nicht so super und es klappte nur so mittelmäßig. Ich sprang also ein und fütterte den Rest. Bei mir war es wieder super. Und am Ende alles aufgegessen.
Es wurde wieder gestillt und ich las dabei mein Buch weiter. Das zweite der Jahrhundert-Triologie. Wenn ich das fertig habe, werde ich noch etwas auf den 3. Band warten müssen. Er ist gerade erst als Hardcover erschienen und ich habe die ersten beiden aber als Taschenbuch.
Danach haben wir selber zu Abend gegessen und Nachrichten geschaut.
Schon war es Zeit für den Maikater mit dem bettfertig machen. Heute stand noch Baden auf dem Programm. Er liebt es und spritzt am liebsten das gesamte Wohnzimmer nass dabei. Bald werden wir wohl doch irgendwie auf das Badezimmer ausweichen.
Der kleine Mann war danach so richtig geschafft und müde und schlief beim Stillen ein. Allerdings wurde er noch einmal kurz wach, als ich ihn in sein Bett legte. Mit ein wenig Handauflegen schlief er dann aber sehr zügig so richtig ein.
Und ich war danach auch so richtig doll müde, schlief sehr fast auf der Couch ein. Also ging es für mich schon 22 Uhr ins Bett. Hätte ich ruhig noch eher machen können, so müde war ich.
Das war mein 5. des Monats Oktober. Zu Ende schrieb ich ihn einen Tag später.
WMDEDGT = Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?
Mein Tag beginnt um kurz nach halb sieben. Der Maikater liegt fröhlich glucksend in seinem Bett und erzählt so vor sich hin. Ich hätte mir gewünscht, dass er noch bis um 7 schläft. Aber na gut. Dann muss ich eben aufstehen.
Wir beginnen unsere morgendliche Routine mit Waschen, Windel wechseln und Anziehen. Danach lasse ich den Vollautomaten noch schnell einen Latte macchiato kreieren, mit dem ich mich zum Stillen niederlasse.
Der kleine Mann ist danach auch nur wenig zufrieden. Seine Krabbeldecke ist heute nicht der richtige Ort für ihn, er ist nörgelig. Na gut, dann nehme ich ihn mit zu mir auf die Couch. Ich schreibe am Blogspost zu seinem 5. Monat herum. Bisher kam ich lange nicht mehr an den Rechner, daher hatte ich den noch nicht einmal angefangen. Wie gut, dass er seit gestern 5 Monate alt ist ;)
So richtig gefällt dem Maikater das aber auch nicht. Daher nehme ich ihn mir auf meinen Arm, aber auch das ist nicht so das wahre.
Na gut. Dann machen wir uns einfach ein wenig eher auf zur Rückbildung. Ich denke, wir werden eh länger in die Stadt brauchen, da am Dienstag ein LKW in eine Hauswand fuhr und unsere einzige noch befahrbare große Straße in Richtung Stadt nach stadtauswärts gesperrt ist.
Ich mache den kleinen Mann ausgehfertig, ziehe mich selber an und losgehts. Nörgelino ist mit von der Partie.
Heute geht es und wir kommen zügig in die Stadt. Somit haben wir nun aber noch recht viel Zeit bis zu meiner Rückbildung und ich fahre daher eine etwas größere Runde mit dem Auto. Der Maikater soll noch ein wenig schlafen und mein Wunsch geht auch auf.
Während der Rückbildung ist er dieses Mal total lieb und schaut uns Muttis sehr interessiert zu. Wir hampeln alle ein wenig durch die Gegend und laufen auch im Kreis um unsere Kinder herum. Und mit den Gymnastikbällen turnen wir heute auch noch ein wenig. Insgesamt kann ich es dieses Mal so richtig genießen, weil der kleine Mann so super mitmacht. Nur kurz vor Schluss wird er minimal unruhig, lässt sich aber super mit seinem Nuckel beruhigen und hat sogar ein wenig Kontakt zu seiner neben ihm liegenden Babyfreundin aufgenommen (wir Muttis kennen uns schon seit der Ausbildung, arbeiten nur leider nicht beim selben Arbeitgeber).
Nach der Rückbildung fahre ich direkt wieder nach Hause. Ich wollte eigentlich noch ein Paket abgeben, aber ich möchte die gute Laune des kleinen nicht überstrapazieren. Gut so, denn zu Hause wird er dann auch gleich sofort so richtig unruhig. Er ist müde und hat wahnsinnig Hunger. Somit lasse ich den Brei erst einmal ausfallen und stille ihn. Er braucht lange, findet dann aber zum Glück doch noch in den Schlaf. Ich kann ihn sogar mit Stillkissen auf der Couch ablegen, das ging letzte Woche gar nicht.
Ich mache mir etwas zu Essen warm und habe kaum angefangen, da kommt auch schon mein Mann nach Hause. Eigentlich habe ich erst in einer halben Stunde mit ihm gerechnet.
Als wir uns im Wohnzimmer unterhalten, wir der kleine Mann wach. Er möchte wissen, mit wem ich mich da unterhalte. Er ist einfach wirklich zu neugierig, um in Ruhe einfach weiter zu schlafen. Von wem er das wohl hat? ;)
Wir machten dann den Einkaufszettel. Mein Mann ging einkaufen und ich mit dem Maikater mein Paket abgeben und ein zu kleines Hemd des kleinen Großen umtauschen. Gefunden habe ich auch noch einen schönen Schlafanzug. Denn der große Bruder ist ordentlich gewachsen und wird nicht mehr lange in den alten hineinpassen.
Ich habe mir noch ein Eis gegönnt und danach bin ich wieder nach Hause gefahren. Mein Mann war da schon vom Einkaufen zurück. Er ist so viel schneller als ich es jemals sein werde. Aber ich mag es auch nicht sonderlich. Wenn es nicht sein muss, übergebe ich es gern an den Mann.
Erschrocken stellte ich dann fest, dass der kleine Mann schon vor 4 Stunden gestillt wurde. Also habe ich nun den Mittagsbrei heraus geholt, den wir ja aus Müdigkeitsgründen verschoben hatten. Mein Mann versuchte sich am Breifüttern. Allerdings fand das der Maikater nicht so super und es klappte nur so mittelmäßig. Ich sprang also ein und fütterte den Rest. Bei mir war es wieder super. Und am Ende alles aufgegessen.
Es wurde wieder gestillt und ich las dabei mein Buch weiter. Das zweite der Jahrhundert-Triologie. Wenn ich das fertig habe, werde ich noch etwas auf den 3. Band warten müssen. Er ist gerade erst als Hardcover erschienen und ich habe die ersten beiden aber als Taschenbuch.
Danach haben wir selber zu Abend gegessen und Nachrichten geschaut.
Schon war es Zeit für den Maikater mit dem bettfertig machen. Heute stand noch Baden auf dem Programm. Er liebt es und spritzt am liebsten das gesamte Wohnzimmer nass dabei. Bald werden wir wohl doch irgendwie auf das Badezimmer ausweichen.
Der kleine Mann war danach so richtig geschafft und müde und schlief beim Stillen ein. Allerdings wurde er noch einmal kurz wach, als ich ihn in sein Bett legte. Mit ein wenig Handauflegen schlief er dann aber sehr zügig so richtig ein.
Und ich war danach auch so richtig doll müde, schlief sehr fast auf der Couch ein. Also ging es für mich schon 22 Uhr ins Bett. Hätte ich ruhig noch eher machen können, so müde war ich.
Das war mein 5. des Monats Oktober. Zu Ende schrieb ich ihn einen Tag später.
Donnerstag, 4. Oktober 2018
5 Monate Maikater
Nun ist schon wieder ein Monat vergangen. Der erste, den wir größtenteils nur zu zweit verbracht haben. Denn der Papa ist nach seiner Elternzeit nun wieder arbeiten.
Die erste Woche war für uns beide furchtbar schwierig. Du hast den Papa gesucht und konntest gar nicht so richtig verstehen, wo er denn nur hin ist. Und wenn er abends kommt, fällt es dir schwer,sich darüber zu freuen, dass er nun wieder da ist. Vermutlich hattest du Angst, dass er gleich wieder geht. Das hat sich jetzt aber schon etwas gegeben und du kannst nun endlich wieder grinsen, wenn er nach Hause kommt.
Ich durfte in der ersten Woche das Zimmer am besten gar nicht verlassen. Du hast nur gemotzt und gemeckert und nach mir gerufen. Das war auch richtig schlimm für mich. Wahnsinnig anstrengend habe ich das empfunden. Aber als ich akzeptiert habe, dass du nun eben einfach Angst hast, ich würde auch noch weggehen, wurde es etwas leichter für uns beide.
Wir haben uns einen gemeinsamen Rhythmus gefunden und kommen nun recht gut damit zurecht.
Allerdings fiel dir das Einschlafen zuerst wahnsinnig schwer und wir mussten ein bisschen an unserer neuen Abendroutine feilen.Ich glaube, die haben wir nun gefunden. Ich werde es nicht schreiben, ich habe es nur gedacht.
Seit zwei Wochen gehen wir nun auch zum Babyschwimmen. Das hat unser morgendliches Aufstehen noch einmal nach vorn verlagert. Du wachst nun recht zuverlässig gegen 7 Uhr auf. Vorher konnte ich gegen 7.30 Aufstehen und hatte noch etwas Zeit für mich, da du ein Langschläfer warst. Nun gut, jetzt stehen wir gemeinsam auf und mein Frühstück muss dann immer erstmal noch etwas warten. Dafür schläfst du fantastische 10-11 Stunden durch und ich darf mich darüber nun wirklich nicht beschweren. So ist es auch verständlich, dass du dann Hunger hast und somit versorge ich erst einmal dich.
Das Babyschwimmen ist echt toll. Du machst das super und bist danach aber ordentlich geschafft. Den Heimweg verschläfst du komplett und danach ist es auch schon Zeit für dein Mittagessen.
Seit nun fast zwei Wochen isst du mittags Brei. Und wie du isst. Die ersten Tage wollte ich dir nicht mehr als ein paar Löffel geben, weil ich Angst hatte, du würdest es nicht vertragen. Spätestens als ich mit Kürbis anfing, wurde aber kontinuierlich immer mehr gefordert und so hast du schon an deinem 5. Tag ein halbes Gläschen Kürbisbrei weggemümmelt. Und danach schautest du ganz entsetzt, warum das denn nun schon alle sei. Mittlerweile schaffst du auch schon mal ein ganzes Gläschen (125g). Aber die letzten Tage waren eher nicht so gut und du immer schon ziemlich geschafft. Da forderst du dann lieber die Brust ein.
Aber das ist okay. Du sollst dir die Zeit lassen, die du brauchst. Und du isst wirklich mit Freude. Nur dein Papa darf dich nicht ablenken oder gar filmen wollen. Überhaupt lässt du dich leicht von einem Handy ablenken und hörst mit allem auf, sobald du das Handy erblickst. Sehr schade, ich wollte doch gern deine Anfänge des Essens in Bewegtbild haben. So gibt es immer nur hinterher Bilder der leeren Schüssel oder des verschmierten Kindes ;)
Ich bin unglaublich stolz auf dich! Du machst das schon wirklich super!
Am liebsten magst du Kürbis, dicht gefolgt von weißer Möhre. Normale Möhre geht auch, aber bitte nicht mit weißer Möhre gemischt. Das ist so gar nicht dein Fall. Vielleicht kommst du da nach mir. Ich mag es auch nicht, wenn man mir alles durcheinander mischt.
Mit dem Trinken probieren wir uns gerade noch etwas durch. Im Moment ist es ja noch nicht zwingend notwendig. Aber ich möchte uns gern ersparen, dass es zum Zwang wird. Daher probiere ich immer mal wieder dir etwas zu geben. Fencheltee ist schon mal komplett raus, den fandest du sehr eklig. Normales Wasser ist auch nicht der Hit. Im Moment versuche ich mich an Mischungen mit Karottensaft. Hoffentlich finde ich da das richtige Verhältnis, mit dem ich auch guten Gewissens leben kann.
Windelgröße ist immer noch die 3. In der Nacht hast du die Premium Protection von Pampers an, die halten einfach am besten so eine lange Zeit durch. Und tagsüber bin ich weiterhin mit denen von Lidl sehr zufrieden.
Wir hatten auch die BabyDry von Pampers ausprobiert, mit denen war ich aber echt unzufrieden. Sie sitzen viel schlechter an dir und so hatten wir häufig Wickelunfälle und du hattest den Stuhlgang an deinem Rücken kleben. Sehr unschön.
Kleidungsmäßig bin ich mit einigen Bodys und allen Schlafanzügen schon auf die 74 umgestiegen, da wird dir die 62/68 an den Beinen und an den Armen zu eng. 62er Strampler passen gerade noch so, Oberteile nur noch in 68. Dein Kopf ist unglaublich gewachsen und du bist es auch. Fast über Nacht hast du ca. 8 cm zugelegt. Da habe ich nicht schlecht geschaut und bin echt gespannt, was in zwei Wochen zur U5 für Daten vorliegen.
Gleichzeitig mit dem Babyschwimmen startete auch mein Rückbildungskurs. Leider hast du nun genau jetzt beschlossen, mit dem Papa nicht mehr alleine sein zu können oder wollen. Ich hätte es gern genutzt, dass er Urlaub hat und wäre mal ohne dich gegangen. Leider war das so nun nicht möglich. Den ersten Teil der Stunde fandest du super, danach war es nicht mehr schön und du sehr motzig. Zum Schluss hast du dich komplett in Rage geschrien. Das kannst du echt gut. Und es ist mir echt unangenehm. Aber du lässt dich dann auch kaum beruhigen. Uns half nur Stillen. Allerdings war dir das viel zu kurz und als der Kurs zu Ende war und ich alles zusammenpackte, hast du schon wieder laut losgeschrien. Mal sehen, wie es morgen so für uns läuft.
Dein Zahn ist wieder verschwunden. Mittlerweile glaube ich kaum noch daran, dass es wirklich schon ein Zahn war, der da durch kam. Dafür hast du nun überall im Kiefer weiße Stellen und kaust auch ständig auf allem herum, was dir gerade in den Mund kommt. Am liebsten sind dir dabei Mamas Finger. Die vom Papa scheinen dir zu groß zu sein. Die findest du nur halb so spannend. Und du speichelst ganz viel. Sobald du aufrecht bist, läufst es dir wie Wasser aus dem Mund.
Apropo aufrecht, du möchtest nun am liebsten ständig sitzen und drückst dich immer hoch, sobald man dich liegend im Arm hat. Das Drehen übst du ab und zu sehr verbissen, dafür sind dazwischen viele Tage Pause.
Bis vor einer Woche hast du ständig lauthals gequietscht. Das war recht anstrengend, weil du wirklich laut warst. Das hing mit dem letzten Sprung zusammen. Nun sind es wieder die leiseren Töne, die aus dir heraus wollen. Morgens im Bett erzählst du vor dich hin, bis ich dich herausnehme. Da strahlst du mich an und hörst dann aber mit dem Erzählen auf.
Du lachst jetzt immer öfter so richtig, lauthals giggelnd. Das ist echt wahnsinnig niedlich! Meistens kannst du dich über deinen Papa freuen, mit mir strahlst du eher. Aber Papa ist auch derjenige, der mehr Quatsch mit dir macht. Dafür findest du es immer schön, wenn ich singe oder tanze. Da schaust du mir ganz interessiert zu.
Deine Haare sind oben am Kopf fast vollständig ausgefallen. Da sind nun die nachgewachsenen ca. 1 cm lang und hellblond. Du kamst so dunkel auf die Welt. Und nun sind sie so richtig blond. Wenn ich nicht wüsste, dass dein Papa früher auch so helle Haare hatte, könnte man echt denken, du wärest nicht mit uns verwandt ;)
Wir lieben Dich, du kleiner süßer Mensch! Mama und Papa
NACHTRAG: Zur Rückbildung am Freitag (05.10.) warst du super lieb. Hast uns Muttis ganz interessiert zugeschaut und mit deiner Babynachbarin (L.) ein wenig Kontakt aufgenommen und ihr sogar ihr Schnuffeltier geklaut. Du kleiner Schelm ;) Erst kurz vor Ende wurdest du mal ein wenig unruhig, aber da reichte dein Nuckel schon aus, um dich wieder glücklich zu machen.
Die erste Woche war für uns beide furchtbar schwierig. Du hast den Papa gesucht und konntest gar nicht so richtig verstehen, wo er denn nur hin ist. Und wenn er abends kommt, fällt es dir schwer,sich darüber zu freuen, dass er nun wieder da ist. Vermutlich hattest du Angst, dass er gleich wieder geht. Das hat sich jetzt aber schon etwas gegeben und du kannst nun endlich wieder grinsen, wenn er nach Hause kommt.
Ich durfte in der ersten Woche das Zimmer am besten gar nicht verlassen. Du hast nur gemotzt und gemeckert und nach mir gerufen. Das war auch richtig schlimm für mich. Wahnsinnig anstrengend habe ich das empfunden. Aber als ich akzeptiert habe, dass du nun eben einfach Angst hast, ich würde auch noch weggehen, wurde es etwas leichter für uns beide.
Wir haben uns einen gemeinsamen Rhythmus gefunden und kommen nun recht gut damit zurecht.
Allerdings fiel dir das Einschlafen zuerst wahnsinnig schwer und wir mussten ein bisschen an unserer neuen Abendroutine feilen.
Seit zwei Wochen gehen wir nun auch zum Babyschwimmen. Das hat unser morgendliches Aufstehen noch einmal nach vorn verlagert. Du wachst nun recht zuverlässig gegen 7 Uhr auf. Vorher konnte ich gegen 7.30 Aufstehen und hatte noch etwas Zeit für mich, da du ein Langschläfer warst. Nun gut, jetzt stehen wir gemeinsam auf und mein Frühstück muss dann immer erstmal noch etwas warten. Dafür schläfst du fantastische 10-11 Stunden durch und ich darf mich darüber nun wirklich nicht beschweren. So ist es auch verständlich, dass du dann Hunger hast und somit versorge ich erst einmal dich.
Das Babyschwimmen ist echt toll. Du machst das super und bist danach aber ordentlich geschafft. Den Heimweg verschläfst du komplett und danach ist es auch schon Zeit für dein Mittagessen.
Seit nun fast zwei Wochen isst du mittags Brei. Und wie du isst. Die ersten Tage wollte ich dir nicht mehr als ein paar Löffel geben, weil ich Angst hatte, du würdest es nicht vertragen. Spätestens als ich mit Kürbis anfing, wurde aber kontinuierlich immer mehr gefordert und so hast du schon an deinem 5. Tag ein halbes Gläschen Kürbisbrei weggemümmelt. Und danach schautest du ganz entsetzt, warum das denn nun schon alle sei. Mittlerweile schaffst du auch schon mal ein ganzes Gläschen (125g). Aber die letzten Tage waren eher nicht so gut und du immer schon ziemlich geschafft. Da forderst du dann lieber die Brust ein.
Aber das ist okay. Du sollst dir die Zeit lassen, die du brauchst. Und du isst wirklich mit Freude. Nur dein Papa darf dich nicht ablenken oder gar filmen wollen. Überhaupt lässt du dich leicht von einem Handy ablenken und hörst mit allem auf, sobald du das Handy erblickst. Sehr schade, ich wollte doch gern deine Anfänge des Essens in Bewegtbild haben. So gibt es immer nur hinterher Bilder der leeren Schüssel oder des verschmierten Kindes ;)
Ich bin unglaublich stolz auf dich! Du machst das schon wirklich super!
Am liebsten magst du Kürbis, dicht gefolgt von weißer Möhre. Normale Möhre geht auch, aber bitte nicht mit weißer Möhre gemischt. Das ist so gar nicht dein Fall. Vielleicht kommst du da nach mir. Ich mag es auch nicht, wenn man mir alles durcheinander mischt.
Mit dem Trinken probieren wir uns gerade noch etwas durch. Im Moment ist es ja noch nicht zwingend notwendig. Aber ich möchte uns gern ersparen, dass es zum Zwang wird. Daher probiere ich immer mal wieder dir etwas zu geben. Fencheltee ist schon mal komplett raus, den fandest du sehr eklig. Normales Wasser ist auch nicht der Hit. Im Moment versuche ich mich an Mischungen mit Karottensaft. Hoffentlich finde ich da das richtige Verhältnis, mit dem ich auch guten Gewissens leben kann.
Windelgröße ist immer noch die 3. In der Nacht hast du die Premium Protection von Pampers an, die halten einfach am besten so eine lange Zeit durch. Und tagsüber bin ich weiterhin mit denen von Lidl sehr zufrieden.
Wir hatten auch die BabyDry von Pampers ausprobiert, mit denen war ich aber echt unzufrieden. Sie sitzen viel schlechter an dir und so hatten wir häufig Wickelunfälle und du hattest den Stuhlgang an deinem Rücken kleben. Sehr unschön.
Kleidungsmäßig bin ich mit einigen Bodys und allen Schlafanzügen schon auf die 74 umgestiegen, da wird dir die 62/68 an den Beinen und an den Armen zu eng. 62er Strampler passen gerade noch so, Oberteile nur noch in 68. Dein Kopf ist unglaublich gewachsen und du bist es auch. Fast über Nacht hast du ca. 8 cm zugelegt. Da habe ich nicht schlecht geschaut und bin echt gespannt, was in zwei Wochen zur U5 für Daten vorliegen.
Gleichzeitig mit dem Babyschwimmen startete auch mein Rückbildungskurs. Leider hast du nun genau jetzt beschlossen, mit dem Papa nicht mehr alleine sein zu können oder wollen. Ich hätte es gern genutzt, dass er Urlaub hat und wäre mal ohne dich gegangen. Leider war das so nun nicht möglich. Den ersten Teil der Stunde fandest du super, danach war es nicht mehr schön und du sehr motzig. Zum Schluss hast du dich komplett in Rage geschrien. Das kannst du echt gut. Und es ist mir echt unangenehm. Aber du lässt dich dann auch kaum beruhigen. Uns half nur Stillen. Allerdings war dir das viel zu kurz und als der Kurs zu Ende war und ich alles zusammenpackte, hast du schon wieder laut losgeschrien. Mal sehen, wie es morgen so für uns läuft.
Dein Zahn ist wieder verschwunden. Mittlerweile glaube ich kaum noch daran, dass es wirklich schon ein Zahn war, der da durch kam. Dafür hast du nun überall im Kiefer weiße Stellen und kaust auch ständig auf allem herum, was dir gerade in den Mund kommt. Am liebsten sind dir dabei Mamas Finger. Die vom Papa scheinen dir zu groß zu sein. Die findest du nur halb so spannend. Und du speichelst ganz viel. Sobald du aufrecht bist, läufst es dir wie Wasser aus dem Mund.
Apropo aufrecht, du möchtest nun am liebsten ständig sitzen und drückst dich immer hoch, sobald man dich liegend im Arm hat. Das Drehen übst du ab und zu sehr verbissen, dafür sind dazwischen viele Tage Pause.
Bis vor einer Woche hast du ständig lauthals gequietscht. Das war recht anstrengend, weil du wirklich laut warst. Das hing mit dem letzten Sprung zusammen. Nun sind es wieder die leiseren Töne, die aus dir heraus wollen. Morgens im Bett erzählst du vor dich hin, bis ich dich herausnehme. Da strahlst du mich an und hörst dann aber mit dem Erzählen auf.
Du lachst jetzt immer öfter so richtig, lauthals giggelnd. Das ist echt wahnsinnig niedlich! Meistens kannst du dich über deinen Papa freuen, mit mir strahlst du eher. Aber Papa ist auch derjenige, der mehr Quatsch mit dir macht. Dafür findest du es immer schön, wenn ich singe oder tanze. Da schaust du mir ganz interessiert zu.
Deine Haare sind oben am Kopf fast vollständig ausgefallen. Da sind nun die nachgewachsenen ca. 1 cm lang und hellblond. Du kamst so dunkel auf die Welt. Und nun sind sie so richtig blond. Wenn ich nicht wüsste, dass dein Papa früher auch so helle Haare hatte, könnte man echt denken, du wärest nicht mit uns verwandt ;)
Wir lieben Dich, du kleiner süßer Mensch! Mama und Papa
NACHTRAG: Zur Rückbildung am Freitag (05.10.) warst du super lieb. Hast uns Muttis ganz interessiert zugeschaut und mit deiner Babynachbarin (L.) ein wenig Kontakt aufgenommen und ihr sogar ihr Schnuffeltier geklaut. Du kleiner Schelm ;) Erst kurz vor Ende wurdest du mal ein wenig unruhig, aber da reichte dein Nuckel schon aus, um dich wieder glücklich zu machen.
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