Montag, 2. November 2015

Alltagsschnipsel

Hallo,
ich melde mich nun auch mal wieder.

Der Alltag hatte mich einfach sehr vereinnahmt... Und nun habe ich meinen ersten Urlaub im neuen Job hinter mir und bin wieder ein wenig zum Luftholen und auch Erholen gekommen. Vorher so gut wie nicht möglich...

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Mittlerweile war meine Oma noch ein paar Mal bei mir auf Station als Patientin. Zum einen war ihre Sonde verrutscht und musste korrigiert werden. Dann hatte sich ein überbleibender Faden infiziert und somit wurde ein erneuter stationärer Aufenthalt bei uns notwendig...
Aber insgesamt geht es ihr nun einiges besser. Ihr gesamter Zustand hat sich wieder "normalisiert". Sie war in den Monaten vor der Schrittmacherimplantation sehr in ihrer Wortfindung gestört und teilweise unkonzertiert. Jetzt spricht sie wieder völlig flüssig und erinnert sich an alle Dinge ohne Probleme. Wahrscheinlich war das Gehirn nicht ausreichend durchblutet - das ist zumindest meine Vermutung und Erklärung... Und nun hat sie auch ihren 82. Geburtstag feiern dürfen - natürlich mit uns allen als Familie. Sehr schön!

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Nach jetzt über einem Vierteljahr in meiner neuen Stelle kann ich nun auch endlich für mich sagen: Ich bin wieder angekommen. Zum einen angekommen im Haus - da hat sich in meiner zweieinhalbjährigen Abwesenheit doch einiges verändert. Auch, wenn das nicht alle Kollegen so sehen (wollen). Und zum anderen bin ich nun auch in meiner Weiterbildung vollständig angekommen. Anfangs habe ich mich wieder sehr wie die "kleine Schülerin" gefühlt. Immerhin sind es meine Lehrerinnen mit denen ich nun auch diese Weiterbildung bestreite.
Insgesamt fühle ich mich auch langsam in die Rolle als Praxisanleiterin ein. Und werde auch von meiner Stationsleiterin ein wenig mehr in diese Rolle "geschubst". So durfte ich Ende September auf die Verabschiedungsfeier unserer 3-jährig examinierten Auszubildenden in Vertretung für unsere gesamte Station gehen. Durch Personalmangel war es uns leider nicht möglich gemeinsam hinzugehen. Aber ich habe mich tapfer geschlagen - auch da habe ich mich nochmal deutlich ins Schülerleben zurückversetzt gefühlt und musste doch sehr an diese Zeremonie meinerseits vor drei Jahren denken...
Aber ein schönes Gefühl von meiner Stationsleitung so viel Rückendeckung zu bekommen. Sie steht auch voll hinter mir und ist bisher (sehr) zufrieden mit mir. Das finde ich sehr positiv. Denn mein (Wieder-)Einstieg war alles andere als leicht. Einige Kollegen sind wohl der Meinung in den Jahren hätte sich nichts verändert und da ich ja im Haus gelernt habe, müsste ich alles noch so wissen. Da sich aber die Abteilung auch völlig verändert hat, konnte ich vieles davon noch gar nicht wissen... Aber das muss man erst einmal begreiflich machen. Schwierig.
Und insgesamt hat sich das Team auch sehr verändert. Aber da muss ich mich nun einfach einleben und meinen Platz finden. Das wird aber schon werden!

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Im August ist der kleine Große eingeschult worden. Das war ein sehr schönes Erlebnis - kurz darauf wurde er dann auch noch 7!!!! Jahre alt. Und seitdem ist er kaum wieder zu erkennen. Im postiven Sinne. Denn der Kurze war ja vorher sehr schüchtern und zurückhaltend. Nun erzählt er viel mehr, stellt ganz anders - und viel mehr - Fragen und möchte am liebsten ALLES wissen. WARUM ist sein neues Lieblingswort. Und vor zwei Wochen waren wir auf einem unserer Familiengeburtstage und da war die Veränderung an ihm am deutlichsten zu erkennen. Sonst wie gesagt eher schüchtern und beim letzten Geburtstag, wo er mit war, saß er beim Papa auf dem Schoß und traute sich so gut wie gar nichts. Dieses Mal hat er allen freiwillig die Hand gegeben und auf die Fragen normal und sogar im Plauderton geantwortet. Und mit meinem kleinen Großcousin (anderthalb Jahre älter) hat er auch sehr schön gespielt. Wir waren sehr positiv überrascht :)
Und auch mit mir hat er immer weniger Berührungsängste. So darf ich ihm inzwischen sogar die Fuß- und Fingernägel schneiden. Und zum Kuscheln kommt er auch ab und an zu mir. Sehr schönes Gefühl! :)

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Meine beste Freundin hat jetzt ihr Studium erfolgreich beendet und nun auch einen Job gefunden. Wie wir im Vorfeld fast schon erwartet haben, gab es hier im Osten leider keine bzw. kaum Angebote und so zieht sie jetzt nun nach Dortmund. Da habe ich dann mal die Möglichkeit für eine günstige Schlafgelegenheit im Ruhrpott ;) Ansonsten hoffe ich einfach für sie, dass ihr der Job gefällt und sie damit zufrieden ist. Der Rest wird sich finden.

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Ach ja. Und 25 bin ich ja "ganz nebenbei" auch noch geworden ;) Natürlich nicht so ganz nebenbei. Aber es ist mittlerweile schon wieder ewig her... Da merkt man mal, wie lange ich nicht geschrieben habe... Ich gelobe wie meistens Besserung, befürchte jedoch, dass ich euch da maßlos enttäuschen werde... Es schafft mich einfach, wieder in Vollzeit arbeiten zu gehen... Auch wenn die Arbeit vom Stresspegel deutlich besser geworden ist. Anstrengend ist die Arbeit aber auf jeden Fall und teilweise auch kaum zu schaffen... Personalmangel wie überall. Leider.

Mittwoch, 3. Juni 2015

Update

Mit meiner Oma ist alles wieder gut.

Sie hat am Montag wirklich den Herzschrittmacher bekommen, gleich früh und noch am gleichen Nachmittag konnte sie auf Normalstation verlegt werden. Eigentlich sollte sie auf meine Station gelegt werden, aber wir hatten kein Bett frei. Daher hat sie die Nacht auf der Nachbarstation verbracht.
Und am Dienstag konnte ich sie nach meinem Frühdienst sogar schon mit nach Hause nehmen. Oma ist also seit gestern wieder daheim! Und es geht ihr wirklich richtig gut. Klar, sie ist geschafft nach dem vielen Liegen die ganzen Tage. Aber soweit geht es ihr gut. Am Montag hatte sie schon eine gesunde Farbe und ich war echt beruhigt, dass sie das alles so gut verkraftet hat.

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Und nach drei Tagen im Dienst auf meiner neuen Station im altbekannten Krankenhaus kann ich nun auch schon mal ein kleines Fazit ziehen.
Es ist komisch in das Haus zurückzukehren, in dem ich gelernt habe. Man fühlt sich manchmal wieder als Schülerin... Weil man die Kollegen eben als "Ausbilder" kennt. Natürlich genieße ich es dennoch, wieder hier zu sein, hier in "meinem" Revier ;)
Aber es werden so einige Dinge vorausgesetzt und ich habe so viele verschiedene Arten im Kopf, wie Dinge angegangen werden. Das ist echt nicht so leicht. Ich bin nun mittlerweile eben seit fast 2 1/2 Jahren aus diesem Haus raus gewesen. Und in dieser Zeit haben sich einige Dinge verändert. Auf dieser Station sowieso.
Die Kurvenführung ist so mein Hauptproblem im Moment... Ich habe mich zwar innerlich in der letzten Klinik immer ein wenig über diverse Dinge in eben dieser aufgeregt, aber verinnerlicht habe ich sie trotzdem. Und jetzt fehlen mir so manche Dinge in der sogenannten "Fieberkurve"... Aber daran werde ich mich auch wieder gewöhnen.
Und das Team ist an sich nett, versucht mir den Einstieg wieder so angenehm wie möglich zu machen. Aber der Stress der letzten Zeit ging nicht spurlos an ihnen vorbei. Einige haben ein paar hundert Überstunden. Und sie sind einfach nur fertig. Das bringen sie auch immer wieder rüber. Das zieht mich natürlich auch ein bisschen mit runter. Obwohl ich etwas Positives schon gebrauchen könnte... Aber naja. Da müssen wir jetzt erstmal durch.
Ich bin gespannt, wie es sich so entwickelt. Und ab nächster Woche habe ich ja auch noch meine Weiterbildung :) Da freue ich mich sehr darauf!

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Am Freitag lasse ich mich noch verwöhnen - ich habe einen Termin zur Rückenmassage - diese habe ich auch dringen nötig. Kaum eine Woche gearbeitet, schon merke ich meinen Rücken wieder... Echt doof. Aber am Freitag wird es mir hoffentlich besser gehen :)

Sonntag, 31. Mai 2015

Lebensretter 1.0

Es begab sich gestern, dass wir wieder einen Familiengeburtstag hatten. Die Cousine meines Papas feierte ihren großen Tag wie immer mit allen die zu unserer Feierrunde dazugehören.
Manche würden dies schon als große Runde für einen runden Geburtstag bezeichnen. Für uns ist das jedoch normal. Wir feiern jeden "kleinen" Geburtstag in dieser Konstellation.

Nach Kaffee und Kuchen kamen die Chips und Flips auf den Tisch. Wir waren eine gemütliche Truppe und alle unterhielten sich gut.

...

Bis meine Oma auf einmal die Augen verleierte und nicht mehr reagierte. Ich saß ihr schräg gegenüber und war gleich bei ihr. Sie versuchte etwas zu sagen, was aber total unverständlich und vernuschelt war. Ich war so aufgeregt, dass ich nicht mal ihren Puls fühlen konnte. Das einzige was ich gleich rief: "Ruft mal jemand an." Präziser hatte ich mich nicht ausgedrückt. Aber zum Glück wusste mein Cousin gleich, was ich meinte. Er rief den Rettungsdienst und beschrieb die Symptome auch gleich so, dass ein Notarzt mitgeschickt werden konnte.
In der Zeit kam meine Oma zum Glück wieder zu sich und war auch wirklich gleich wieder recht klar. Sie wusste erstmal gar nicht, was passiert war. Aber sie war wieder bei uns und konnte normal mit uns erzählen.

Als der Notarzt eintraf, fiel mir ein Stein vom Herzen. Der Gute hatte schon mal unseren kleinsten gerettet - vor 5 Jahren bei seinem 1. epileptischen Anfall. Und da er Internist in der Klinik ist, in der ich ab morgen wieder anfangen darf, kannte ich ihn und wusste um seine ärztliche Kompetenz und seine Menschlichkeit.

Ich versuchte ihm die Symptome und das Geschehen zu schildern, sagte aber auch gleich, dass ich selber so aufgeregt bin, dass ich nicht weiß, ob ich das gerade richtig wiedergebe.
Nachdem ich meinte, der Puls sei unregelmäßig, fühlte er und dann war gleich der Satz "und vor allem LANGSAM". Und das war er wirklich. Als Oma ans EKG angeschlossen war, sah ich die Herzfrequenz: 29.
Huiui. Normal ist der Puls/die Herzfrequenz zwischen 60 und 80 Schlägen pro Minute. Oma ihr Herz schlug nur halb so schnell. Da war mir klar, dass ich den Puls deswegen so schlecht gemerkt hatte.

Nachdem die Flexüle gelegt war, versuchte der Notarzt mit Atropin den Puls in Normalbereich zu bekommen, dies half jedoch bei Oma nicht... Der Blutdruck war jenseits von gut und böse - etwas um die 200, aber eher nicht messbar...
Oma wurde erstversorgt und mit in die Klinik genommen. 

Mein allererster Gedanke war ja ein Schlaganfall. Aber da sie so schnell wieder bei uns war, konnte das der Notarzt wohl eher ausschließen und sein erster Satz nach Blick auf das EKG lautete daher eher "Sie werden wohl einen Schrittmacher brauchen".

Mein Papa fuhr gleich mit meiner Mama zu Oma nach Hause und packte die Krankenhaustasche und nahm die notwendigen Papiere mit. Aus dem Krankenhaus hielt er uns dann telefonisch auf dem Laufenden, bevor meine Eltern dann irgendwann auf unsere Familienfeier zurückkehrten.

Oma bekam noch in der Notaufnahme einen provisorischen Herzschrittmacher gelegt, der notfalls eben eingreifen soll, sollte ihr Herz wieder zu langsam schlagen.
Danach wurde sie auf die Intensivstation verlegt.

Nachdem alle noch Anwesenden den Schock verdaut hatten, sprach das Geburtstagskind "Darauf gibts jetzt erstmal Schnaps für alle". Und ja, genau das brauchten wir wohl auch... Ich war wirklich in der Situation die am schlimmsten Betroffene. Mein Papa hatte eine Ruhe. Ich beneide ihn sehr darum. Aber alle haben versucht, mir danach Mut zuzusprechen. Ich habe mir unglaublich Vorwürfe gemacht, dass ich nichts für sie tun konnte. Aber ich habe richtig reagiert und hätte einfach nicht mehr machen können...
Und dass ich keinen Puls merkte, lag zum einen an meiner eigenen Aufgeregtheit und zum anderen aber daran, dass am Anfang wohl wirklich kein Puls da war. Es war wohl ein Herzstillstand, den meine Oma da erlitten hat... Schon krass.

...

Die Nacht habe ich natürlich nicht wirklich gut geschlafen. Ich habe immer wieder im Kopf die Situation noch mal wiederholt. Und bin jedes einzelne Wort und Geschehen noch mal nachgegangen. Aber es war alles gut so wie es gewesen ist. Damit muss ich mich nun abfinden. Wir haben alle richtig und gut reagiert. Wir waren eine Einheit und jeder hat für sich richtig gehandelt. Die Männer haben den nötigen Platz geschaffen, Tische und Stühle aus dem Weg geräumt und ich habe mein Bestes gegeben, 1. Hilfe zu leisten. Auch wenn diese in dem Fall eben sehr beschränkt war.

...

Meiner Oma gehts heute schon wieder den Umständen entsprechend gut. Wir haben sie am Nachmittag besucht. Sie liegt eben auf ITS. Aber sie ist fit und munter und hat sogar schon nach einem Rätselheft verlangt. Das habe ich ihr natürlich sehr gerne mitgebracht.
Morgen entscheidet es sich, ob sie einen richtigen Herzschrittmacher benötigt. Das im Moment ist ja nur vorübergehend. Aber bisher wurde er nicht benötigt und ihr Herz hat die Arbeit normal wieder aufgenommen und seinen normalen Rhythmus wiedergefunden. Herzfrequenz war bei unserem Besuch auch völlig okay. Aber mit 56 knapp unter Normal...

Ich bin schon sehr erleichtert. Da sieht man aber mal, dass man als Angehöriger genauso macht- und hilflos ist, wie jeder andere auch... Die Ausbildung spielte keine Rolle. Ich war einfach nur die Enkelin...

Wie hat es mein Cousin am Abend noch so schön formuliert: "Ich habe mir doch schon die Getränke zum 90. ausgesucht. Da muss sie schon noch etwas durchhalten. ;)" (meine Oma wird im Oktober 82 Jahre alt!)

Oma ich liebe dich!

Mittwoch, 27. Mai 2015

Fahrrad fahren

Mit 6 Jahren lernt man ... Fahrrad fahren.

Genau und das ist es auch, was der kleine Große innerhalbt sehr sehr kurzer Zeit tatsächlich schon wahnsinnig gut beherrscht. Bei seiner Oma hat er ein etwas größeres Rad und hat darauf innerhalb weniger Tage das Radfahren erlernt. Bis vor kurzem fand es das alles nämlich noch gar nicht so toll und war immer recht schnell genervt, wenn dieses Thema aufkam.
Aber wahrscheinlich hat es dann doch einfach "KLICK" gemacht, dass es gar nichts Schlimmes und doch eigentlich recht cool ist.

Jedenfalls kann er es jetzt.

Und am Wochenende hatte er sein kleines Fahrrad welches sonst bei der Mama steht auch mit bei uns. Und da sind wir zu dritt als kleine Familie bei uns um die Häuser gefahren. Mein Freund hatte ja eigentlich erwartet, dass wir nur eine kleine Runde fahren würden und der kleine Große dann schon wieder aufgeben würde. Aber weit gefehlt. Wir sind drei mittelgroße Runden durch unser Wohngebiet gefahren und das sehr sicher und auch richtig gut. Die Straße haben wir dabei auch mal getestet. Ich weiß, dass sollte man mit einem Kind nicht unbedingt tun, aber hier ist der Verkehr sehr wenig und wenn wir es nicht mal hier testen, wo denn dann?!
Und das klappte wirklich erstaunlich gut. Der Große hatte schon eine gute Übersicht und das gemeinsame Fahren machte echt richtig Spaß.
Außerdem freute er sich schon seit dem Morgen auf nach dem Mittagessen, denn da wollten wir unsere kleine Radtour starten. Demzufolge kam immer wieder die Frage, wann es denn nun endlich soweit sein würde... Kleiner ungeduldiger eben ;)

Wir hoffen sehr, dass es das nächste Mal wieder passt und wir wieder gemeinsam fahren können.

Und weil uns beiden - meinem Freund und mir - das Fahren so gut gefallen hat, sind wir dann am Sonntag gleich auch noch allein losgefahren und haben nun mittlerweile auch dem Freund noch einen Fahrradhelm und ein Paar Fahrradhandschuhe gekauft. Beides besaß er nämlich noch nicht... Und weil es für mich sehr unbequem war, gab es für mich einen neuen breiteren Sattel... Als ich jünger war, kam ich mit meinem schmalen Sattel immer gut klar. Manchmal tat mir der Popo zwar auch weh, aber es ging... Jetzt jedoch bin ich wohl doch einfach ein wenig in die Breite gegangen. Und da brauchte ich dann mal einen weiblichen Sattel. Jetzt besitze ich einen schönen Schaumsattel. Bin gespannt auf unsere nächste Tour. Wie der sich so macht - der Sattel ;)
Aber leider ist das Wetter ja im Moment eher nicht wirklich schön. Und das wo wir beide Urlaub haben... Tja. Kann man nichts machen...

Müssen die Fahrräder noch ein wenig im Keller bleiben ;)

Sonntag, 24. Mai 2015

Abschied und so

Es ist schon komisch...

Am Freitag hatte ich meinen letzten Dienst im alten Krankenhaus. Mit den lieben Kollegen. Ich habe einen Kuchen gebacken. Das Blech war innerhalb kurzer Zeit alle. Nicht mal der Nachtdienst hat mehr etwas davon abbekommen... Geschmeckt hat er jeden falls super!

Einige Kollegen werde ich schon sehr vermissen. Am liebsten würde ich diese einpacken und auf die neue Arbeitsstelle mitnehmen. Geht natürlich nicht... Aber interessanter Gedanke ist es schon.
Ein Jahr war ich jetzt am Stück wieder in dem Haus beschäftigt. Und auch fast die ganze Zeit auf der Station... In letzter Zeit war das Arbeiten nicht schön. Es war sehr anstrengend, die Patienten waren wenig angenehm, die Chefärztin wenig einsichtig und viele Leute waren krank... So dass wir dauerhaft unterbesetzt gearbeitet haben... Einfach sehr unschön. Genauso war auch mein letzter Arbeitstag. Wir waren unterbesetzt und hatten natürlich ordentlich zu tun... Aber ich habe es geschafft.

Bevor ich gegangen bin, habe ich noch mein Geschenk abgegeben. Ich habe für eine Kollegen Topflappen gestrickt. In rosa. Ein Foto vom Anfang hatte ich schon mal gezeigt. Jetzt sind sie endlich fertig. Ich konnte mich länger nicht aufraffen, diese weiter zu stricken. Obwohl es nicht schwer war, diese zu stricken. Natürlich nicht. Sind ja auch nur 20 x 20 cm. Außerdem strickt sich auch das Perlmuster wahnsinnig leicht von der Hand.


Den Wollrest habe ich noch als Zugabe hinzugegeben. Vielleicht fängt die Kollegin ja doch auch noch mit Stricken an... Man kann ja nie wissen. Diesen Gedanken fand sie zumindest sehr witzig ;)

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Jetzt habe ich noch eine Woche frei. Und der Freund hat auch Urlaub. Das ist so wunderbar. Wir haben mal Zeit für uns zwei :)

Mittlerweile habe ich mich an meine Saftpresse gewagt. Meine Küchenmaschine hat ja so wahnsinnig viel Zubehör, dass ich es immer noch nicht geschafft habe, es alles auszutesten. Obwohl ich die Maschine fast schon 3 Jahr besitze...




Ich wünsche euch schöne Pfingsten!