Mittwoch, 18. April 2018

36. SSW

Die 36. SSW liegt hinter uns. Was mich so bewegte, habe ich nun festgehalten.
Hier bitte bedenken, dass dieser Beitrag eigentlich für den 12. April gedacht war. Aufgrund unseres Krankenhausaufenthaltes, den ihr HIER nachlesen könnt, geht dieser Post erst mit Verspätung online.

Bauchumfang: nicht gemessen - wegen Krankenhausaufenthalt

Gewicht: ca 9 kg mehr seit Beginn der Schwangerschaft

Seele: Die Schmerzen sind weiterhin reichlich vorhanden. Mein Beckengurt kam dagegen erst am Mittwoch an. Das dieser vermutlich nicht ganz unschuldig an unserer Blaulicht-Fahrt ist, ist nicht bewiesen, aber erscheint mir persönlich am logischsten.
Am Montag war ich in meiner Hebammenpraxis und habe nun seit dem auch eine Nachsorge-Hebamme. Im Gespräch erschien es mir richtig, sie gleich zu fragen. Wir beide haben am gleichen Tag Geburtstag - wenn das kein gutes Omen ist.

Untersuchungen/Arztbesuche: Am Donnerstag-Morgen - aufgrund dessen wir dann mit dem RTW in die Klinik fuhren.

Bauch/Busen: Ich habe gerade das Gefühl, der Bauch wächst nicht mehr sonderlich viel. Aber da wir nicht gemessen haben, kann ich das nicht belegen. Ein paar Dehnungsstreifen sind an den Seiten aber dazugekommen.

Haut/Haare/Nägel: Haare sind frisch geschnitten und gefärbt. So gefalle ich mir nun auch wieder und bin mit dieser Frisur bereit, den kleinen Mann in Empfang zu nehmen. Mal sehen, wie lange ich das so sehe ;)
Pickel sind immer noch vorhanden. Aber etwas weniger schmerzvoll.

Körper: Auch am Thema Schlafen hat sich nicht viel verändert. Es ist weiterhin eher schlecht.

Errungenschaften: Ich wollte eigentlich noch Pflegeprodukte kaufen. Aber da kam mir unser Krankenhausaufenthalt dazwischen. Deswegen gab es diese Woche nichts Neues.

Geht gar nicht: Zigarettenrauch, scharfe Sachen - unverändert

Geht gut: Cornflakes

Gelüste: Kiwi, Banane

Vorherige Schwangerschaftswochen:
SSW 12 💗 SSW 13 💗 SSW 14 💗 SSW 15 💗 SSW 16 💗 SSW 17 💗 SSW 18 💗 SSW 19 💗 SSW 20 💗 SSW 21 💗 SSW 22 💗 SSW 23 💗 SSW 24 💗 SSW 25 💗 SSW 26 💗 SSW 27 💗 SSW 28 💗 SSW 29 💗 SSW 30 💗 SSW 31 💗 SSW 32 💗 SSW 33 💗 SSW 34 💗 SSW 35

Was für ein Tag...

Dieser Beitrag bezieht sich auf den 12. April 2018 und die darauf folgenden Tage. Aber lest selbst:

Ich hatte am Morgen einen Termin bei meiner Gynäkologin. Normale Kontrolle.
Ich sollte ans CTG angeschlossen werden. Doch die Schwester fand nur schlechte Herztöne. Zur Kontrolle nahm sie noch meinen Puls, der wohl schneller war als die aufgezeichneten Herztöne. An ihrer Reaktion merkte ich, dass etwas nicht stimmt. Sie holte sich die Ärztin dazu…
Da erst wurde mir gesagt, dass die Herztöne schlecht waren und sie mich jetzt sofort in die Klinik verlegen würden. Ich solle meinen Mann anrufen, aber ihm keine Angst machen. Also habe ich ihn am Telefon auch gleich beruhigt und gemeint, dass nichts Schlimmes sei, wir zwei (der Bauchbewohner und ich) nun aber in die Klinik gefahren werden würden. Ich habe da noch gar nichts realisiert gehabt. Das CTG war zwischendurch nicht angelegt, wurde dann aber noch einmal angehangen und die Herztöne des Kleinen normalisierten sich gerade.
Der RTW kam, ich hörte ihn schon von weitem mit TaTüTaTa… „Super, so einen Aufriss um mich.“ Dachte ich sofort…
Ich hatte vorher schon überlegt, ob ich vielleicht jemanden von der RTW-Besatzung kennen würde. Und dabei hatte ich dann echt Glück. Es war ein Bekannter, wir haben jahrelang zusammen VoDao trainiert. Welch ein Zufall. Er erkannte mich zwar nicht gleich, aber nachdem ich ihm sagte, wer ich bin, war auch bei ihm die Wiedersehensfreude riesengroß. Und ich solle doch bitte meinem Papa liebe Grüße bestellen.

Da die Herztöne soweit wieder in Ordnung waren, durfte ich bis zum RTW laufen. Es hätte sich in dem engen Treppenhaus meiner Ärztin eh bescheiden gemacht… Die Trage hätte da nicht funktioniert, maximal der Tragestuhl. War ja aber zum Glück nicht nötig.
Im RTW entschied ich mich dann für die Liegeposition, stellte ich mir angenehmer vor. Besonders schön ist es nun wahrlich nicht, aber es war auszuhalten. Die ca 20 km bis ins Krankenhaus habe ich jedenfalls ohne Übelkeit hinter mich gebracht.

Im Krankenhaus angekommen, wurde ich in den Kreißsaal gefahren. Auf dem Weg dahin, fand uns noch die zuständige Hebamme und konnte mittels Doppler-Gerät die Herztöne messen, die erstaunlich gut um 140 Bpm lagen. Das Ärzteteam konnte aufatmen, hatten sie doch für uns schon alles für einen Notkaiserschnitt vorbereitet und den OP-Plan gestoppt. Es wurde noch die Übergabe durch den Rettungsdienst gemacht und ich ans CTG gehangen. Die Ärztinnen legten mir eine Flexüle und nahmen Blut ab. Aber zum Glück sah alles gut aus und sie konnten sich etwas beruhigen.
Mein Mann kam dann auch dazu und so konnte ich auch ihn beruhigen.
Nun scherzten wir etwas, dass der kleine Mann wohl unbedingt mal RTW mit Blaulicht fahren wollte.
Ich dachte da ja, dass wir vielleicht nur kurz noch zur Überwachung dableiben und dann wieder nach Hause gehen könnten.

Tja, falsch gedacht. Ich wurde dann noch gynäkologisch untersucht, da war alles in Ordnung und danach wurde der Kleine mittels Schall vermessen. Das ganze sah nicht sooo super aus. Der Kleine wurde richtig klein geschätzt und auch sonst wirkte alles doch irgendwie wieder etwas bedrohlich auf meinen Mann und mich. Die Ärztin war aber auch richtig angespannt und so hat sie nur recht spärlich mit uns kommuniziert. (Ich mache ihr daraus keinen Vorwurf, sie wollte einfach nichts falsch machen oder übersehen und sie musste sich ja ein genaues Bild der Lage machen!)
Es hieß erst einmal nichts Schlimmes und ich wurde in "mein" Zimmer gebracht. Zum Glück ein Einzelzimmer. Was für ein Glücksfall!

Mein Mann blieb noch kurz zur Aufnahme mit da und fuhr dann noch einmal nach Hause. Denn ich hatte natürlich meine Krankenhaustasche nicht fertig gepackt und so fehlte noch einiges, was er dann aber mit meiner Hilfe gut zusammen suchen konnte.
Ich bekam in der Zwischenzeit etwas zu Essen und wurde noch an eine Magnesium-Kurzinfusion angeschlossen. Wobei hier der Begriff "Kurzinfusion" eher ein Witz ist. Denn das Zeug ist so venenreizend, dass es recht langsam laufen muss - und trotzdem noch wahnsinnig brennt/wehtut - und somit lief die erste Flasche davon in rund 2 Stunden durch...

Es gab nach dem Mittagessen noch mal ein CTG. Das war noch etwas wackelig, weil der Schallkopf nicht ganz richtig lag. Aber die Herztöne des Kleinen waren völlig normal.
Und der kleine Mann wurde immer mobiler. Was mich zu der Vermutung brachte, dass ihn der Beckengurt eingeengt hatte. Den konnte ich erst am Tag zuvor aus dem Sanitätshaus abholen und habe ihn dann abends und auch in der Nacht getragen bis ich morgens bei meiner Ärztin ans CTG gehangen wurde. Da habe ich ihn dann abgemacht und vermutlich hat das den Kleinen tatsächlich so gestresst, dass er schlechte Herztöne hatte.
Aber das ist nur eine Vermutung von mir - die sich irgendwie auch weiter gefestigt hat. Es weiß letztendlich keiner, woran es genau lag.

Der Mann kam dann mit meinen Sachen wieder und wir haben das ganze Geschehen noch einmal versucht, gemeinsam aufzuarbeiten... Schon irgendwie komisch.
Ich begann da erst so richtig zu realisieren, dass wir tatsächlich an einem Notkaiserschnitt und den ganzen Folgen vorbeigeschrammt sind... Es hätte ja nun ganz anders ausgehen können. Mein Gehirn hat vorher solche Gedanken vehement verdrängt und mich somit sicherlich geschützt.

Am späten Nachmittag kam meine Freundin, die gleich um die Ecke des Krankenhauses wohnt, mit ihrem kleinen Sohn vorbei - die beiden hatte ich vor einigen Wochen zu Hause besucht. Und da konnte ich mich noch etwas ablenken. Denn so ganz allein im Zimmer macht man sich doch schon auch Gedanken über das "Was wäre wenn"...

Abends gab es noch mal ein CTG und später dann auch noch mal die schöne Magnesium-Kurzinfusion - autsch.
Da dachte ich ja noch, ich könnte am nächsten Tag wieder gehen.

Freitag, 13. April:
Nach der Visite wusste ich allerdings, dass wir mindestens noch bis zum nächsten Morgen bleiben würden. Es würden über den Tag verteilt wieder einige CTGs geschrieben und Magnesium gibt es auch noch mal als Kurzinfusion. Zum Glück sah die zuständige Schwester, dass meine Flexülen-Stelle echt gereizt war und hat nach der Infusion meine Flexüle entfernt. Die tat auch wirklich ordentlich weh und sah richtig schön rot aus... Was war ich froh, das Ding los zu sein. Ich hatte sie im Handrücken und das ist echt nervig und einschränkend. (Erinnert mich daran, wenn ich wieder arbeiten gehe: ich möchte meine Patienten nicht mehr anmeckern, wenn sie mit ihrer Flexüle bzw. deren Stelle unzufrieden sind!)
Immerhin konnte ich heute gleich noch meine Anmeldung zur Geburt vornehmen. So brauchte ich das am Montag dann nicht machen - da hatte ich eigentlich einen Termin dafür. Also habe ich mit der Hebamme die Aufnahme gemacht und bei der Anästhesiesprechstunde die PDA-Aufklärung besprochen - diese möchte ich wirklich nur im äußersten Fall anwenden müssen, aber ohne vorherige Aufklärung gibt es dann keine PDA (wegen Unzurechnungsfähigkeit unter Wehen). Nun fehlte nur noch die Besprechung mit der Ärztin, aber da hoffte ich einfach auf mein Abschlussgespräch.

Ich fieberte dann also dem nächsten Morgen entgegen. Leider war auch hier die Visite nicht ganz auf meiner Seite. Da das Magnesium erst mal auf Tabletten umgestellt werden muss, könne ich nicht vor dem nächsten Tag gehen. Leider.
So hatten wir also auf jeden Fall noch eine Übernachtung gebucht. Hmm super. So langsam hatte ich echt keine Lust mehr. Es ist langweilig, man schaut ständig nach der Uhr, wann es denn etwas zu essen gibt. Und dazwischen weiß man nicht so richtig, was man tun soll. Alleine nach draußen gehen, traute ich mich nicht, es könnte ja etwas mit mir oder dem Kleinen sein. Oder es sucht mich jemand für Untersuchungen oder Ähnliches.
Mit dem Mann bin ich dann am Nachmittag aber zum Glück bei schönstem Sonnenschein ein Eis essen gegangen. Es war zwar recht windig, aber so war es auch ganz angenehm.
Allerdings mussten wir nach kurzer Zeit wieder im Zimmer sein. Denn der kleine Mann hatte zum Mittags-CTG noch einmal einen Abfall seiner Herztöne und somit noch ein zusätzliches CTG für den Nachmittag gebucht. Da sich mittags die Frequenz schnell wieder selbst normalisierte, gehen die Ärzte und Hebammen davon aus, dass der Bauchbewohner vermutlich mit seiner Nabelschnur gespielt hat und deswegen die Herztöne kurzzeitig schlechter wurden.
Ich genoß nach dem CTG noch einmal Besuch von meiner Freundin samt ihrem kleinen Sohn und mit den Beiden bin ich auch noch mal draußen an der frischen und schönen Luft gewesen. Was tat das gut.

Ich fieberte nun also dem nächsten Morgen entgegen...
Ich war noch gar nicht richtig wach, da kamen innerhalb von einer Viertelstunde 3 Menschen in mein Zimmer gestürmt. Zuerst eine Blutentnahme, dann das morgendliche Vitalzeichenmessen (damit hatte ich ja gerechnet) und dazu kam dann auch noch die Hebamme, die das erste CTG des Tages schrieb. Was für ein Stress am frühen Morgen. Und das ganze, bevor ich überhaupt aufgestanden, geschweige denn gewaschen gewesen wäre.
Ich wartete zuerst noch auf die Visite, aber von der war weit und breit nichts zu sehen, so dass ich dann erst einmal frühstücken ging. Hunger hatte ich ja eigentlich fast immer und so wurde dem Essen wirklich entgegen gefiebert. Schlimm, dieser auferlegte Tagesablauf.
Nach dem Essen unterhielt ich mich noch mit einer Frau, die schon entbunden hatte. Und da wollte mich dann die Visite doch sehen. Es solle noch eine Untersuchung gemacht werden, von der es abhänge, ob ich dann nach Hause gehen könne. Na ein Glück. Allerdings gab es im Kreißsaal einen Notfall, sodass die Untersuchung definitiv noch auf sich warten lassen würde. Aber immerhin schon mal gute Neuigkeiten.
Ich wartete also den gesamten Vormittag darauf, dass mich die Ärztin zur Untersuchung holen würde. Leider hatte sie wirklich viel zu tun. Sodass auch noch das Mittagessen verging und ich mich erst einmal zum Mittagsschlaf hinlegte - Murphys Law und so kam natürlich genau dann die Ärztin.
Der kleine Mann wurde noch einmal geschallt und vermessen und es klang alles schon ein wenig besser als am Donnerstag. Ganz so bedrohlich klein, wie er da noch geschätzt wurde, ist er wohl nun doch nicht. Aber es wird eben ein zartes Kind - da ich aber selbst nicht mal 160 cm groß bin, ist das überhaupt kein Problem und ich kann damit gut leben, dass wir einen kleinen Wurm bekommen werden ;)
Es sollte noch ein letztes Mittags-CTG geschrieben werden und danach dürften wir dann tatsächlich nach HAUSE! Yippie Yeah! Wie ich mich freute!

Und wer bis hier hin durchgehalten hat, wird jetzt auch noch mit ein paar Bildern aus meinem Krankenhausalltag belohnt. Natürlich nur, wenn ihr möchtet.

Nach zwei Versuchen, hatte ich dann auch eine Flexüle liegen. Allerdings eben am Handrücken.

Mein Blick aus dem Bett - da war ich tatsächlich noch dran gefesselt - ohne Infusionsständer läuft es sich schlecht...

Hier dann schon mit Infussionsständer, aber dafür ein wunderschönes Bild der fürchterlichen Magnesium-Kurzinfusion

Ablenkung!

So sah meine Hand dann Freitagabend aus - nach dem die olle Flexüle endlich entfernt war - man sieht deutlich, wie es gerötet ist... Autsch

Unsere Lieblingsbeschäftigung in diesen Tagen - CTG schreiben - aber immerhin auf meinem Zimmer

So sieht der andere Teil aus - nämlich der Bauch und ich am CTG ;)

Und Schatzi hat mir etwas "ordentliches" zu trinken mitgebracht... es gab nämlich nur Fencheltee. Und so gern ich den trinke, aber nach mehreren Tagen, hatte ich davon einfach mal genug!

Dienstag, 10. April 2018

1000 Fragen an mich selbst - #14

Here we go - Teil 14 der "1000 Fragen an mich selbst"-Reihe.

261. Über welche Themen unterhälst du dich am liebsten?

Über Themen, die mir Spaß machen. Und dabei kommt es aber häufig auch auf den Gesprächspartner drauf an.

262. Kannst du leicht Fehler eingestehen?

Ja, meistens schon.

263. Was möchtest du nie mehr tun?

Ich denke, ich werde mit dem Muttersein noch viele Dinge entdecken, die ich so nie sagen bzw. machen wollte. Was ich mir immer vorgenommen habe, was ich nie mache.
Aktuell fällt mir zu dieser Frage aber so gar nichts ein.

264. Wie ist dein Gemütszustand üblicherweise?

Ich bin meistens fröhlich und versuche auch, meine gute Laune weiterzugeben.
In letzter Zeit bin ich aber durch die Hormone auch leichter genervt und habe es so langsam satt - ich möchte nicht mehr schwanger sein. Es darf nun gern vorbei gehen.

265. Sagst du immer die Wahrheit?

Ich versuche es. Manchmal muss aber auch mal eine kleine Notlüge sein.

266. Was bedeutet Musik für dich?

In meiner Teenie-Zeit habe ich deutlich mehr Musik gehört. Jetzt aktuell liebe ich auch mal die Ruhe um mich herum. Aber wenn ich Musik höre, muss es meine Musik sein und ich muss mich mit ihr wohlfühlen.

267. Hast du schon einmal einen Weinkrampf vorgetäuscht?

Nein.

268. Arbeitest du gern im Team oder lieber allein?

Beides. Das ist gerade bei meiner Arbeit nicht immer leicht. Aber auch da ist es manchmal gut, allein zu arbeiten. Im Team ist es jedoch meistens deutlich einfacher und man kommt gemeinsam schneller an sein Ziel. Leider sehen das nicht immer alle Kollegen so.

269. Welchen Fehler verzeihst du dir immer noch nicht?

Aktuell gibt es da nichts. Hin und wieder gibt es Dinge, über die ich lange nachdenke und mich ärgere. Aber aktuell beschäftigt mich wirklich gar nichts.

270. Welche Verliebtheit, die du empfindest, verstehst du selbst nicht?

Da gibt es keine.

271. Denkst du intensiv genug über das Leben nach?

Ich versuche es. Diese Fragen hier helfen dabei ja auch enorm.

272. Fühlst du dich manchen Leuten gegenüber sehr unsicher?

Ja.

273. Bist du autoritätsgläubig?

Wie darf man denn diese Frage verstehen? Ich finde schon, dass man Autorität von anderen schätzen sollte. Aber sie darf auch hin und wieder hinterfragt werden.

274. Bist du gern allein?

Manchmal ja.

275. Welche eigenen Interessen hast du durchgesetzt?

Ich habe meinen Traumberuf ergriffen, obwohl meine Familie lange Zeit dagegen war, bzw. mich von der Schwere meiner Arbeit überzeugen wollte. Dies hat mich jedoch trotzdem nicht davon abgehalten, ihn zu ergreifen. Und nun meckere ich hin und wieder über unsere bescheidenen Arbeitsumstände.

276. Welchen guten Zweck förderst du?

Öhm keinen.

277. Wie sieht dein Traumhaus aus?

Es hat ein mittelgroßes Grundstück und man hat von den anderen Seiten keine Einsicht darauf. Außerdem hat es eine schöne Terasse, eine große Küche und ein großes Bad. Der Zugang zum Haus ist einfach und ebenerdig - man muss schließlich an das Älterwerden denken. Es ist komplett ebenerdig - vielleicht mit einem Keller.

278. Machst du leicht Versprechungen?

Nein.

279. Wie weit gehst du für Geld?

Ich gehe für Geld meiner Arbeit nach. Ansonsten würde ich nichts anderes machen wollen.

280. Bist du häufig eigensinnig, auch wenn es zu deinem Nachteil ist?

Leider ja.

Hier könnt ihr gern noch mal nachlesen, wie ich die ersten Fragen der Reihe beantwortet habe:
#1 (Fragen 01 - 20)
#2 (Fragen 21 - 40)
#3 (Fragen 41 - 60)
#4 (Fragen 61 -  80)
#5 (Fragen 81 - 100)
#6 (Fragen 101 - 120)
#7 (Fragen 121 - 140)
#8 (Fragen 141 - 160)
#9 (Fragen 161 - 180)
#10 (Fragen 181 - 200)
#11 (Fragen 201 - 220)
#12 & #13 (Fragen 221 - 260)

Donnerstag, 5. April 2018

35. SSW

Nun liegt also die 35. Woche hinter mir. Bzw. hinter uns. Denn der Bauchbewohner macht weiterhin sehr ordentlich auf sich aufmerksam. Aber das ist auch gut so! Da weiß ich wenigstens, dass alles in Ordnung mit ihm ist.
Letzte Woche hatte ich noch mein Bauchshooting. Und gestern hat mir die Fotografin die Bilder zum ersten Anschauen und Aussuchen geschickt. Ich bin teilweise sehr begeistert. Aber leider sehe ich auch auf einigen echt schrecklich aus. Aber die müssen wir ja nicht nehmen. Wir haben jedenfalls unsere Favoriten rausgesucht und ich bin sehr auf das Endergebnis gespannt. Denn im Moment waren die alle noch unbearbeitet.

Bauchumfang: 111 cm - 2 cm mehr als in der Vorwoche

Gewicht: 8 kg mehr seit Beginn der Schwangerschaft

Seele:  Schmerzen sehr schwankend. Und demzufolge sind auch meine Tage sehr unterschiedlich. Insgesamt habe ich immer wieder "Mimimi"-Momente und davon reichlich. Ich habe langsam keine Lust mehr.
Am Wochenende habe ich meine lieben Kollegen auf meiner Station besucht und die beiden haben sich riesig gefreut! Das hat gut getan!
Und gestern war ich bei meiner Freundin, von der ich so viele Sachen bekommen habe und konnte so sie und ihren Sohn besuchen. Das war auch sehr schön. Der Kleine ist ein richtiger Strahlemann. Ich bin sehr gespannt, wie unser Bauchbewohner sein wird!

Untersuchungen/Arztbesuche: Diese Woche keine. Nächste Woche wieder.

Bauch/Busen: Der Bauch ist weiterhin die liebste Spielwiese des Kleinen - logisch. Sonntag war wieder richtig doll Party angesagt. Er scheint da immer einen großen Wachstumsschub durchzumachen. Jedenfalls tut mein Bauch manchmal recht doll weh. Und er hat es diese Woche auch geschafft, um meinen Bauchnabel herum so zu treten/drücken, dass ich da einen blauen Fleck drum herum hatte. An der Stelle, wo die Haut besonders dünn ist. Und das ist auch immer die Stelle, wo es besonders wehtut, wenn er sich dagegen drückt.

Haut/Haare/Nägel: Meine Haare spliessen zur Zeit auch wieder ganz schlimm. Aber morgen habe ich zum Glück meinen nächsten Frisörtermin. Da wird dann wohl ein ganzes Stückchen von ab kommen ;)
Die Pickel sprießen noch deutlich mehr als letzte Woche. Und sind auch wieder sehr schmerzhafte dabei.

Körper: Schlafen ist weiterhin ein Auf und Ab. Vorletzte Nacht war furchtbar. Ich war total müde, aber fand überhaupt nicht in den Schlaf und habe mich zwei Stunden nur mit Schmerzen gedreht... Mein Beckengurt ist natürlich auch noch nicht da. Das Sanitätshaus musste den erst bestellen.
Neuerdings tritt mir der Kleine auch immer öfter merklich in die Blase. Bisher kann ich alles noch gut halten, befürchte jedoch, dass das nicht mehr sooo lange gut geht...
Und ich merke nun deutlich, wie die Gebärmutter nach oben drückt. Sie dürfte jetzt an ihrem Höchststand angekommen sein. Gestern Abend hatte ich auf jeden Fall ordentlich mit dem Atmen Probleme.

Errungenschaften: Ich habe gestern von meiner Freundin wieder eine Kiste mit Sachen mitgebracht. Das sind dann aber schon die größeren Größen. Da habe ich also noch etwas Zeit, die zu waschen und dann einzusortieren. Erstmal wandert die Kiste in den Keller.
Pflegeprodukte habe ich jetzt schon mal angefangen, zu kaufen. Da fehlt aber noch ein bisschen was.

Geht gar nicht: Zigarettenrauch, scharfe Sachen - unverändert

Geht gut: Cornflakes, Gurkensalat

Gelüste: Kiwis, Nashis (leider gibt es bei uns keine mehr im Kaufland 😞 ), Himbeeren, saure Gurken

Vorherige Schwangerschaftswochen:
SSW 12 💗 SSW 13 💗 SSW 14 💗 SSW 15 💗 SSW 16 💗 SSW 17 💗 SSW 18 💗 SSW 19 💗 SSW 20 💗 SSW 21 💗 SSW 22 💗 SSW 23 💗 SSW 24 💗 SSW 25 💗 SSW 26 💗 SSW 27 💗 SSW 28 💗 SSW 29 💗 SSW 30 💗 SSW 31 💗 SSW 32 💗 SSW 33 💗 SSW 34

Samstag, 31. März 2018

1000 Fragen an mich selbst - #12 & #13

Ich habe es letzte Woche einfach nicht geschafft, alle Fragen zu beantworten. Daher gibt es heute nun gleich zwei Folgen aus der Reihe "1000 Fragen an mich selbst" - nämlich Teil 12 und Teil 13.

221. Gibt es Freundschaft auf den ersten Blick?

Ja. So wie es auch die Liebe auf den ersten Blick gibt.
Aber es gibt genauso Freundschaft, die erst nach Jahren entsteht. Und dafür dann umso intensiver ist, weil man sich in der Regel schon viel länger kennt.

222. Gönnst du dir selbst regelmäßig eine Pause?

Im Moment kann ich das ja noch gut machen und nutze es in vollem Umfang. Wenn erst der Bauchbewohner geboren ist, wird das sicherlich nicht mehr so einfach funktionieren.

223. Bist du jemals verliebt gewesen, ohne es zu wollen?

Ja. Ich war eine zeitlang in meinen besten Freund verliebt, er war in einer Beziehung und wir beide hätten sowieso nicht gut zusammen gepasst. Das habe ich aber erst viel später begriffen.

224. Steckst du Menschen in Schubladen?

Ich versuche es nicht zu tun, aber das gelingt mir nicht immer. Und meistens stellt man kurz danach fest, dass derjenige doch ganz anders ist als man zuerst dachte.

225. Welches Geräusch magst du?

Da gibt es viele Geräusche. Ich bin heute früh zum Beispiel vom Vogelgezwitscher geweckt worden. Und das, obwohl es draußen eisig kalt ist. Fühlt sich schon ein bisschen wie Frühling an.

226. Wann warst du am glücklichsten?

Zuletzt am Tag unserer Hochzeit! Ich habe den ganzen Tag nur gestrahlt und mich gefreut!

227. Mit wem bist du gern zusammen?

Mit meinem Mann. Und meiner besten Freundin, die ich leider viel zu selten sehe.
Aber ich habe auch einige Kolleginnen besonders gern um mich herum. Auf Arbeit geben die mir dann ein gewisses Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden. Einfach, weil sie da sind und ich mich im Dienst auf sie verlassen kann.

228. Willst du immer alles erklären?

Ja, dazu neige ich leider allzu oft. Ich versuche, mir das etwas abzugewöhnen. Es passt nicht immer zur Situation und viele Personen wollen das auch gar nicht so gern haben.

229. Wann hast du zuletzt deine Angst überwunden?

Diese Frage kann ich gar nicht genau beantworten.

230. Was war deine größte Jugendsünde?

Ich bin eine zeitlang sehr punkig herumgelaufen. Wenn auch nicht direkt mit verrückten Haarfarben. So doch mit selbstbemaltem schwarzem Armee-Rucksack und meistens schwarzlackierten Fingernägeln und auch dementsprechend geschminkt. Dazu gehörte IMMER mein "Pali-Tuch". Und einige Zeit begleitete mich eine schwarze enganliegende ausgewaschene Jeanshose mit Löchern. Ich habe all das geliebt.

231. Was willst du einfach nicht einsehen?

Da gibt es einiges. Mir fehlen gerade aber die richtigen Worte, um es zu beschreiben.

232. Welche Anekdote über dich hörst du noch häufig?

Meine eine Oma musste sich immer Geschichten und Märchen ausdenken. Vor ihr wollte ich keine der schon zahlreichen Märchen hören. Sie machte das aber auch immer super. Und die andere Oma wunderte sich eine zeitlang, warum ich Geschichten von der Ameise oder ähnliches hören will. Bis sich meine Omas mal austauschten und feststellten, wovon ich der einen immer erzählte.

233. Welchen Tag in deinem Leben würdest du gerne noch einmal erleben?

Meinen Hochzeitstag. Auch wenn er noch gar nicht so lange her ist. Er war einfach wunderschön!

234. Hättest du lieber mehr Zeit oder mehr Geld?

Von beidem ein bisschen.

235. Würdest du gern in die Zukunft schauen können?

Manchmal ja, manchmal nein.

236. Kannst du gut deine Grenzen definieren?

Es gelingt mir meistens recht gut. Im Job gehört es ohnehin dazu, sich selbst zu reflektieren. Das bekommt man zur Genüge in der Ausbildung eingeimpft.
Und auch im Privatleben nutze ich die Selbstreflektion sehr gern und häufig.

237. Bist du jemals in eine gefährliche Situation geraten?

Ja. Im Urlaub mit meinen Eltern in Kroatien. Wir haben dort eine Familie kennengelernt, die ein Motorboot besaß. Und mit denen sind wir in die nächst entfernte Stadt gefahren. Da nicht alle im Bott Platz hatten, mussten zwei Erwachsene mit Fahrrädern fahren.
Auf dem Rückweg zog ein heftiger Sturm auf. Der sogenannte "Bora Bora" zog über uns hinweg. Und es wurde sehr ungemütlich auf dem Wasser. Zum Glück haben wir es an einem anderen Campingplatz an Land geschafft und wurden dann auf der Straße von einer anderen deutschen Familie mit zu unserem Campingplatz genommen.
Mein Papa sagte immer, wenn wir es nicht aus dem Boot an Land geschafft hätten, wären wir vermutlich alle gestorben. Ich habe das damals mit meinen fast 10 Jahren (es war einen Tag vor meinem 10. Geburtstag) zum Glück als nicht so schlimm erlebt. Aber es wäre sicherlich wirklich so passiert.

238. Hast du einen Tick?

Nein.

239. Ist Glück ein Ziel oder eine Momentaufnahme?

Es ist ein stetiger Prozess. Und meistens mit kleinen Momentaufnahmen verknüpft.

240. Mit wem würdest du deine letzten Minuten verbringen wollen?

Mit meinem Mann!

241. Fühlst du dich im Leben zu etwas berufen?

Zu meiner Arbeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin und damit auch dazu, den Menschen zu helfen. Vor allem den Kranken. Aber manchmal geht es auch um mehr. Da geht es zum Beispiel um die Angehörigen, die mit der Diagnose ihres Liebsten klarkommen müssen. Oder eben auch um die Gesundheitsfürsorge. All das sind die Dinge, die mir an meinem Job wahnsinnig Spaß machen!

242. Bist du nach etwas süchtig?

Wenn dann nur nach Süßigkeiten.
Vor der Schwangerschaft hätte ich vielleicht noch Kaffee gesagt. Aber aktuell geht es auch recht gut ohne. Und ich vermisse ihn nur etwas.

243. Wessen Tod hat dich am meisten berührt?

Bisher sind zum Glück noch nicht viele meiner Angehörigen bzw. Freunde verstorben. Aber am meisten hat mich damals der Tod meines Opas mitgenommen. Das ganze ist dieses Jahr schon 20 Jahre her.
Und vor einigen Jahren war es der Tod einer lieben Freundin unserer Familie. Ich hatte damals einen Beitrag für und über sie verfasst RIP liebe Ilse-Ruth
Im Übrigen haben wir diese damals noch Bekannte in dem besagten Urlaub der zur Frage 237 gehört, kennengelernt.

244. Wie würde der Titel deiner Autobiografie lauten?

Oh das kann ich gar nicht beantworten. Im Moment wäre ich eh noch nicht bereit, eine solche zu verfassen.

245. In welchem Maße entsprichst du bereits der Person, die du sein möchtest?

Ich habe meinen Traumberuf erlernt und ich mache ihn nach wie vor mit viel Spaß. Allerdings hat sich in den letzten Jahren leider einiges ins Negative verwandelt. So dass auch diese Freude immer weniger wird.
Und ansonsten beginnt mein Leben als Mutter ja gerade erst. Da habe ich also jetzt demnächst eine neue (hoffentlich wunderschöne) Wandlung vor mir.

246. Wann muss man eine Beziehung beenden?

Wenn man merkt, dass man nicht mehr glücklich ist bzw. die Person einem sogar wehtut. Dann sollte man das Gespräch suchen und versuchen, gemeinsam an den Problemen zu arbeiten. Wenn all das aber nicht funktioniert, sollte man die Beziehung vermutlich beenden. Das gleiche gilt auch für Freundschaften.

247. Wie wichtig ist dir deine Arbeit?

Sehr wichtig. Siehe Frage 241.

248. Was würdest du gern gut beherrschen?

Vielleicht ein Instrument. Aber eigentlich bin ich auch ohne eines Spielen zu können, glücklich.

249. Glaubst du, dass Geld glücklich macht?

Nein. Es tut sicherlich gut, welches zu haben und gut davon leben zu können. Ich habe zum Glück bisher nicht wirklich mit Geldsorgen leben müssen. Aber ohne liebe Menschen um einen drum herum und ohne eine gewisse positive Einstellung ist man sicherlich auch eher unglücklich.

250. Würdest du dich heute wieder für deinen Partner entscheiden?

JA! Auf jeden Fall!

251. In welcher Sportart bist du deiner Meinung nach gut?

Aktuell bin ich eher unsportlich. Sonst habe ich aber gerne und gut meinen Kampfsport betrieben. Da war es die Mischung aus Kraft, Ausdauer, Akrobatik, den Techniken der Kampfkunst und dem Kämpfen an sich, welches den Reiz dieser Sportart ausmacht.

252. Heuchelst du häufig Interesse?

Manchmal gehört das doch dazu, oder?! Es gibt immer wieder Situationen, in denen es von einem erwartet wird. Und dann macht man es einfach.

253. Kannst du gut Geschichten erzählen?

Nein, ich glaube eher nicht. Ich werde es aber wohl noch etwas lernen müssen. Sicherlich tut es unserem Kind gut, wenn ich das etwas besser beherrsche.

254. Wem gönnst du nur das Allerbeste?

Meiner Familie. Aber auch das nicht immer.

255. Was hast du zu deinem eigenen Bedauern verpasst?

Den Mauerfall. Siehe irgendeine Frage aus den älteren Beiträgen.

256. Kannst du dich gut ablenken?

Ich kann mich meistens zu gut ablenken. Möchte am liebsten mehrere Dinge gleichzeitig auf einmal erledigen und stelle dann fest, dass das natürlich nicht funktioniert.

257. In welcher Kleidung fühlst du dich am wohlsten?

Aktuell in sehr weiter Kleidung, die meinem Bauch die Freiheit lässt, die er benötigt. Am liebsten würde ich auch gern mal wieder schöne Kleider tragen. Dafür fehlt mir jedoch die passende Figur.

258. Wovon hast du geglaubt, dass es dir nie passieren würde?

Dass ich mich auf meiner Arbeit verlieben würde und dort den Mann fürs Leben finde. Klingt kitschig. Ist aber tatsächlich genau so passiert!

259. Würdest du gern zum anderen Geschlecht gehören?

Nein.

260. Wer nervt dich gelegentlich? 

Mein Mann. Und ich mich aber auch selber. Und zum Teil meine Mama.

Hier könnt ihr gern noch mal nachlesen, wie ich die ersten Fragen der Reihe beantwortet habe:
#1 (Fragen 01 - 20)
#2 (Fragen 21 - 40)
#3 (Fragen 41 - 60)
#4 (Fragen 61 -  80)
#5 (Fragen 81 - 100)
#6 (Fragen 101 - 120)
#7 (Fragen 121 - 140)
#8 (Fragen 141 - 160)
#9 (Fragen 161 - 180)
#10 (Fragen 181 - 200)
#11 (Fragen 201 - 220)